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07.01.2014

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Laube Liebe Hoffnung

Pavillon im Frankfurter Europaviertel eröffnet


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Wenige Tage vor Weihnachten ist er eingeweiht worden, seine Bauform erinnert an eine Kirche, und der Projektname ist ein Wortspiel mit einem religiösen Topos. Doch der Pavillon „Laube Liebe Hoffnung“ hat mit Gott wenig, dafür umso mehr mit der Welt zu tun: Er dient einem der Immobilienentwickler des Frankfurter Europaviertels als „sichtbarer Identifikations- und Treffpunkt“. So drückt es das für den Entwurf verantwortliche Frankfurter Büro Franken Architekten aus. Die Ausführung übernahmen Tilman Lange Braun & Schlockermann Architekten.

„Laube Liebe Hoffnung“ ist ein multifunktionaler Pavillon von 440 Quadratmetern Fläche mit Restaurant und Veranstaltungsraum, Außenterrasse und einem 14 Meter hohem Aussichtsturm. In der Gastronomie können sich Besucher auch über das Europaviertel informieren. Dieses entsteht derzeit auf dem Gelände des ehemaligen Hauptgüterbahnhofs im Frankfurter Stadtteil Gallus.

Der Pavillon steht im neu angelegten Europapark im westlichen Teil des Entwicklungsgebiets am Schnittpunkt des Parkwegs und der Promenade an der Pariser Straße und ist damit gut sichtbar.

Die Architekten haben die Pavillon-Geometrie aus einer skulpturalen Faltung entwickelt, die sich über drei Gebäudeflügel spannt. Der erste Flügel liegt parallel zur Promenade und beherbergt die Gastronomie („Laubenesszimmer“) mit zweiseitiger Verglasung. Der zweite Flügel, der als Besprechungsraum („Laubenwohnzimmer“) genutzt wird, liegt quer zur Hauptachse und kragt damit über die Baustelle aus. Beide Flügel begleitend, kragt außerdem ein Balkon über die Böschung der Baustelle. Am Schnittpunkt beider sich zu den Spitzen verjüngenden Flügel faltet sich der dritte Flügel in die Vertikale und bildet so den Turm. Er soll den Pavillon als Zeichen markieren und den Haupteingang definieren.

Der Pavillon ist als Holzständerkonstruktion mit Lärchenholzfassade ausgeführt, die „inszenatorisch mit der Interpretation einer modernen Gartenlaube spielt“, so die Architekten. Dieses Motiv wird in der Innenraumgestaltung der Gastronomie weiterentwickelt: „Dort offenbart sich den Gästen ein heller Gastraum mit viel warmen Holz, alten Küchenlampen und liebevoll zusammengestelltem Gartenhaus- und Küchendekor.“

Fotos: Eibe Sönnecken/Aurelis Real Estate GmbH


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Kommentare

1

staubmeier | 07.01.2014 15:48 Uhr

könnte

auch als autobahnkapelle durchgehen.

nur ohne glocken im campanile.

 
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