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BAUNETZ

WOCHE

 

Betonshelter mit Satteldach oder Klein-Aleppo zum Selberbauen: Heimat lässt sich machen – aber wie? Ein kritischer Blick auf eine architektonische Landkarte

 
 

Parkhäuser dufteten lange nach Benzin und Abenteuer. Heute verschwindet das Auto zunehmend aus den Innenstädten und mit ihm diese in Verruf geratene Gebäudetypologie. Ein Streifzug durch die Architekturgeschichte der Großstadtgarage

 
 

Eine BAUNETZWOCHE rund ums Hören, Zuhören und Abhören. Wir zeigen Projekte aus der britischen Militärforschung, eine transportable Echokammer, ein Pan-Akustikon am Potsdamer Platz sowie eine geplante Abhöranlage in der Berliner Brunnenstrasse.

 
 

Anfangs war Beton noch grau, dann kam endlich Farbe ins Spiel...

 
 

Es waren schon immer Bauwerke der Superlative, vom Architekturkanon werden Brücken aber seit Jahrhunderten ignoriert. Das ändert sich gerade

 
 

Fast unwirklich türkisblau ist das Wasser der Pools auf den meisterlich reduzierten Bildern der Fotografin Andrea Altemüller, geradezu boshaft die Anmerkungen von Niklas Maak zum Pool des Mittelstands-Amerikaners im Zeitalter des Martini Modernism

 
 

Eine Meile flussabwärts von Shanghais Zentrum wird derzeit emsig gebaggert und gebaut. Denn dort soll planmäßig am nächsten Maifeiertag die Shanghai World Expo 2010 ihre Tore öffnen. Auf beiden Seiten des Huangpu-Flusses entstehen nationale und regionale Pavillons. Allein das Gelände dieser gigantischen Planung ist zwanzigmal größer als bei der EXPO im spanischen Saragossa im letzten Jahr.

 
 

Der Freistaat Bayern ist in Bewegung – auch seine Baukultur verändert sich

 
 

Bitte lächeln, altes Haus! Über die geometrische Idylle der Architekturfotografie, einer Zunft, die sich in den letzten Jahren komplett neu erfunden hat

 
 

Kollektive Wohnformen waren lange keine Konkurrenz zum Ideal des privaten Eigenheims. Seit einer Weile entwickeln sich allerdings gemeinschaftsorientierte Projekte, die mit ihrem Angebot eine echte Alternative darstellen. Entscheidender Unterschied zum Mehrfamilienhaus früherer Jahrzehnte ist oft, dass hier die Eigeninitiative der späteren Bewohner*innen am Anfang steht. Für Architekt*innen ergeben sich daraus vollkommen neue Möglichkeiten und Herausforderungen, wie unsere sechs Beispiele zeigen.

 
 

Klimawandel und steigende Meeresspiegel sind Szenarien, die Realität werden. Die Ausstellung „Rising Currents: Projects for New York’s Waterfront“ im Museum of Modern Art (MoMA) zeigt wie sich eine Stadt wie New York schützen kann. Die BAUNETZWOCHE berichtet von Austern, Algen und Altglas.

 
 

Erleben Sie Tokios neue architektonische Delikatessen (und nicht nur diese)... Außerdem: die „Würgefeige“ von Hamburg-Flottbeck, Break Dancer auf Architektenplänen und Eckfest at Tiffany's

 
 

Was bedeutet eigentlich die Netzstruktur an Pekings Olympiastadion? Ist sie Ornament oder Symbol? Welche Bedeutungsebene steht hinter dem Trend zu netzartigen, organischen, chaotischen Fassaden? Arne Winkelmann liefert eine schlüssige Interpretation.

 
 

Down Under in Dessau: Was die Bauhaus-Stiftung von Australien lernen kann und warum Vergangenheit Zukunft hat. Ein Interview mit Claudia Perren ein Jahr nach ihrem Amtsantritt als Bauhaus-Direktorin in Dessau

 
 

Erst dienten sie der Gleichschaltung der Kinder im Faschismus, dann verfielen sie nach und nach. Mitte der achtziger Jahre wurden sie wiederentdeckt: Die architektonisch spektakulären Kinderferien-Kolonien in Italien. Doch wer noch romantische Ruinen sehen will, muss sich beeilen: Die Gebäude werden jetzt wieder hergestellt. Zwei Engländer zeigen Fotos vom Verfall...

 
 

Das Gesicht der libanesischen Hauptstadt Beirut ist geprägt von Perioden der Zerstörung und Rekonstruktion. Vor allem der Bürgerkrieg, der in den 1970ern und 80ern das Land heimsuchte, ließ das Stadtzentrum Beiruts in Trümmern zurück. Wir haben ein Gespräch mit dem libanesischen Architekten Bernard Khoury geführt und ihn über die aktuelle und durch den Krieg ausgelöste Situation von Architekten im Libanon befragt.

 
 

Viel zu lange haben die perfekt inszenierten Fotos von Julius Shulman unser Bild der kalifornischen Moderne rund um Richard Neutra und Rudolph Schindler geprägt. Der Kunsthistoriker Andreas Nierhaus und der Fotograf David Schreyer machten sich deshalb auf den Weg nach Los Angeles, um nachzuspüren, was aus den berühmten Häusern wurde und wer dort heute lebt. Ein Gespräch über ethnische Segregation, Ökologie, Filmkulissen und einen engagierten Makler.

 
 

Mit den Projekten, die im 20. Jahrhundert für Berlin entwickelt wurden, lassen sich ganze Bibliotheken füllen – oder eine Baunetzwoche. Mit Luckhardt, Häring, Speer, van der Rohe, Poelzig, den Smithsons, Corbu, Lebbeus Woods, Tschumi, Libeskind u.v.a.

 
 

15 Newcomer aus Berlin, München und der Schweiz, aus Tokio, Paris, Rotterdam, und Moskau zeigen, wo die nächste Generation steht

 
 

Vietnam vernakulär: Das südostasiatische Land verändert sich rasant, doch junge Architekten nutzen das schwindende Wissen der Vergangenheit. Ihre zeitgenössisch-komplexen Raumgefüge zeigen Improvisationstalent, Fingerspitzengefühl und ein großes ökologisches Potential

 
 

Doppelte Wände, verschachtelte Räume, monumentale Bauwerke – Ken Adam entwarf nicht nur die Kommandozentralen, Geheimlabore und Kriegsschiffe der James-Bond-Filme, sondern gestaltete auch Horrorschlösser wie das der „Addams Family“ und den legendären „War Room“ aus „Dr. Strange-Love“. Ein Portrait über den „Frank Lloyd Wright des Décor Noir“

 
 

Pipilotti Rist. Moby. Weimar. Was Berlin mit dem „Festival of Lights“, Nürnberg mit der „Blauen Nacht“ oder Mainz mit der „Luminale“ etabliert haben, findet seit 2012 auch auf Weimarer Fassaden statt – doch ist das Videomapping-Festival Genius Loci Weimar ganz anders.

 
 

Jung und schön, aber schon vergeben: Neue Sterne am Architektenhimmel und Designer, von denen wir in Zukunft noch hören werden.

 
 

Streck-, Sicht- und Bückzone: Nicht nur die Regale im Supermarkt werden nach einem bestimmten Prinzip aufgebaut, auch das Gebäude samt Raumkonzept und Hülle folgt speziellen Planungsanforderungen, die trotz seitendicker Manuals genug Raum für Kreativität lassen. Aber die Zeiten zweckmäßiger Hallentragwerke mit kalter Neonbeleuchtung sind gezählt. Ob in Gold verpackt, mit einem besonderen Dach oder gleich als Paradies – Supermärkte sind für Architekten eine anspruchsvolle Herausforderung geworden.

 
 

„Inselleben durch Architektur gerettet!” - das wäre doch mal eine Nachricht. Im Falle der kleinen Insel Fogo in Neufundland ist es komplizierter. Immerhin: Seit der Architekt Todd Saunders für die Fogo Island Art Foundation ebenso kleine wie bemerkenswerte Künstlerstudios an die karge Küste stellte, gibt es wieder Hoffnung.

 
 

Google Earth für zu Hause: Der Fotograf Menno Aden seziert mit seinen „Room Portraits“ Architektur aus der Vogelperspektive.

 
 

Projekte wie ein Gemeindezentrum in Belgien zeigen, dass sich auch Architektur durch Crowdfunding finanzieren lässt.

 
 

Der Pritzker-Preis ist nur etwas für die Megastars der Architektur? Es gibt Ausnahmen, wie Gordon Bunshaft, Sverre Fehn, Glenn Murcutt und Kevin Roche zeigen

 
 

Eine Safari durch die Peripherie der bayrischen Landeshauptstadt.

 
 

Eine verträumte Parklandschaft, schneeweiße Ausstellungsräume und in der Ferne das konstante Rauschen der Autobahn – ein Besuch des Kulturraumes Hombroich am Niederrhein.

 
 

Wer schon einmal in Braunschweig an der Schlossfassade gekratzt hat, weiß, was mit großer Sicherheit nicht authentisch ist. Die BAUNETZWOCHE fuhr auf der Suche nach der Wahrhaftigkeit in der Architektur auf ein Symposium in Karlsruhe.

 
 

Von der Wohnhöhle zum umgenutzten Bunker: Bis heute hat die Faszination an Architektur unter Tage nicht nachgelassen.

 
 

Architektur auf der Couch: Ein Arzt will dem Stress in der Stadt auf den Grund gehen; darüber diskutiert er mit dem Architekten J. Mayer H., aber auch der Entertainer Harald Schmidt kommt zu Wort. Passend dazu zeigen wir die Serie „City Scape“ der amerikanischen Fotografin Clarissa Bonet.

 
 

Auf der imm cologne gibt es fast so viele Stile, Styles und gestalterische Nischen wie es Stände gibt. Die große Gleichzeitigkeit regiert, von skandinavischem Hygge, französischer Leichtigkeit und deutscher Wertarbeit. Also erwarten Sie von uns bitte keine Kaffeesatzleserei und auch keinen Blick in die Glaskugel. Womit Sie aber rechnen dürfen: Mikro-Architekturen, Erleuchtungen, Siegertypen, Bewegungskünstler und eine Handtasche für Modernistas.

 
 

Architektur und Mode haben mehr gemeinsam als nur die Arbeit mit Formen und Materialien. Aber wie wird wechselseitige Dynamik erzeugt? Was pusht die Symbiose beider Diziplinen? Ein Besuch in der Schnittmenge.

 
 

Bungalow-Cluster in der Trabantenstadt aus den sechziger Jahren, deren einheitliches Erscheinungsbild in Gefahr ist. Die Stadt will die Eigentümer jetzt dazu bringen, an einem Strang zu ziehen, ohne sie gleich mit der Keule Denkmalschutz zu gängeln.

 
 

Am vergangenen Wochenende fand in Essen der dritte (und erste „eigentliche“) Konvent der Baukultur statt. Konvent – das klingt ein wenig nach Kloster oder Kirchentag. Was passiert dort? Wir waren in Essen und berichten.

 
 

Design und Kunst sind Tätigkeitsfelder, deren Grenzen und Konturen immer schwerer voneinander zu differenzieren sind. Die BAUNETZWOCHE#107 forscht deshalb nach den Motiven der Künstler und Designer, sich mit der jeweils anderen Materie beschäftigen zu wollen.

 
 

Dienten Brücken früher dem Verkehr, werden sie heute immer öfter als Parks geplant. Unter grünen Baumkronen entsteht damit eine neue Typologie. Studio Heatherwick, OMA, Benthem Crouwel und Spatial Affairs liefern die Prototypen

 
 

Nicht nur Architekten lieben den Besuch vor Ort – wer zeigt den Weg? Ein Führer zu den besten Führern

 
 

„Power“ ist das Thema der 3. Architekturbiennale in Rotterdam; Anneke Bokern hat die Protagonisten beim Biertrinken beobachtet und führt uns zu den Highlights der Ausstellung

 
 

Sretenka liegt im Moskauer Norden. Ein Stadtviertel mit sprödem Charme: ruinöse Baudenkmäler wechseln sich mit wenig markanten Neubauten ab. Dazwischen Baulücken, die als Parkplätze genutzt werden. Einige Moskauer Architekturbüros haben sich daran gemacht, den Stadtteil neu zu ordnen.

 
 

Wir wissen nicht, was die Zukunft bringt. Aber wir ahnen, von wem wir demnächst mehr hören werden und zeigen 12 Büros, die wir 2011 im Auge behalten werden.

 
 

In diesem Jahr wird er 40 - der Berliner Fernsehturm. 20 Jahre Ost und 20 Jahre West hat er auf dem „Buckel“ - ein Wossi also. Wer ihn dort platziert hat, wo er ist, wer die Pläne für das höchste deutsche Bauwerk entworfen und wer sie wieder verworfen hat und wie sich sein städtisches Umfeld in den nächsten Jahren verändern könnte, steht in der BAUNETZWOCHE 127.

 
 

Zwischen Mensch und Tier. Ein Essay über die Kulturgeschichte des Zoos

 
 

Lokaltermin auf der Möbelmesse in Köln: Was Ben van Berkel zu seinem Gestaltungskonzept für die Halle 11 erzählt, lesen Sie hier...

 
 

Schauplatz Waren an der Müritz: Zwei Architekten fällt beim Spaziergang durch die Stadt eine Störung auf. Zwischen individuellem Überdruß an der historischen Rekonstruktion der Innenstadt, einigen Reflektionen zu Denkmalschutz und dem Gebrauch von Parkplätzen entwickelt sich ein kurzer Architekturkrimi in zwei Akten und vier Szenen.

 
 

Palais Schaumbad, Ludwigslust oder Hundehütte: Der Kanzlerbungalow hat viel Spott geerntet. Wie Sep Rufs Bonner Flachdach-Moderne im deutschen Pavillon in Venedig ihren Platz findet

 
 

„Neo-Moderne“ und „Pragmatismus“ sind die heute wichtigsten Strömungen der dänischen Architekturlandschaft. Auf die klassische dänische Moderne à la Jacobsen berufen sich jedoch alle wichtigen zeitgenössischen Dänen – junge wie alte. Wir zeigen die Top Ten.

 
 

Unter dem Motto „So viel Schinkel wie möglich“ soll die Bauakademie von Karl Friedrich Schinkel am alten Standort im Zentrum Berlins wiedererrichtet werden. Am 16. Oktober 2017 startet die Ausgabe der Unterlagen für den Programmwettbewerb. Eine wichtige Frage für alle, die mitmachen wollen, lautet: Was sagt uns Schinkel heute? Ein Plädoyer für freche Fromate und kühne Konzepte.

 
Special Ausgabe
Making Heimat
#452
12.05.2016
Parkhäuser
#239
16.09.2011
Architektur & Sound
#117
06.03.2009
Béton Rouge
#463
18.08.2016
Brücken schlagen. Neue Namen für eine anonyme Architektur
#405
16.04.2015
Am Pool
#22
23.03.2007
Expo Shanghai
#135
31.07.2009
Bayern in Bewegung
#412
18.06.2015
Architektur im Foto
#164
05.03.2010
Kooperative Architekturen
#550
30.01.2020
Rising Currents: New Yorks Waterfront
#167
26.03.2010
Tokyo revisited
#60
21.12.2007
Netze, Geflechte, Bäume
#92
22.08.2008
Bauhaus wird Bauhaus: Claudia Perren
#415
09.07.2015
Die Ruinen des Razionalismo
#105
28.11.2008
Utopien für Beirut
#140
04.09.2009
Kalifornische Moderne
#552
27.02.2020
Das ungebaute Berlin
#182
16.07.2010
Shortlist 2016
#436
17.12.2015
Vietnam vernakulär
#482
02.03.2017
Ken Adam
#206
21.01.2011
Flüsternde und schreiende Wände: Videomapping
#461
21.07.2016
Shortlist 2014
#347
20.12.2013
Supermacht Supermarkt
#298
30.11.2012
Landmarks für Fogo
#543
10.10.2019
Der Fotograf Menno Aden
#359
28.03.2014
Architektur durch Crowdfunding
#440
04.02.2016
Unknown Pritzkers
#426
08.10.2015
StadtLandschaft München
#183
23.07.2010
Insel Hombroich
#168
09.04.2010
Authentizität
#210
18.02.2011
Architektur unter Tage
#314
12.04.2013
Stress and the City: Architektur auf der Couch
#339
25.10.2013
Wohnen heute
#505
01.02.2018
Mode ist das erste Haus
#175
28.05.2010
Modellfall Wolfsburg-Detmerode
#307
15.02.2013
Nach dem Konvent der Baukultur
#170
23.04.2010
Ist Design Kunst?
#107
12.12.2008
Erhabene Oasen: Parks auf Stelzen
#475
01.12.2016
Architekturführer
#420
27.08.2015
Architektur-Biennale Rotterdam
#31
01.06.2007
Die Wiederentdeckung Sretenkas
#133
17.07.2009
Shortlist 2011
#204
17.12.2010
Der Fernsehturm wird 40
#127
05.06.2009
Zooarchitektur
#419
19.08.2015
Eine Nachlese
#63
25.01.2008
Gipsmassaker
#109
09.01.2009
Das Wohnzimmer der Nation
#366
05.06.2014
Dänemarks Top Ten
#72
04.04.2008
Was heißt hier Schinkel?
#498
11.10.2017