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Hochschule im Hochhausfeld
Umbau einer Krippe in Paris von nunc architectes
Zwischen Notfall und Baukultur Wie Dresden die neue Carolabrücke plant Landsitz aus dem Boden gestampft Tuckey Design Studio in der Grafschaft Wiltshire Ertüchtigung am alten Standort Zum Stopp des Opernneubaus in Düsseldorf Keramikkleid für die Mikrostrukturphysik Forschungsbau in Halle (Saale) von Burckhardt Architektur Eine LPG wird zum Kunstareal Zu Besuch in Brandenburg mit augustinundfrank/winkler Abseits des Rasens 15 Projekte zur Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko
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Anlass und Ziel
Für die Verkehrsplanung in Berlin hat die Deutsche Bahn AG gemeinsam mit dem Senat von Berlin das sogenannte "Pilz-Konzept" entwickelt, wonach das historisch gewachsene Netz der Radialstrecken Berlins wiederhergestellt und durch eine Nord-Süd-Verbindung ergänzt werden soll. Am Schnittpunkt der beiden Hauptbahntrassen entsteht an der Stelle des jetzigen Lehrter Stadtbahnhofs der neue zentrale Nahverkehrs- und Fernbahnhof für Berlin: der Lehrter Bahnhof. Daneben sieht das Konzept die Errichtung von fünf weiteren neuen Bahnhöfen in dezentraler Lage vor, die sich in Planung oder Realisierung befinden.
Aufgrund von Zerstörungen und Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg und durch die Teilung der Stadt war das innerstädtische Gebiet im Bereich des Lehrter Bahnhofs in den Jahrzehnten der Teilung zu einer unbeachteten Stadtbrache in einer Sackgasse an der ehemaligen "Berliner Mauer" geworden. Das Wiederzusammenwachsen der Stadt hat die Qualitäten des Standorts wieder ins öffentliche Bewußtsein gerückt.
Als zentraler Nahverkehrsknotenpunkt sowie als Kreuzungspunkt europäischer Fernverbindungen wird der Lehrter Bahnhof zu einer der verkehrsplanerisch und politisch-symbolisch wichtigsten Schnittstellen im zusammenwachsenden Europa. Dieses besonders durch die unmittelbare Nachbarschaft zum neuen politischen Zentrum der Republik mit dem Reichstagsgebäude und dem Bundeskanzleramt. Von diesen Impulsen wird das gesamte im Umfeld des Bahnhofs entstehende neue Stadtquartier profitieren.
Eine besondere Bedeutung an diesem öffentlichen Ort kommt dabei den Außenräumen zu. Sie müssen die verschiedenen Verkehrsströme aufnehmen, die ein solcher komplexer Verkehrsknoten produziert und anzieht, und zugleich Raum mit Aufenthaltsqualitäten bieten.
Aufgabe des Wettbewerbs ist die Gestaltung des südlichen Vorplatzes zwischen dem Bahnhofsgebäude, der östlichen und westlichen Bahnhofsstraße und der Spreeuferstraße. Des weiteren können aus dem Entwurf des Vorplatzes Modifikationsvorschläge für die Gestaltung der Verflechtungsbereiche entwickelt werden, die die Umgebungsplanung nicht in Frage stellen. Neben dem wichtigsten, dem nördlichen Spreeufer zwischen Moltkebrücke und geplantem Alsensteg, sind dieses auch die Straßenräume des Lehrter Stadtquartiers und der Raum am süd-westlichen Ufer des Humboldthafens.
Für den südlichen Bahnhofsvorplatz werden Vorschläge zu einer Platzgestaltung erwartet, die einen einladenden, publikumsfreundlichen Stadtplatz entstehen lassen. Dieser soll den einzigartigen Charakter der den Platz definierenden Gebäude und Stadträume (Bahnhofsgebäude, Spree, Lehrter Stadtquartier, Humboldt-Kolonnaden etc.) als Chance nutzen und höchsten architektonischen Ansprüchen gerecht werden. Zugleich muß der Entwurf für den Vorplatz die technischen Bauwerke (Abluftschächte, Fluchttreppen, etc.) der den Platz unterquerenden Tunnelanlagen berücksichtigen und gestalterisch integrieren.
Für die Verflechtungsbereiche können Gestaltungsideen vorgeschlagen werden, um den Bezug zur Umgebung zu unterstützen,insbesondere den Bezug zwischen Bahnhof, Bahnhofsvorplatz und Regierungsviertel.
Insgesamt hat dieses Quartier das Potential, zu einem der lebendigsten und attraktivsten Orte der wieder zusammengewachsenen Metropole zu werden.
Aufgrund von Zerstörungen und Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg und durch die Teilung der Stadt war das innerstädtische Gebiet im Bereich des Lehrter Bahnhofs in den Jahrzehnten der Teilung zu einer unbeachteten Stadtbrache in einer Sackgasse an der ehemaligen "Berliner Mauer" geworden. Das Wiederzusammenwachsen der Stadt hat die Qualitäten des Standorts wieder ins öffentliche Bewußtsein gerückt.
Als zentraler Nahverkehrsknotenpunkt sowie als Kreuzungspunkt europäischer Fernverbindungen wird der Lehrter Bahnhof zu einer der verkehrsplanerisch und politisch-symbolisch wichtigsten Schnittstellen im zusammenwachsenden Europa. Dieses besonders durch die unmittelbare Nachbarschaft zum neuen politischen Zentrum der Republik mit dem Reichstagsgebäude und dem Bundeskanzleramt. Von diesen Impulsen wird das gesamte im Umfeld des Bahnhofs entstehende neue Stadtquartier profitieren.
Eine besondere Bedeutung an diesem öffentlichen Ort kommt dabei den Außenräumen zu. Sie müssen die verschiedenen Verkehrsströme aufnehmen, die ein solcher komplexer Verkehrsknoten produziert und anzieht, und zugleich Raum mit Aufenthaltsqualitäten bieten.
Aufgabe des Wettbewerbs ist die Gestaltung des südlichen Vorplatzes zwischen dem Bahnhofsgebäude, der östlichen und westlichen Bahnhofsstraße und der Spreeuferstraße. Des weiteren können aus dem Entwurf des Vorplatzes Modifikationsvorschläge für die Gestaltung der Verflechtungsbereiche entwickelt werden, die die Umgebungsplanung nicht in Frage stellen. Neben dem wichtigsten, dem nördlichen Spreeufer zwischen Moltkebrücke und geplantem Alsensteg, sind dieses auch die Straßenräume des Lehrter Stadtquartiers und der Raum am süd-westlichen Ufer des Humboldthafens.
Für den südlichen Bahnhofsvorplatz werden Vorschläge zu einer Platzgestaltung erwartet, die einen einladenden, publikumsfreundlichen Stadtplatz entstehen lassen. Dieser soll den einzigartigen Charakter der den Platz definierenden Gebäude und Stadträume (Bahnhofsgebäude, Spree, Lehrter Stadtquartier, Humboldt-Kolonnaden etc.) als Chance nutzen und höchsten architektonischen Ansprüchen gerecht werden. Zugleich muß der Entwurf für den Vorplatz die technischen Bauwerke (Abluftschächte, Fluchttreppen, etc.) der den Platz unterquerenden Tunnelanlagen berücksichtigen und gestalterisch integrieren.
Für die Verflechtungsbereiche können Gestaltungsideen vorgeschlagen werden, um den Bezug zur Umgebung zu unterstützen,insbesondere den Bezug zwischen Bahnhof, Bahnhofsvorplatz und Regierungsviertel.
Insgesamt hat dieses Quartier das Potential, zu einem der lebendigsten und attraktivsten Orte der wieder zusammengewachsenen Metropole zu werden.






