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In Wirklichkeit unmöglich - Architekturen auf der Bühne
Ausstellung in Berlin
Die Ausstellung stellt die Frage nach der Wirklichkeit der gebauten Architektur und ihren veränderten Rahmenbedingungen auf der Bühne als auch nach der sozialen Rolle des Theaters in unserer Gesellschaft. Präsentiert werden Modelle des Bühnenbildners Jan Pappelbaum aus der Zeit zwischen 1996 und 2026, u.a. für die Aufführungen Hedda Gabler, Hamlet, Nora, Die Möve, Ein Sommernachtstraum, Die Entführung aus dem Serail und Richard III.
Pappelbaum hat Architektur studiert. Die selbst angefertigten Arbeits- und Präsentationsmodelle im Maßstab M 1:10 bis M 1:50 sind für ihn unverzichtbare Werkzeuge im Prozess der Entwicklung von Ideen und Mittel der Kommunikation mit allen Beteiligten an einer Inszenierung. Zentrale Themen seiner Arbeit sind die Auflösung der Grenzen, Reduktion und Veränderbarkeit.
Prägend für das Werk Pappelbaums ist auch die Arbeit am Objekt – als Gegenteil zum Kabinett. Darin zeigt sich der Wunsch, dass alles was, auf der Bühne steht und Bühne ist, Spielmittel sein soll. So können seine Objektbühnen ganz klein sein, dennoch erlauben sie den Zuschauern einen sehr guten Blick von allen Plätzen aus. Die Ausstellung wird kuratiert von Jens Brinkmann und Roland Duda.
Text: Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA)
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Ausstellung „In Wirklichkeit unmöglich – Architekturen auf der Bühne“
BDA Galerie, Mommsenstraße 64, 10629 Berlin
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