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04.10.2018

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Respekt vor dem Umfeld

Wohn- und Geschäftshäuser in Bielefeld von Wannenmacher + Möller


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Ein respektvoller Umgang mit der homogenen, durch Satteldachhäuser geprägten Umgebung war entscheidend für die ortsansässigen Architekten Wannenmacher + Möller, die kürzlich im Osten der Bielefelder Innenstadt einen Wohnkomplex mit drei Baukörpern fertig gestellt haben. Denn das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt aus den 60er Jahren, das zuvor anstelle der Neubauten auf dem Grundstück stand, tat genau dies nicht. Der Flachdachbau wurde abgerissen, das Amt anderswo untergebracht und das Grundstück an die GENO Immobilien GmbH verkauft.

Die Architekten haben ihre Aufgabe „als Chance für eine behutsame Stadtreparatur“ begriffen und den neuen Wohnkomplex städtebaulich wie architektonisch an das Umfeld angepasst. Der im Norden gelegene Baukörper nimmt die Flucht der Bebauung an der Oststraße auf, der östliche die Flucht der Kirche entlang der Fritz-Reuter-Straße. Der mittlere Baukörper hingegen betont die Ecke im Einmündungsbereich der beiden Straßen. Durch ihre Anordnung konnten nicht zuletzt auch die vorhandenen Bäume erhalten bleiben.

Zwischen den drei Häusern  entsteht nun ein halböffentlicher Patio, der einerseits alle drei Eingänge räumlich verbindet und andererseits einen Platz für die gewerblichen Nutzungen im Erdgeschoss wie zum Beispiel eine Bäckerei bildet. Die Eigentumswohnungen bieten zwischen 60 und 120 Quadratmeter Fläche und sind auf drei Geschossen untergebracht. Die Kosten des Neubaukompexes liegen bei rund 3.5 Millionen Euro. (mg)

Fotos: Csaba Mester


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Kommentare

6

a_C | 09.10.2018 09:47 Uhr

"Stets bemüht"...

Ist das noch überdurchschnittliche Architektur? Ich habe die Befürchtung, ja - aber das ist eher eine Kritik an unserer Baukultur als Lob an den hier gezeigten Gebäuden.

"Stets bemüht" wäre eine passende Formulierung in der Schule gewesen, oder aber "ausreichend" - also akzeptabel, aber eigentlich nicht wirklich gut und auch nicht mehr befriedigend...

5

ixamotto | 04.10.2018 17:50 Uhr

also...

...ich finde das ist leider ein ganz biederes Projekt. Furchtbar undifferenziert etwa im Bezug auf die Erdgeschosse und total schematisch in der Gestaltung der Zwischenräume. Dann noch Lamellen-Raffstoren in anthrazit-silbergrau... Kann man dann den Architekt*innen vielleicht gar nicht alles vorwerfen, sondern auch dem Rotstift der Auftraggeber*innen. Aber am Ende sieht's halt so aus.

4

Johann Maier | 04.10.2018 16:34 Uhr

Respekt vor...

welchem Umfeld?
Diese Monopoly-Häuschen im Hintergrund auf Bild 1? Muss man darauf, vielleicht abgesehen vom Städtebau, wirklich Rücksicht nehmen? Bevor man solche Floskeln auspackt, sollte man vielleicht lieber erklären, was man genau meint.

3

staubmeier | 04.10.2018 16:21 Uhr

peter aus bielefeld ...

... weiß bescheid.

man wünscht sich mehr solcher projekte.

in der ganzen republik.

wo liegt bielefeld?

ich kenn´nur bienefeld.

2

Stefan | 04.10.2018 16:15 Uhr

bielefeld

Tolles Projekt - grosses Kompliment !!

1

peter | 04.10.2018 15:43 Uhr

bielefeld

schönes projekt! unaufdringlich, irgendwie in erfrischender weise "ganz normal" und doch eindeutig besser als der durchschnitt.
nur die farbe der dachziegel finde ich nicht so richtig gut - zu hell, zu kühl... ein dunkles, bräunliches rot wie bei den altbau-nachbarn oder bei der kirche hätte dem projekt m.e. noch besser getan.

 
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Der Neubaukomplex fügt sich zwischen Kirche und Satteldachhäusern ein.

Der Neubaukomplex fügt sich zwischen Kirche und Satteldachhäusern ein.

Der Außenraum steht den Bewohner als geräumiger Vorgarten zur Verfügung.

Der Außenraum steht den Bewohner als geräumiger Vorgarten zur Verfügung.

Im Erdgeschoss befinden sich eine Bäckerei und andere gewerbliche Nutzungen.

Im Erdgeschoss befinden sich eine Bäckerei und andere gewerbliche Nutzungen.



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