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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Plaene_fuer_Hotel_in_Berlin_vorgestellt_683116.html

10.12.2008

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Le Savigny

Pläne für Hotel in Berlin vorgestellt


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In Berlin dreht sich gerade scheinbar alles um das neue Humboldtforum – es gibt aber auch noch andere Bauvorhaben aus der Hauptstadt zu melden: In Charlottenburg wird am Savignyplatz wieder mal ein Hotel gebaut – ein Design-Hotel. namens „Le Savigny“. Der Entwurf stammt von dem Berliner Büro Collignon Architektur, das 2007 den ersten Preis des Wettbewerbs gewonnen hat.

Der achtgeschossige Neubau soll mit einer ungleichmäßigen Fassade, die bis zum Kurfürstendamm sichtbar sein soll, einen Kontrast zur typischen Berliner Blockbebauung bilden. Laut den Architekten soll die Fassade „Individualität und Lebendigkeit ausdrücken, indem die Fassadenpaneele in einer freien und spielerischen – scheinbar ungeordneten – Anordnung einen Wechsel zwischen transparenten und geschlossenen Flächen unterschiedlicher Breite schaffen“.

Auf einer Nutzfläche von 3.763 Quadratmetern sind 75 Zimmer verschiedenster Größe geplant, darunter auch sieben barrierefreie und vier Penthouse-Zimmer. Die Inneneinrichtung wird vom Image der 25hours-Hotelgruppe geprägt, die bereits in Hamburg und Frankfurt Hotels betreibt. Zur Zeit warten Bauherr und Architekten noch auf die Baugenehmigung.


Kommentare

19

Fred | 16.12.2008 14:32 Uhr

Hässlich

Hässliches Ding, warum nur mitten in Charlottenburg?? Hallo Architekten, denkt doch mal nach, bevor ihr was entwerft!

18

KalleP. | 16.12.2008 14:13 Uhr

@horst #17

Das ist ihre Meinung! Andere haben eine andere. Das unqualifizierte Volk, Herr Kollege (?), hat Augen im Gesicht und kann sehen, welche architektonische Verbrechen in das Land gesetzt werden. Damit sind auch solche banale Investorenprojekte gemeint.

17

horst | 13.12.2008 10:42 Uhr

@all

bin gerade per zufall über diesen artikel gestolpert und muss sagen ich bin mehr als erstaunt über die geposteten beiträge.

klar internet shittalking und so, aber wie hier irgendwelches absolut unqualifizierte volk mit kommentaren jenseits von gut und böse ein wirklich gelungenes bauwerk abhandelt ist mir unbegreiflich.
ich möchte wirklich nicht wissen wie das arme berlin aussähe, würden sich die damen und herren verfasser an ihm auslassen. die qualiät der kommentare läßt jedoch ehr auf studiumbeginner, fachfremde und frustrierte arbeitslose architekten, die niemand will, schließen, von daher bleibt dies gottseidank erst mal nicht zu befürchten.

@collignon abschließend nochmals:
goßartiges projekt & weiter so!
bitte darauf acht geben, dass es ebenso gut detailiert wie entworfen wird. wenn ich mir die gebauten beispiele ansehe, habe ich da jedoch überhaupt keine bedenken.
hoffe auf noch mehr derart positive beiträge für unsere stadt.

16

Kinschel | 12.12.2008 20:01 Uhr

zu 10.

Anno damals: Gehen wir noch weiter zurück! Entwurf mit Hand und Abgabe der Zeichnung als Bleistift- oder Tuschezeichnung auf Transparentpapier ! Nicht, daß ich dieser Zeit nachtrauere, aber man konnte noch logisch denken und entwerfen! Und das Auskratzen von Zeichenfehler war eine verdammt unangenehme und zeitaufwändige Sache. Ich fordere: Grundstudium: Handzeichnungen !
(CAD kann man immer noch lerne!) Und ersetzt nicht das Entwerfen !

15

Lucius | 12.12.2008 15:12 Uhr

zu 14:

... vielleicht kann ja das Niveau nicht mehr gehalten werden, seitdem Herr Fischötter nicht mehr im Büro ist?!

14

Dirk | 12.12.2008 14:34 Uhr

Collignon - was ist los?

Schade um das Büro.
Collignon haben in Berlin das CityLightHouse an der Joachimsthaler und zwei Bürohäuser in der Lennestraße geplant. Zwei sehr gute Bauten.
Collignon und GrüntuchErnst sind die einzigen Büros in Berlin die gute Glasbauten abliefern können. Glasbauten sehen oft billig aus. Die beiden Büros schaffen (oder schafften) es sie hochwertig und zeitlos erscheinen zu lassen.
AN DAS BÜRO COLLIGNON:
DAS IST NICHT EUER NIVEAU!! ÜBERARBEITET DAS DOCH BITTE!!


13

famos | 11.12.2008 11:38 Uhr

modellbau-fassade

die gestaltung der fassade ist direkt dem papp-modellbau entsprungen. ich weiss wovon ich rede.

12

TobiBerlin | 11.12.2008 10:46 Uhr

Die Neueste Neuheit in Sachen Architektur

Also Leute mal ehrlich, solche Fassaden sind doch nichts neues mehr, da wär mir gleich ein ganzer Glaskasten (ohne diese "Bänder") lieber. Das sieht ja nach nichts aus.
Wenn ich mir sowas am Schlossplatz vorstelle, dann weiss ich warum ich fürs Schloss spende.

11

dethomas | 10.12.2008 22:13 Uhr

fassade

hihi,
stand hier nicht ´mal ein schloß?

die art der fassadengestaltung hat mich nur einmal überzeugt, beim ersten mal:
rathaus von murcia in spanien.
klasse!

10

rotho | 10.12.2008 19:37 Uhr

cad is cad is cad....

Werte Kollegen,
der Rechner ist nur so gut wie der, der ihn bedient. Denken, entwerfen, gestalten das müßt ihr schon selbst tun, aber könnt ihr das noch ohne Rechner?
Sind eure Entwürfe ohne Rechner noch denkbar? Das soll heißen denkt ihr nicht schon beim entwerfen wie ihr das im Rechner darstellen könnt?
Früher, zur Zeit der Antike, so um 1989, da hat man noch gezeichnet, selbst Libeskind mit dem Museum, aber der generiert sich auch nur noch selbst und alle reden von Ideologie????!

9

Detlef Maruhn | 10.12.2008 18:04 Uhr

S-Bahn im Zimmer

Der Hotelgast wird das Gefühl haben als ob die S-Bahn direkt durch sein Zimmer fährt. Mal ein ganz anderes Wohngefühl.

8

Schlomm | 10.12.2008 17:46 Uhr

Ideologie?

@ Kopfschüttel

Von Fensterbändern kann man hier nicht reden, die Anordnung ist nicht wild und auch ein Kind würde sicher anders gestalten - das Heranziehen vermeintlicher " Kindergestaltung" zur Abqualifizierung dessen, was Ihnen nicht gefällt, ist fehl am Platze.
Ein Kontrast zur Berliner Blockrandbebauung ist sicher auch vorhanden - ob dieser gestalterisch gelungen ist, ist nicht zuletzt auch Geschmacksache.
Ihr Unmut ist ansatzweise insofern nachvollziehbar, als der Versuch, bauliche Volumina durch Fassadenstrukturen aufzulösen, zwar einerseits eine zeitgenössisch durchaus legitime Raumauffassung widerspiegelt, andererseits jedoch in der hier gezeigten Gestaltung durchaus modisch ist und in der oft gesehenen Wiederholung einfallslos wirkt. Mittlerweile sind Hotels, Büro- und Wohnhäuser, Gewerbebauten, Schulen etc. pp. entsprechend ausgestattet - und zwar völlig losgelöst vom jeweiligen Umfeld.
Hier findet eine Homogenisierung des architektonischen Ausdrucks statt, die durchaus kritisch zu sehen ist. Ob tatsächlich eine Ideologie dahinter steht, vermag ich nicht zu beantworten, auf jeden Fall aber die individuelle Schwierigkeit, sich avandgardistisch gebenden Tendenzen zu widersetzen.

7

Eclipse Architect | 10.12.2008 17:19 Uhr

Innovation...

... sind etwas wunderbares.
Aber sollte die Einrichtung so Ausgeführt werden wie gezeigt, dann fange ich an zu zweifeln...
Frei stehende Betten, Offene Bäder, Integrierte Möbel, Fensteranordnungen...
All das ist Architektur - meiner Meinung aber, in dieser Form, ungeeignet für den Hotelbetrieb. (bis auf die Int. Möbel)
___________________________________
Aktuellen (seriösen) Studien zu folge ist es auf dauer "tödlich" für den sexuellen part einer Beziehung dem Partner auf dem WC zuzuschauen - warum sollte man das also den gästen aufzwingen?
___________________________________
Die Betten müßten ein enorm hohes und gut gepolstertes Kopfteil besitzen, sollten sie so Angeordnet im Raum stehen! wie sonst ist die behaglichkeit im bett herzustellen? das geborgene?
___________________________________
Die gewählte Fensteranordnung sorgt für Unruhe und ungleichmäßige Lichteinfälle im Raum...
Der eine nennts "Spannend" der andere "Quatsch" - choose yourselve.

good greets

6

Mercuri | 10.12.2008 17:17 Uhr

Wortlos

Tja, das nennt man heute Architektur. Keine rhytmisierten Fensterbänder mehr, nein durcheinanderOhneRythmusRythmisierte Fänsterbänder.
Da sollte es nicht verwundern, wenn barocke Stadtschlösser Zulauf bekommen.
Zum davonlaufen.

5

Eclipse Architect | 10.12.2008 17:17 Uhr

Inovationen...

... sind etwas wunderbares.
Aber sollte die Einrichtung so Ausgeführt werden wie gezeigt, dann fange ich an zu zweifeln...
Frei stehende Betten, Offene Bäder, Integrierte Möbel, Fensteranordnungen...
All das ist Architektur - meiner Meinung aber, in dieser Form, ungeeignet für den Hotelbetrieb. (bis auf die Int. Möbel)
___________________________________
Aktuellen (seriösen) Studien zu folge ist es auf dauer "tödlich" für den sexuellen part einer Beziehung dem Partner auf dem WC zuzuschauen - warum sollte man das also den gästen aufzwingen?
___________________________________
Die Betten müßten ein enorm hohes und gut gepolstertes Kopfteil besitzen, sollten sie so Angeordnet im Raum stehen! wie sonst ist die behaglichkeit im bett herzustellen? das geborgene?
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Die gewählte Fensteranordnung sorgt für Unruhe und ungleichmäßige Lichteinfälle im Raum...
Der eine nennts "Spannend" der andere "Quatsch" - choose yourselve.

good greets

4

banane | 10.12.2008 16:18 Uhr

Bin ich müde!

Eine weitere Gähn-Architektur für die Hauptstadt. Zum Einschlafen!

3

der Fredi | 10.12.2008 16:17 Uhr

Ideologie?

ich glaube die wild angeordneten Fensterbänder sind mehr ein "sign o' the times" als anders. Und selbstverständlich haben sie nichts zu tun mit mehr oder weniger geschlossene Blockrandbebauung. Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen ;-)

2

Stefanenfrance | 10.12.2008 16:16 Uhr

weinbar, bierbar, whiskeybar

Die Fassadenpaneele sind nicht nur "scheinbar " ungeordnet...

1

Kopfschüttel | 10.12.2008 15:41 Uhr

Ideologie - Ideologie

Und die wild angeordneten Fensterbänder, welche jedes Kind zusammengelegt haben könnte ist jetzt der hit?
Aha Kontrast zur typischen Berliner Blockrandbebauung.
Wiedermal die Ideologen am Werk.

 
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