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BAUNETZ

WOCHE

 

Radikale Pädagogik, Spaziergangwissenschaft oder Verlernen-Lernen - gut 150 Leute kamen am letzten Juniwochenende zum jährlichen Digital Bauhaus Summit nach Weimar, um zwischen Neufert-Box, thüringischen Feldern und der alten Notenbank gemeinsam über Strategien des Lernens nachzudenken. Stellvertretend kommen Beatriz Colomina, Stephan Porombka und Martin Schmitz zu Wort.

 
 

Was bleibt von Künstlern, wenn sie gehen? Ihr Werk, ihr Vermächtnis. Rem Koolhaas und Ai Weiwei machen jedoch klar, dass sie mit dem üblichen Erbe-Pathos nichts anfangen können. Für sie macht der Begriff nur Sinn, wenn er sich mit neuem Leben füllen lässt. In unserer aktuellen Baunetzwoche präsentieren wir zwei von 28 Gesprächen, die Lukas Feireiss unter dem Titel „Legacy“ in einem Buch versammelt hat.

 
 

Drei Italienreisen im Jahr 2019: Auf der Suche nach dem Neorealismo in der Kulturhauptstadt ­Matera, die nicht nur Höhlen zu bieten hat, sondern auch von der Modernisierung des Südens erzählt. Ein Spaziergang durch die Pavillons der Kunstbiennale in Venedig, wo sich nicht erst nach dem dritten Spritz die Grenzen auflösen. Und ein Kurztrip nach Mailand zur wiedererstarkten ­Triennale, bei der es einen sehr gelungenen deutschen Beitrag zu entdecken gibt.

 
 

Als Gastgeberin der diesjährigen Bundesgartenschau hat die Stadt Heilbronn nicht nur ein ehemaliges Industrieareal erschlossen, eine Bundesstraße gesperrt und das Neckarufer zur Flaniermeile ausgebaut. Sie präsentiert auch digital gebaggerte Landschaft, roboter-gefertigte Pavillons und 22 neu gebaute Häuser.

 
 

Der Architekt und Pritzkerpreisträger Balkrishna Doshi blickt auf über 60 Jahre Entwerfen, Lehren und Bauen zurück. Wer ist dieser Mann, der mit Le Corbusier zusammenarbeitete, für Slumbewohner plante und die Architekturausbildung in Indien erneuerte? Eine Ausstellung im Vitra Design Museum sucht nach Antworten.

 
 

Es tut sich was in Teheran: Eine junge Architektengeneration ist dabei, im ganzen Land mutige Projekte zu bauen, in denen persische Traditionen und Typologien mit westlich-modernen Raum- und Materialkonzepten zusammenfinden. Wir zeigen die acht aktuell spannendsten Büros.

 
 

Kein Bauunternehmen dürfte das Bild westdeutscher Städte nach dem Zweiten Weltkrieg stärker geprägt haben als die Neue Heimat. Die Wohnsiedlungen des größten nicht-staatlichen Wohnungsbaukonzerns Europas waren lange Zeit Inbegriff eines besseren Lebens. Dann wuchs die Kritik. Ein handfester Betrugsskandal 1982 brachte das weltweit agierende Gewerkschaftsunternehmen schließlich zu Fall.

 
 

Die Geschichte des privaten Kunstmuseums MARe in Bukarest erzählt von Bürgerkrieg, Globalisierung, Diktaturen und zeitgenössischer Kunst. All das hat zu einem seltsamen, schwarzen Gebäude voller verwinkelter Räume geführt. In ihm wird eine Geschichte sichtbar, wie sie nur unsere Gegenwart zu schreiben vermag.

 
 

Die Beiträge zum Bundeswettbewerb HolzbauPlus 2019 zeigen, wie präsent Bauten aus nachwachsenden Rohstofffen auf dem Land heute sind und welches Potential im Weiterbauen steckt. Außerdem drei Gespräche: zum reversiblen Bauen, den Forschungsstand zu BIM im Holzbau und zur Bedeutung von Urban Mining.

 
 

Sie versprachen technischen Fortschritt und Wohlstand für alle. Großstrukturen zählen zu den markantesten Innovationen der 60er und 70er Jahre. Heute werden sie vor allem in Asien gebaut. In Europa hingegen kämpfen viele mit einem schlechten Image. Doch es greift zu kurz, Großbauten pauschal zum Abbruch freizugeben.

 
 

Die internationalen Lehrbücher der Moderne beachten es kaum: Im 20. Jahrhundert entwickelte sich in der iranischen Architektur eine der interessantesten Spielarten der internationalen Moderne. Nachdem die Islamische Revolution 1979 die Entwicklung jäh unterbrochen hatte, knüpfen iranische Architekten heute wieder daran an.

 
 

Im deutschen Schulbau tut sich endlich was. Nach Jahren des Innovations- und Investitionsstaus, bekennen sich immer mehr Städte programmatisch zu neuen Raumkonzepten. Barbara Pampe von der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft spricht über Cluster, offene Lernlandschaften, Typisierung und die Fehler im Schulbau der 1970er Jahre.

 
 

Theorie und Praxis, Mikrowohnen und Maxiurlauben, große Namen und kleine Details, private Bibliotheken und öffentliches Erinnern, Ausflüge nach Rumänien, Kroatien, Oslo und Amsterdam – und ein Büro, das als erstes großes Projekt ein Konzerthaus planen darf. Unsere Shortlist für 2019 versammelt neun Teams, die sich selbstbewusst und ganz entspannt für größere Aufgaben empfehlen.

 
 

Seit 15 Jahren fotografiert und dokumentiert der Architekt und Fotograf Martin Maleschka die baubezogene Kunst der DDR. Jetzt ist sein erstes Buch in Form eines Architekturführers erschienen. Es ist ein bildgewaltiges Plädoyer für die Werte einer jungen Bauepoche und Ausdruck engagierter Denkmalpflege.

 
 

Von Beginn an zu klein gebaut – dieses Urteil trifft so manches ambitionierte Projekt noch vor der Eröffnung. Auch der Kunsthalle in Bielefeld von Philip Johnson, die in diesem Jahr 50 Jahre alt wurde, geht es so. Seit 1968 wird über einen Erweiterungsbau gesprochen. Doch warum sind die Entwürfe von Cäsar Pinnau, Frank O. Gehry und Sou Fujimoto in den Schubladen verschwunden?

 
 

Was Thüringen mit Japan verbindet? Hier zeigt sich der demografische Wandel vor allem in den ländlichen Räumen. Ältere Menschen und viele leerstehende Häuser dominieren das Bild. Die 3. Bedheimer Kamingespräche der IBA Thüringen stellten kreative Entwicklungsstrategien aus beiden Ländern vor und zeigten, dass der ungenutzte Baubestand Chancen birgt.

 
 

Die Startup-Szene ist auf der Suche nach neuen Branchen, und seit kurzem hat sie das Bau- und Immobiliengewerbe im Blick. Damit ändern sich auch die Rahmenbedingungen für die Architekturproduktion, selbst wenn sich deren Vertreter mit den Möglichkeiten bisher eher schwertun. Nadin Heinich blickt auf aktuelle Trends jenseits von BIM & Co.

 
 

Räume können zum Wohlbefinden und damit zur Genesung beitragen. Das belegen unzählige Studien. Doch bei der Planung und Gestaltung von Krankenhäusern findet dieser Aspekt bisher wenig Beachtung. Beispiele aus Kinderstationen in Freiburg, Augsburg, Zürich und Sheffield zeigen, wie es geht.

 
 

Orangen, Boote, Malerei, Projektionen und Geschichten: Wenn Architekten andere Disziplinen erobern, bleiben sie höchst produktiv. Und darum geht es ja auch bei den Grenzgängern, denen wir bereits zum fünften Mal eine Baunetzwoche widmen: gestalten, aber nicht unbedingt bauen.

 
 

Skopje, in den 1970er Jahren ein Labor der architektonischen Spätmoderne, hat sich in den 2010er Jahren in einen nationalheroischen Themenpark verwandelt. Wo einst architektonische Originalität ihren Ausdruck fand, stehen heute gebaute Klischees. Ein Besuch in der Hauptstadt von Mazedonien.

 
 

Ende September wird die rekonstruierte Altstadt in Frankfurt am Main mit 35 Neubauten im Spätmittelalter- bis Spätbarockstil eröffnet. In seiner aktuellen Ausstellung zeigt das Deutsche Architekturmuseum, wie sie aus den Debatten um Identität, Tradition oder Aufklärung in Städtebau und Architektur hervorging. Ein Gespräch mit Kurator Philipp Sturm und ein Blick auf die Technik hinter den Kulissen.

 
 

Entspanntes Leben am Wasser während Roboter im Gewächshaus die Arbeit erledigen? Schneller als anderswo etablieren sich in den Niederlanden neue Produktionsweisen, die viele städtische Strukturen überflüssig machen. Zu Besuch im Hafen von Rotterdam, der gerade als ökologische Stadtlandschaft neu erfunden wird. Und im Niederländischen Pavillon in Venedig, wo Work, Body, Leisure das Land als Experimentierfeld für die Zukunft von Arbeit und Freizeit interpretiert.

 
 

Sommer 2018. Ganz Europa diskutiert die Grenzschließung für Migranten aus Nordafrika. Ganz Europa? Nein, der bewundernswert optimistische Bürgermeister Palermos heißt weiterhin alle Ankommenden in seiner Stadt willkommen - und mit der Manifesta 12 wird diese Haltung zum Modell einer fruchtbaren Koexistenz erklärt. Das Konzept dazu stammt von OMA, heißt „The Planetary Garden“ und lädt zum Erkunden der großartigen Mittelmeermetropole ein.

 
 

Ein rotes Holzhaus, Waldidylle, ein See – Urlaub in Schweden geht auch anders. Stellen Sie sich einen Ort vor, an dem Architekten mit Hingabe fürs Detail Häuser schaffen, die zwischen den Wänden eines alten Steinbruchs oder aus einem verlassenen Bunker entstehen. Nebel hängt in den Bäumen, kein Auto stört die Ruhe. Unvorstellbar? Nein. Willkommen auf Bungenäs!

 
 

Sie wollen die Zeugnisse der so genannten Ostmoderne retten, jener Bauten, die in DDR-Zeiten entstanden und denen aus ihrer Sicht zu wenig Wertschätzung entgegengebracht wird. Karin Berkemann, Marco Dziallas, Mark Escherisch und Martin Maleschka waren zwischen 6 und 16 Jahre alt, als die Mauer fiel. Heute engagieren sie sich für den Erhalt der Gebäude, mit denen sie aufgewachsen sind. Was treibt sie an?

 
 

Die Eröffnung ist vorbei, der Staub hat sich gelegt – jetzt muss sich die Biennale von Yvonne Farrell und Shelley McNamara wirklich beweisen. Nicht in den Augen einer gehetzten Kritikerschaft, sondern vor einer Öffentlichkeit, die mehr Zeit für eine gründliche Auseinandersetzung hat. Auch die BauNetz-Redaktion hatte inzwischen Gelegenheit für einen zweiten Blick. Hier zwölf Empfehlungen für Venedig, die man unserer Meinung nach auf keinen Fall verpassen sollte.

 
 

Die Ausstellung „SOS Brutalismus - Rettet die Betonmonster!“, die 2017 im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt eröffnete, hat die Diskussion über brutalistische Architektur europaweit neu entfacht. Derzeit macht die Schau im Wiener Architekturzentrum Station, erweitert um herausragende und zum Teil vom Abriss bedrohte Betonmonster in Österreich.

 
 

Mit BLOX hat Kopenhagen einen Ort bekommen, dessen hybride Nutzung keine Vorbilder hat. In der gläsernen Burg, die nach Plänen von OMA an der Uferkante des ehemaligen Hafens entstand, sollen sich planungsaffine Unternehmen austauschen, Touristen informieren und Menschen wohnen. Auch das Dänische Architekturzentrum und ein Fitnessstudio ziehen ein.

 
 

Das „Recht auf Stadt“ wird heute von vielen Akteuren verteidigt, doch in welcher Form kann sich die Architektenschaft einbringen – und warum sollte sie das? Fünf Beispiele aus Basel, München und Berlin zeigen, dass am Ende nicht nur die Stadtgesellschaft, sondern auch die Architektur gewinnt.

 
 

In den Dörfern der chinesischen Region Songyang hat die Architektin Xu Tiantian vom Büro DnA_Design and Architecture zusammen mit ihren Mitarbeitern und der Provinz-Regierung überzeugende Antworten auf den Strukturwandel gefunden. Sie reichen vom Teehaus über eine Zuckerfabrik bis hin zum Bambustheater. In der Berliner Galerie Aedes sind sie derzeit in der Ausstellung „Songyang Story“ zu sehen.

 
 

Zwischen Louvre Abu Dhabi und Hamburgs Elbphilharmonie: Ein Interview mit Charles Jencks über die Aktualität der Postmoderne, Herzog & de Meurons besondere Fähigkeiten und Snøhettas kontroverse Umbaupläne für das AT&T-Gebäude von Philip Johnson.

 
 

Licht ins Dunkel der Nacht, das bringt das Vitra Design Museum mit seiner aktuellen Ausstellung „Night Fever. Design und Clubkultur 1960 bis heute“. Die Schau ist vom 17. März bis 9. September in Weil am Rhein zu sehen. Sie zeigt Möbel, Mode, Grafik, Musik und Fotos und lässt legendäre Orte wie Piper, Studio 54, Haçienda oder Tresor wieder lebendig werden – zu arbeitnehmerfreundlichen Öffnungszeiten. Ein Überblick.

 
 

Dauerstau contra Car-Sharing, Luftverschmutzung contra Fahrradwege: Wie wir möglichst schnell, komfortabel und kostengünstig von A nach B kommen, beschäftigt uns alle – täglich. Das Symposium „Abgefahren“ nimmt sich demnächst der Frage an. Zehn Mobilitäts-Experten berichten am 8. März in München von ihren Erfahrungen und wagen Zukunftsprognosen. Mit drei von ihnen haben wir im Vorfeld gesprochen. Über Buswartehäuschen, Seilbahnen und On-Demand-Shuttles.

 
 

Längst ist es kein Geheimnis mehr: Mit Holz und Holzwerkstoffen lässt sich kostengünstig, schnell und nachhaltig bauen. Das zeigen sowohl Eigenbauexperimente in Norwegen und Spanien als auch große Investorenprojekte in Hamburg und Vancouver. Außerdem ein Gepräch mit Karl-Heinz Roth von der Firma Züblin Timber über die Potentiale des mehrgeschossigen Holzbaus.

 
 

Auf der imm cologne gibt es fast so viele Stile, Styles und gestalterische Nischen wie es Stände gibt. Die große Gleichzeitigkeit regiert, von skandinavischem Hygge, französischer Leichtigkeit und deutscher Wertarbeit. Also erwarten Sie von uns bitte keine Kaffeesatzleserei und auch keinen Blick in die Glaskugel. Womit Sie aber rechnen dürfen: Mikro-Architekturen, Erleuchtungen, Siegertypen, Bewegungskünstler und eine Handtasche für Modernistas.

 
 

Leidenschaft fürs regionale Handwerk, interkulturelles Ideen-Pingpong, gediegene Schweizer Betonkunst oder schneller Erfolg im Kasino – und nicht zu vergessen die Arbeit im nomadischen Kollektiv. Berufswege in der Architektur beginnen heute auf höchst unterschiedliche Weise, was auch unsere Shortlist für 2018 zeigt. Mehr davon! Außerdem mittendrin: Drei junge Designer, die die Grenzen zwischen Raum und Objekt verschwimmen lassen.

 
 

Dächer sind nicht nur notwendige und beliebte Wohnlagen, ihre Qualitäten weiß man längst auch für andere Nutzungen zu schätzen. Ein Blick aus der Vogelperspektive zeigt, was sich jenseits der Traufhöhe tut und warum dort unsere urbane Zukunft liegen könnte.

 
 

Spanien 1951: Was vermag Architektur in Zeiten der Repression? Trotz Franco gelang es der Avantgarde, nach dem Krieg langsam wieder Fuß zu fassen. Zwischen Anpassung und Aufbruch waren es lokale Traditionen und internationale Bezüge, die die Architekten faszinierten. Und nicht zuletzt ihre Ideen halfen dem Land nach dem Ende der Diktatur, ein neues, weltzugewandtes Selbstverständnis zu entwickeln.

 
 

Glücksfall statt Katastrophe: Mit der Erweiterung der Modernen Galerie durch Kuehn Malvezzi und Michael Riedel hat Saarbrücken ein neues Highlight – und das Projekt, das kurz vor dem Scheitern stand, kommt doch noch zu einem guten Ende. Dass der Neubau längst nicht der einzige Grund für eine Reise an die Saar ist, zeigt Katrin Voermanek mit ihrer Liebeserklärung an die Stadt, in der sie aufwuchs.

 
 

Blick über den Tellerrand: Seit 500 Ausgaben erkundet die Baunetzwoche, was Architektur, Design und Kunst verbindet - und welche Geschichten hinter fertigen Gebäuden stehen. Zum Jubiläum neun Grenzgänger zwischen Mode und Installation, Birdwatching und Storytelling, Druckwerkstatt und Weinberg. Und zwei Protagonisten aus anderen Disziplinen, für die Architektur erst später Berufsalltag geworden ist.

 
 

In der Stahlkrise der 1970er Jahre verfiel Luxemburgs größte Stahlhütte Belval zur Brache. Heute ist sie eines von Europas größten, im Bau befindlichen Konversionsprojekten und bringt eine ganz neue Dynamik in die einstige Industriemetropole Esch-sur-Alzette. Die Universität zwischen den Hochöfen wird zum Impulsgeber für ein neues Stadtviertel. Ein Halbzeitbesuch.

 
 

Unter dem Motto „So viel Schinkel wie möglich“ soll die Bauakademie von Karl Friedrich Schinkel am alten Standort im Zentrum Berlins wiedererrichtet werden. Am 16. Oktober 2017 startet die Ausgabe der Unterlagen für den Programmwettbewerb. Eine wichtige Frage für alle, die mitmachen wollen, lautet: Was sagt uns Schinkel heute? Ein Plädoyer für freche Fromate und kühne Konzepte.

 
 

Seitdem der einflussreiche Architekturkritiker Karl Scheffler 1908 behauptete, Frauen gehe die intellektuelle Fähigkeit für Architektur ab, hat sich in der Selbst- und Außenwahrnehmung des Berufes viel getan. Die Ausstellung Frau Architekt, die im DAM in Frankfurt zu sehen sein wird, unternimmt eine Zeitreise durch die weibliche Seite des Architektenberufes.

 
 

Leichtbeton steht für die Renaissance des monolithischen Bauens, doch längst ist jenes Konstruktionsprinzip nicht mehr auf dieses Material beschränkt. Über die Möglichkeiten einschaliger Gebäudehüllen aus Beton, Backstein und Holz. Mit Bearth & Deplazes, Bruno Fioretti Marquez und LP Architektur.

 
 

Heute zählt Spanien zu den großen Architekturnationen, doch die Anfänge waren kompliziert. Erst ab 1929 brachte eine junge Avantgarde um Josep Lluís Sert und Josep Torres Clavé Bewegung ins Architekturgeschehen. Mit der Casa Bloc und dem Spanischen Pavillon in Paris schufen sie Wegweisendes – bis der Bürgerkrieg alle Bemühungen um eine sozialere Architektur zunichte machte.

 
 

Genossenschaften erleben in Zürich gerade eine wahre Renaissance. Das Quartier „Mehr als Wohnen“ und das Projekt „Zwicky Süd“ versuchen nun, städtische Qualitäten in die Agglomeration zu bringen. Können die beiden Vorhaben neue Lebensentwürfe jenseits des privaten Wohnungsbaus ermöglichen?

 
 

100 Jahre De Stijl: Theo van Doesburg & Co. machten Furore mit ihrem Drang zur Abstraktion, sie wollten nichts Geringeres, als einen neuen Stil in Kunst, Architektur und Design. Während die Niederlande feiern, untersuchen drei Ausstellungen in Den Haag die Facetten der einflussreichen Bewegung.

 
 

Von Athen nach Münster, über Venedig, Kassel und Marl: Im Sommer 2017 häufen sich die Großkunstereignisse und ob Skulptur Projekte oder documenta, jede dieser Ausstellungen steht in enger Beziehung zur gastgebenden Stadt.

 
 

Vorbei ist die Ära der ackergroßen Tulpenbeete und Sommerstaudenrabatten, viel wichtiger ist die Zeit nach der großen Blumenschau. Für diese Haltung steht auch die IGA 2017 in Berlin. Zwischen Europas größten Plattenbauwohngebieten Hellersdorf und Marzahn bietet sie unerwartete Perspektiven auf Stadt und Land.

 
 

Entwerfen ist das eine, ein Projekt in die gebaute Wirklichkeit übertragen ist das andere. Junge Architekten erfahren letzteres meist erst, wenn sie ins Berufsleben eintreten. Zu spät, sagen inzwischen viele Hochschulen und bieten Seminare an, in denen die Studierenden mit den eigenen Händen auch bauen, was sie geplant haben.

 
Special Ausgabe
Lernen Radikal. Digital Bauhaus Summit 2019
#539
04.07.2019
Was bleibt? Rem Koolhaas und Ai Weiwei
#538
20.06.2019
Italien 19: Matera - Venedig - Mailand
#537
06.06.2019
Heilbronn und die BUGA
#536
23.05.2019
Balkrishna Doshi
#535
09.05.2019
Frühling in Teheran
#534
25.04.2019
Die Neue Heimat
#533
11.04.2019
Schatten der Vergangenheit
#532
28.03.2019
Holz im Loop
#531
14.03.2019
Qualität der Größe
#530
28.02.2019
Moderne Architektur im Iran
#529
14.02.2019
Neuer Schulbau in Deutschland
#528
31.01.2019
Shortlist 2019
#527
17.01.2019
Baubezogene Kunst
#526
20.12.2018
Kunsthalle Bielefeld
#525
06.12.2018
Landlust: Thüringen trifft Japan
#524
22.11.2018
Risk It: Startups und Architektur?
#523
08.11.2018
Healing Environments: Zur Gestaltung von Krankenhäusern
#522
25.10.2018
Grenzgänger 2018
#521
10.10.2018
Skopje: Von der Moderne zur Karikatur
#520
27.09.2018
Neue Altstadt Frankfurt am Main
#519
13.09.2018
Dutch Updates: Hafen und Freizeit
#518
30.08.2018
Palermo und die Manifesta 12
#517
19.07.2018
Fetisch Bunker
#516
03.07.2018
Im Einsatz für die Ostmoderne
#515
21.06.2018
Venedig 2018: Zwölf Tipps für die Biennale
#514
07.06.2018
Brutal schön!
#513
24.05.2018
BLOX Kopenhagen von OMA
#512
09.05.2018
Initiative!
#511
26.04.2018
Kluge Akupunktur in chinesischen Dörfern
#510
12.04.2018
Charles Jencks und die Postmoderne
#509
29.03.2018
From Disco to Disco
#508
14.03.2018
Abgefahren. Wege zur Mobilität
#507
01.03.2018
Holz kann endlich Alltag werden
#506
15.02.2018
Wohnen heute
#505
01.02.2018
Shortlist 2018
#504
18.01.2018
Vogelperspektive
#503
21.12.2017
Spanien 1951: Moderne in Opposition
#502
07.12.2017
Saarbrücken ist zurück
#501
16.11.2017
Grenzgänger 2017
#500
09.11.2017
Belval
#499
18.10.2017
Was heißt hier Schinkel?
#498
11.10.2017
Wenn Frauen bauen
#497
28.09.2017
Monolithisch Bauen in Beton, Backstein und Holz
#496
14.09.2017
1929 - Aufbruch in Barcelona
#495
31.08.2017
Wohnexperimente in der Zürcher Agglomeration
#494
20.07.2017
100 Jahre De Stijl
#493
06.07.2017
Kunst und die Stadt: Münster, Venedig, Kassel, Athen
#492
22.06.2017
IGA Berlin: Schöne Aussichten
#491
01.06.2017
Mehr Praxis: Was DesignBuild bewirkt
#490
18.05.2017