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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Pfarreihaus-Umbau_in_Zuerich_fertig_1323817.html

06.10.2010

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Uncool versus trendig

Pfarreihaus-Umbau in Zürich fertig


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Ein Gemeinde-Oberhaupt als „Katalysator für kompromisslose Architektur“? Mag man kaum glauben, ist aber so – wenn man der Aussage der Architekten von Frei + Saarinen (Zürich) Glauben schenken mag. Für die Baumeister war es nämlich vor allem der Pfarrer der Züricher Gemeinde St. Josef, der den Bauprozess des kürzlich fertiggestellten Pfarreihauses in einem Industriequartier mit quasi religiösem Eifer vorangetrieben hat. Bei der Realisierung des 2007 von dem Büro gewonnen Wettbewerbs (siehe BauNetz-Meldung vom 23. November 2007) hatte das Gemeinde-Oberhaupt stets auf einer Eins-zu-Eins-Umsetzung der Entwürfe beharrt.

Bei dem Projekt handelt es sich um den Umbau eines etwa 100 Jahre alten Bestandsbaus. Die besondere Herausforderung sei es gewesen, das „öffentliche Gesicht der Pfarrei einladender, heller und großzügiger zu gestalten“, erklärt Marin Saarinen. Interessant an der Bauaufgabe sei außerdem, den architektonischen Ausdruck des Vorhandenen respektvoll zu behandeln und gleichzeitig überraschende räumliche Qualitäten zu schaffen.

Saarinen spricht von einer einheitlichen Raumwirkung mit einer prägnanten Charakteristik, die dadurch entstehe, dass der „trendige“ Charakter der facettierten Auskleidung mit einer „uncool-traditionellen“ Materialisierung und Detaillierung relativiert würde. Trotz der polygonalen Formsprache entstehe eine angemessen ernste Atmosphäre. Auch die im Dachgeschoss befindliche Pfarrerswohnung verfügt über einen fünfeckigen Wohn- und Essbereich mit vier geneigten Wänden.

Von seinem neuen Zuhause aus kann der Pfarrer ungehindert auf die benachbarte Kirche blicken. Und sich seinen Schäfchen ganz nahe fühlen.


Kommentare

7

holger | 07.10.2010 21:14 Uhr

uuupps !

leider wenig empfängerorientiert, schade Für eine gemeinde sicher nicht immer passend.
...aber sonst schön durchdacht !

6

enrico lau | 07.10.2010 17:46 Uhr

mit einschränkungen

Grundsätzlich teile ich das Lob der Anderen. Für den öffentlichen Bereich hat man gute Arbeit geleistet. Toll auch die Fassade im Dachgeschoss. Aber die schrägen Wände in den Wohnungen und besonders die Einbauküche ist dann doch ein wenig zu viel des Guten.

5

alexandros | 07.10.2010 14:07 Uhr

/agree

wenn etwas gut ist wie sich alle auf einmal einig sind.. :D

4

alex | 07.10.2010 09:26 Uhr

noch ein architekt

findet: sehr schick!

3

peter bohn | 07.10.2010 09:18 Uhr

beneidenswert

hinreissend!

2

solong | 07.10.2010 08:04 Uhr

... schön gedacht ...

... schön gemacht...schön das es jenseits der..."programatischen mega rendering fassaden gebäude" ... von denen man auch bei fertigstellung lieber die "illussion" zeigt statt dem ergebnis...ganz unaufgeregt wirklich gut gemachte architektur entsteht ... es besteht hoffnung....

1

auch ein | 06.10.2010 16:20 Uhr

architekt

klasse teil !

 
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