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Im Modus der Serie
Ausstellung in Frankfurt am Main
Serien eröffnen ein Spiel der Nuancen und Differenzen, der Redundanzen und Wiederholungen. Jede begonnene Serie lässt sich durch ähnliche Gegenstände erweitern. Gegenstände, die im Modus der Serialität erdacht, erzeugt, rezipiert oder konsumiert werden, verweisen stets auf verwandte Gegenstände der gleichen Serie. Doch was genau macht die Serie zur Serie? Welche Bedeutung hat Serialität für die Gestaltung unserer Alltagswelten und an welchen Stellen erlaubt die Serie individuelle Anpassungen? Die Ausstellung Im Modus der Serie. Differenz, Variation und Wiederholung in Architektur und Design möchte neue Zugänge zum Themenfeld der Serialität anbieten. Es werden serielle Strategien und Verfahren in den Blick genommen, um Potentiale wie auch Grenzen von Serialität aufzuzeigen.
Heute begegnet uns der Begriff der Serialität erneut als politisches Versprechen. Serialität soll – das zeigt die aktuelle Debatte zum Wohnungsbau – Herstellungsprozesse beschleunigen, Verfahren vereinfachen und Kosten dämpfen. Serialität soll nachhaltige Baukomponenten in hohen Stückzahlen bereitstellen. Modelle, Module und Prototypen stehen schon bereit. Wann werden sie in Serie gehen? Bevor die Produktion hochgefahren wird, möchten wir innehalten und fragen: was genau ist mit dem neuen Appell zur Serialität gemeint? Was bedeutet Serialität im Hinblick auf ethische und ästhetische Fragen?
Um diesen und weiteren Fragen Raum zu bieten, lädt die Frankfurter Stiftung urban future forum e.V. als Initiator und Ideengeber der Ausstellung darüber hinaus zu drei begleitenden Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen ein: den Serienparlamenten. Die verschiedenen Serienparlamente sind jeweils einem übergreifenden Themenblock gewidmet.
Text: Museum Angewandte Kunst (gekürzt)
Eröffnung, 19 Uhr- -
Ausstellung
Di, Do–So 10–18 Uhr, Mi 10–20 Uhr
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