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BAUNETZ

WOCHE

 

Wie viel Mies soll es sein: In Berlin und in Washington D.C. wurden zwei sanierungsbedürftige Bauten von Mies van der Rohe für weitere Jahrzehnte nutzbar gemacht. David Chipperfield Architects leiteten die Sanierung der Neuen Nationalgalerie. Mecanoo entwarfen den Umbau der Martin Luther King Jr. Memorial Library. Die Ansätze und Ergebnisse könnten unterschiedlicher nicht sein.

 
 

70 Jahre Eisenhüttenstadt: Nicht einmal eine anständige Feier gab es zum 70. Stadtjubiläum von Eisenhüttenstadt, der einst von der DDR so hoch gelobten „ersten sozialistischen Stadt Deutschlands“. Zeit für die Würdigung einer Stadt, die auf eine stolze Geschichte zurückblickt und dringender als viele andere nach einer neuen Zukunft sucht.

 
 

Die Berlinische Galerie präsentiert die Architektur der 1980er-Jahre mit Fokus auf beide Seiten der geteilten Stadt. Das letzte Jahrzehnt vor dem Mauerfall zeigt sich mit einer ausgesprochen experimentierfreudigen und widersprüchliche Vielfalt an Gebäuden und Gedanken.

 
 

Die Bauwirtschaft wird für rund die Hälfte des globalen CO2-Ausstoßes verantwortlich gemacht. Allein auf die Zementindustrie entfallen bis zu acht Prozent. Was bedeutet das für die Zukunft des Baustoffs Beton? Ein Lagebericht, innovative Ansätze aus der Forschung und Appelle an die Politik von Mike Schlaich, Regine Leibinger, Werner Sobek und Matthias Tietze.

 
 

Dicht bewachsene Fassaden und überwucherte Balkone sind derzeit vielleicht in Mode, aber kein neues Phänomen. Ein Blick zurück auf historische Formen von begrünter Architektur, lange vor dem heutigen Greenwashing.

 
 

Noch vor zehn Jahren kamen Architekturführer als funktionale Reisebegleiter daher. Heute gehen viele Publikationen gestalterisch und konzeptionell völlig neue Wege – und wollen als Bücher gelesen werden. Sieben bemerkenswerte Architekturführer für die halbe Welt und darüber hinaus.

 
 

Terrassenhäuser waren der ambitionierte Versuch, die Qualitäten des Einfamilienhauses mit eigenem Garten im Geschosswohnungsbau zu realisieren. Sie erlebten in den 1960er und 70er Jahren einen Boom, waren aber schon bald nicht mehr gefragt. Der Ruf nach verdichtetem Wohnen in der Stadt, die Bodenpreisentwicklung der letzten Jahre und die aktuellen Herausforderungen der Pandemie machen diese spezielle Typologie plötzlich wieder aktuell.

 
 

Kunststoffe waren einmal wichtige Innovationsfaktoren in Architektur und Design. Längst gelten sie als Umweltsünde. Wieviel ist übrig von der einstigen Faszination?

 
 

Mit viel Gespür für Sujet und Blickwinkel dokumentiert die Fotografin Irmel Kamp Architektur. Seit über vierzig Jahren widmet sie sich Besonderheiten des regionalen Bauens und lokalen Ausprägungen des Internationalen Stils. Ein digitaler Studiobesuch.

 
 

Das Jahr 2020 hat gezeigt, wie schnell Veränderung geht, wenn es sein muss. Diese Ausgabe versammelt Menschen und Projekte, deren Ansätze und Haltungen zuversichtlich machen für alles, was kommt.

 
 

Es tut sich was in der niederländischen Architektur. Nachdem der Begriff „Superdutch“ und die radikale Hypermoderne 30 Jahre lang den nationalen Diskurs dominierten, bezieht sich eine junge Generation von Architekt*innen nun wieder stärker auf die prämodernen Traditionen.

 
 

Daten und Design: Die Startup-Branche wird von Betriebswirtschaftlern dominiert, das Ziel ist Disruption und Umsatzsteigerung. Dass es auch anders geht, zeigen junge Unternehmen in Architektur und Immobilienwirtschaft. Die Reise hat gerade erst begonnen.

 
 

Seit Beginn der Digitalisierung wird dem gedruckten Buch das Ende prophezeit. Und doch weilt es noch unter uns. In China bieten Bücher sogar nun wieder Anlass, Menschen in neuen öffentlichen Räumen zu versammeln. In der Stadt ebenso wie auf dem Land.

 
 

Das Familienleben ist in Bewegung, und die Räume sind es ebenfalls. Wo früher klare funktionale Zuordnungen herrschten, wird heute täglich neu verhandelt. Der Begriff „Familienzimmer“ beschreibt darum weniger eine bestimmte Funktion, als das Prinzip, dass hier alle einen Raum gemeinsam nutzen – was fürs Wohnen ebenso gelten kann wie fürs Schlafen. Was folgt daraus für die Architektur?

 
 

Die europäische Stadt steht auf dem Prüfstand. Drei Ausstellungen in Berlin blicken auf ihre Vergangenheit, ihr vielschichtiges Sein und ständiges Werden. Die Aussagen hätten unterschiedlicher nicht ausfallen können.

 
 

Endlich Brandenburg: Lange war die vibrierende Großstadt der ultimative Sehnsuchtsort, nun holt der ländliche Raum auf. Insbesondere urbane Kreative sehen hier neue Chancen für ihre Selbstverwirklichung. Wir haben Raumpioniere im Berliner Umland besucht.

 
 

Seit über 120 Jahren wird im nordschwedischen Kiruna Eisenerz abgebaut. Das hat den Boden so instabil gemacht, dass große Teile der Stadt verlegt werden müssen. Ein neues Stadtzentrum ist im Bau, über 40 historische Häuser werden transloziert. Das ambitionierte Ziel: Eine nachhaltige neue Stadt, die trotzdem noch ein Stück weit den Charakter des alten Kiruna bewahrt.

 
 

Seit 40 Jahren gibt die Berliner Architekturplattform AEDES Architektur eine Bühne und Debatten einen Raum. Als Kristin Feireiss und Helga Retzer 1980 in Berlin-Charlottenburg ihre Galerieräume öffneten, war die Architekturszene vor allem eine Architektenszene. Heute ist AEDES ein lebendiges internationales Netzwerk, das Architekturgeschichte mitschreibt.

 
 

Kaum ein Ort dürfte wichtiger für die deutsche Militärgeschichte sein als Wünsdorf, 40 Kilometer südlich von Berlin. Seit dem Kaiserreich gab es hier militärische Einrichtungen. Die deutschen Armeen beider Weltkriege wurden von Wünsdorf aus geführt. Nach 1945 saß hier das Oberkommando der sowjetischen Truppen in der DDR. So viel Historie hat eine Menge unterschiedlicher Architekturen hinterlassen, die immer noch ihrer Entdeckung harren. Im Interview berichtet der Fotograf Johann Karl, wie er die Orte seiner Jugend neu erkundet hat.

 
 

Stuttgart, Frankfurt, Berlin, sogar London und Paris – die Liste der Städte, in denen die architektonische Zukunft von Opernhäusern diskutiert wird, ist lang. Warum jetzt? Wie kommt es, dass aktuell so viele Spielstätten, darunter nicht nur Opernhäuser sondern auch zahlreiche Theater, vor der Frage stehen, wie es mit ihnen weitergeht? Und was ist die „beste Lösung“ für nicht mehr uneingeschränkt funktionstüchtige Gebäude? Sanierung, Umbau, Erweiterung oder Neubau?

 
 

Archiven hängt noch immer ein leicht verstaubtes Image an. Doch gerade die großen Architektursammlungen sind dynamische Orte. Sie kuratieren Ausstellungen, betreiben Forschung und geben Bücher heraus. Ihre aktuell größte Herausforderung ist es, das Vermächtnis des digitalen Zeitalters für die Zukunft zu bewahren. BauNetz hat sich in Berlin, Köln, München, Wien und Zürich umgehört.

 
 

Flanderns Architekturlandschaft blüht, und das mit einer ganz eigenen gestalterischen Kraft. Kein ­Zufall, wie unser Ausflug ins Nachbarland zeigt. Mit dem Open Oproep wurde vor 20 Jahren ein ­besonderes Instrument geschaffen, das Innovationsfreude und Wagemut mit Ver­trauen und Verbindlichkeit kombiniert. Was seither an öffentlichen Bauten entstand, sucht in Europa seines­gleichen. Ein Rückblick auf die bisherigen Meilensteine.

 
 

Im Januar 1968 zerstörte ein Erdbeben das Städtchen Gibellina auf Sizilien. Anstatt es wiederaufzubauen, entstand einige Kilometer entfernt die Planstadt Gibellina Nuova. Dank des damaligen ambitionierten Bürgermeisters findet man überall Kunst und außergewöhnliche Bauten. Doch was fehlt, sind die Menschen. Zu Besuch an einem Ort im Schwebezustand zwischen Utopie und Desaster.

 
 

Don’t be square, heißt es im Englischen – doch warum eigentlich nicht? Gerade jüngere Architekt*innen nutzen das Prinzip der geometrischen Reduktion, um neue Lösungen für's Wohnen zu finden. Wir versammeln drei mal drei Büros zum Tanz im Quadrat.

 
 

Der Fotograf Stefan Oláh arbeitet mit einer analogen Großformatkamera und beschäftigt sich oft tagelang mit seinen Motiven. Doch manchmal muss er vor allem schnell sein, denn viele österreichische Bauten aus den 1970er-Jahren, die er in den letzten Jahren fotografiert hat, wurden zwischenzeitlich abgerissen. Im Interview berichtet er von den Mühen der Bildfindung, der Schönheit auf den zweiten Blick und gescheiterten Utopien.

 
 

Das Timing könnte besser sein: Während der Arbeit an dieser Baunetzwoche erklärt das Robert-Koch-Institut Südtirol wegen Covid-19 zum Risikogebiet. Wir haben uns entschieden, den Blick in die Zukunft zu richten und unsere Südtiroler Hoteltour trotzdem zu veröffentlichen. Denn die aktuelle Bedrohungslage wird hoffentlich bald wieder Geschichte sein – Südtirol bleibt aber weiterhin eine der architektonisch interessantesten Urlaubsregionen.

 
 

Viel zu lange haben die perfekt inszenierten Fotos von Julius Shulman unser Bild der kalifornischen Moderne rund um Richard Neutra und Rudolph Schindler geprägt. Der Kunsthistoriker Andreas Nierhaus und der Fotograf David Schreyer machten sich deshalb auf den Weg nach Los Angeles, um nachzuspüren, was aus den berühmten Häusern wurde und wer dort heute lebt. Ein Gespräch über ethnische Segregation, Ökologie, Filmkulissen und einen engagierten Makler.

 
 

Um Wahrheit zu erfassen, muss man kreativ sein - das meint der Architekt und Autor Eyal Weizman. Als Gründer des Recherchekollektivs Forensic Architecture will er sich dieser so weit wie möglich nähern. Nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch in der gerichtlichen Aufarbeitung klären Forensic Architecture dank architektonischer Analysetechniken über Verbrechen und Menschenrechtsverletzungen auf. Im Interview spricht Weizman über räumliche Intelligenz, digitales und faktisches Bauen und Widerstand durch Architektur.

 
 

Kollektive Wohnformen waren lange keine Konkurrenz zum Ideal des privaten Eigenheims. Seit einer Weile entwickeln sich allerdings gemeinschaftsorientierte Projekte, die mit ihrem Angebot eine echte Alternative darstellen. Entscheidender Unterschied zum Mehrfamilienhaus früherer Jahrzehnte ist oft, dass hier die Eigeninitiative der späteren Bewohner*innen am Anfang steht. Für Architekt*innen ergeben sich daraus vollkommen neue Möglichkeiten und Herausforderungen, wie unsere sechs Beispiele zeigen.

 
 

Shortlist 2020: Einfamilienhäuser sind oft die ersten Projekte junger Architekt*innen. Unsere diesjährige Shortlist zeigt, dass es auch anders laufen kann. Museen, Kitas, Ateliergebäude, ein Krematoriumsumbau und ein Magazin; außerdem die Neuerfindung einer Metropole am Fluss und das Weiterbauen auf dem Land. Wir präsentieren neun Büros und einen Designer, von denen wir in Zukunft gerne mehr sehen möchten.

 
 

Alternative Wege gehen. Was wie ein Neujahrsvorsatz klingt, ist für die Protagonisten dieser Ausgabe längst Teil ihrer Biographie. Unter anderem ein Parfümeur, eine Schriftstellerin und ein Tagesvater erzählen, was man mit einem Architekturstudium alles machen kann. Vorhang auf für die Baunetz-Grenzgänger 2019.

 
 

Kunst spielt im Stadtdiskurs vor allem dann eine Rolle, wenn es um die Aufwertung alter Viertel geht. In der Hamburger Hafencity liegt die Sache etwas anders, dort fehlt die Patina. Fürs Flair ist seit 2017 Ellen Blumenstein verantwortlich, die als hauptamtliche Kuratorin des Quartiers tätig ist. Höchste Zeit für ein Gespräch über das spannungsvolle Verhältnis von Kultur und Stadtentwicklung – und die Freiräume, die bei allem Kalkül trotzdem entstehen.

 
 

Amazon ist längst viel mehr als ein Onlinehändler. Mit neuen Ladenkonzepten erobert das Unternehmen die Städte, durch seine Niederlassungen verändert es ganze Nachbarschaften – und provoziert mitunter heftige Proteste. Stadtverwaltungen und BewohnerInnen suchen nach Wegen, um auf den neuen Stadtakteur zu reagieren.

 
 

Zum Bauhausjubiläum in diesem Jahr wurde häufig die Rolle der Frauen thematisiert. Auch die Frauensiedlung „Loheland“ bei Fulda wurde vor 100 Jahren gegründet, eine außergewöhnlich mutige, emanzipatorische und umfassende Sinnesschule von Frauen für Frauen. In vielerlei Hinsicht anders als das Bauhaus existiert Loheland bis heute.

 
 

Sie mögen nicht nur Hunde und Katzen, sondern so ziemlich alles, was kreucht und fleucht? Dann stimmen Sie für eine Architektur, die das Tierbedürfnis in die Gestaltung einbezieht und so Räume schafft, die allen Lebewesen zugutekommen, das Stadtklima verbessern und die Biodiversität erhöhen. Wir zeigen, wie es geht.

 
 

„Inselleben durch Architektur gerettet!” - das wäre doch mal eine Nachricht. Im Falle der kleinen Insel Fogo in Neufundland ist es komplizierter. Immerhin: Seit der Architekt Todd Saunders für die Fogo Island Art Foundation ebenso kleine wie bemerkenswerte Künstlerstudios an die karge Küste stellte, gibt es wieder Hoffnung.

 
 

Museumsbauten in Oslo oder Rastplätze an steilen Fjorden – aus Norwegen erreichen uns vornehmlich Meldungen über Ausnahme-Architekturen namhafter Büros. Parallel dazu entwickelt sich in Bergen eine lokale Szene, die vor allem von jungen Architekt*innen mitgestaltet wird.

 
 

Ikonische Wohnhäuser der Moderne international bekannt und zugänglich zu machen – das ist die Intention von Natascha Drabbe. Seit 2012 baut die niederländische Kunsthistorikerin das Netzwerk Iconic Houses auf, von dem vor allem auch Eigentümer und Bewohner der Häuser profitieren. Denn nichts ist wichtiger für den Erhalt eines Hauses, als dass es benutzt und gepflegt wird.

 
 

Auf der kleinen griechischen Dodekanes-Insel Leros leben knapp 8.000 Menschen und unzählige Ziegen. Touristen kommen wenige. Noch ist kaum bekannt, dass sich hier zwischen Windmühlen, orthodoxen Kapellen und einer imposanten Johanniterburg ein architektonisches Highlight versteckt: Lakki, eine rationalistische Planstadt der 1930er Jahre.

 
 

Radikale Pädagogik, Spaziergangwissenschaft oder Verlernen-Lernen - gut 150 Leute kamen am letzten Juniwochenende zum jährlichen Digital Bauhaus Summit nach Weimar, um zwischen Neufert-Box, thüringischen Feldern und der alten Notenbank gemeinsam über Strategien des Lernens nachzudenken. Stellvertretend kommen Beatriz Colomina, Stephan Porombka und Martin Schmitz zu Wort.

 
 

Was bleibt von Künstlern, wenn sie gehen? Ihr Werk, ihr Vermächtnis. Rem Koolhaas und Ai Weiwei machen jedoch klar, dass sie mit dem üblichen Erbe-Pathos nichts anfangen können. Für sie macht der Begriff nur Sinn, wenn er sich mit neuem Leben füllen lässt. In unserer aktuellen Baunetzwoche präsentieren wir zwei von 28 Gesprächen, die Lukas Feireiss unter dem Titel „Legacy“ in einem Buch versammelt hat.

 
 

Drei Italienreisen im Jahr 2019: Auf der Suche nach dem Neorealismo in der Kulturhauptstadt ­Matera, die nicht nur Höhlen zu bieten hat, sondern auch von der Modernisierung des Südens erzählt. Ein Spaziergang durch die Pavillons der Kunstbiennale in Venedig, wo sich nicht erst nach dem dritten Spritz die Grenzen auflösen. Und ein Kurztrip nach Mailand zur wiedererstarkten ­Triennale, bei der es einen sehr gelungenen deutschen Beitrag zu entdecken gibt.

 
 

Als Gastgeberin der diesjährigen Bundesgartenschau hat die Stadt Heilbronn nicht nur ein ehemaliges Industrieareal erschlossen, eine Bundesstraße gesperrt und das Neckarufer zur Flaniermeile ausgebaut. Sie präsentiert auch digital gebaggerte Landschaft, roboter-gefertigte Pavillons und 22 neu gebaute Häuser.

 
 

Der Architekt und Pritzkerpreisträger Balkrishna Doshi blickt auf über 60 Jahre Entwerfen, Lehren und Bauen zurück. Wer ist dieser Mann, der mit Le Corbusier zusammenarbeitete, für Slumbewohner plante und die Architekturausbildung in Indien erneuerte? Eine Ausstellung im Vitra Design Museum sucht nach Antworten.

 
 

Es tut sich was in Teheran: Eine junge Architektengeneration ist dabei, im ganzen Land mutige Projekte zu bauen, in denen persische Traditionen und Typologien mit westlich-modernen Raum- und Materialkonzepten zusammenfinden. Wir zeigen die acht aktuell spannendsten Büros.

 
 

Kein Bauunternehmen dürfte das Bild westdeutscher Städte nach dem Zweiten Weltkrieg stärker geprägt haben als die Neue Heimat. Die Wohnsiedlungen des größten nicht-staatlichen Wohnungsbaukonzerns Europas waren lange Zeit Inbegriff eines besseren Lebens. Dann wuchs die Kritik. Ein handfester Betrugsskandal 1982 brachte das weltweit agierende Gewerkschaftsunternehmen schließlich zu Fall.

 
 

Die Geschichte des privaten Kunstmuseums MARe in Bukarest erzählt von Bürgerkrieg, Globalisierung, Diktaturen und zeitgenössischer Kunst. All das hat zu einem seltsamen, schwarzen Gebäude voller verwinkelter Räume geführt. In ihm wird eine Geschichte sichtbar, wie sie nur unsere Gegenwart zu schreiben vermag.

 
 

Die Beiträge zum Bundeswettbewerb HolzbauPlus 2019 zeigen, wie präsent Bauten aus nachwachsenden Rohstofffen auf dem Land heute sind und welches Potential im Weiterbauen steckt. Außerdem drei Gespräche: zum reversiblen Bauen, den Forschungsstand zu BIM im Holzbau und zur Bedeutung von Urban Mining.

 
 

Sie versprachen technischen Fortschritt und Wohlstand für alle. Großstrukturen zählen zu den markantesten Innovationen der 60er und 70er Jahre. Heute werden sie vor allem in Asien gebaut. In Europa hingegen kämpfen viele mit einem schlechten Image. Doch es greift zu kurz, Großbauten pauschal zum Abbruch freizugeben.

 
 

Die internationalen Lehrbücher der Moderne beachten es kaum: Im 20. Jahrhundert entwickelte sich in der iranischen Architektur eine der interessantesten Spielarten der internationalen Moderne. Nachdem die Islamische Revolution 1979 die Entwicklung jäh unterbrochen hatte, knüpfen iranische Architekten heute wieder daran an.

 
Special Ausgabe
Wie viel Mies soll es sein?
#578
06.05.2021
70 Jahre Eisenhüttenstadt
#577
22.04.2021
Anything Goes: Berlin in den 80ern
#576
08.04.2021
Beton. Zur Zukunft eines Baustoffs
#575
25.03.2021
Les fleurs de l’architecture
#574
11.03.2021
Außergewöhnliche Architekturführer
#573
25.02.2021
Wohnen im Hügel
#572
11.02.2021
Plastik. Zwischen Kunstexperiment und Umweltsünde
#571
28.01.2021
Irmel Kamp. Architekturfotografien
#570
14.01.2021
Shortlist 2021
#569
17.12.2020
Neuer Rationalismus in den Niederlanden
#568
03.12.2020
Daten und Design: Neue Startups für die Baubranche
#567
19.11.2020
Bühnen für Bücher
#566
05.11.2020
Familienzimmer: Ein Raum, viele Möglichkeiten
#565
22.10.2020
Made in Europe
#564
08.10.2020
Sehnsuchtsort Brandenburg
#563
24.09.2020
Das neue Kiruna
#562
10.09.2020
40 Jahre AEDES
#561
27.08.2020
Die vergessene Garnisonsstadt
#560
02.07.2020
Baustelle Oper
#559
18.06.2020
Architektur im Archiv. Vom Sammeln, Kuratieren und Digitalisieren
#558
04.06.2020
Das Wunder von Flandern: 20 Jahre Open Oproep
#557
07.05.2020
Gibellina. Zwischen Utopie und Desaster
#556
23.04.2020
Square Dance: Wohnen im Quadrat
#555
08.04.2020
Österreichische Utopien
#554
26.03.2020
Südtiroler Hotels
#553
12.03.2020
Kalifornische Moderne
#552
27.02.2020
Ermittlung am Zeichenbrett. Forensic Architecture
#551
13.02.2020
Kooperative Architekturen
#550
30.01.2020
Shortlist 2020
#549
16.01.2020
Grenzgänger 2019
#548
19.12.2019
Hafencity: Stadtteil mit Kuratorin
#547
05.12.2019
Amazon: Vom Buchhändler zum Städtebauer
#546
21.11.2019
100 Jahre Loheland
#545
07.11.2019
Mehr Wildnis in der Stadt
#544
24.10.2019
Landmarks für Fogo
#543
10.10.2019
Junge Architektur aus Bergen
#542
26.09.2019
Zu Gast. In privaten Meisterwerken
#541
12.09.2019
Lakki. Moderne in der Ägäis
#540
29.08.2019
Lernen Radikal. Digital Bauhaus Summit 2019
#539
04.07.2019
Was bleibt? Rem Koolhaas und Ai Weiwei
#538
20.06.2019
Italien 19: Matera - Venedig - Mailand
#537
06.06.2019
Heilbronn und die BUGA
#536
23.05.2019
Balkrishna Doshi
#535
09.05.2019
Frühling in Teheran
#534
25.04.2019
Die Neue Heimat
#533
11.04.2019
Schatten der Vergangenheit
#532
28.03.2019
Holz im Loop
#531
14.03.2019
Qualität der Größe
#530
28.02.2019
Moderne Architektur im Iran
#529
14.02.2019