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19.09.2005

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Neue Altstadt

KSP gewinnen Wettbewerb für Zentrum von Frankfurt


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Bei dem städtebaulichen Ideenwettbewerb für ein neues Innenstadtquartier in Frankfurt/Main an der Stelle des Technischen Rathauses haben KSP Engel und Zimmermann den 1. Preis gewonnen. Sie schlagen ein kleinteiliges Zentrum zwischen Dom und Römer mit Gassen und Plätzen vor.
Die Jury unter Vorsitz von Arno Lederer (Stuttgart)
entschied sich am 15. September 2005 für folgende weitere Preise:

  • 2. Preis: Jourdan & Müller, Frankfurt

  • 3. Preis: Kramm + Strigl, Darmstadt

  • Ankauf: Dierks Blume Nasedy, Frankfurt

  • Ankauf: Struhk Architekten, Braunschweig

  • Ankauf: Atelier 30 architekten, Kassel
Nach dem Abriss des Technischen Rathauses kann im Jahr 2008 mit dem Bau des Viertels begonnen werden. Der Besitzer des Gebäudes, der DIL-Fonds, war an der Entscheidungsfindung beteiligt. DIL soll das neue Quartier selbst entwickeln - möglicherweise in Partnerschaft mit der Stadt.
Die künftige Bebauung greift Strukturen der historischen Frankfurter Altstadt auf, die bei den Bombenangriffen 1944 untergegangen war. Keines der neuen Gebäude wird höher als fünfgeschossig (22 Meter Traufhöhe).
Insgesamt werden 25.500 Quadratmeter Fläche gebaut - nicht viel weniger als die 27.000 Quadratmeter des Technischen Rathauses heute. 5.100 Quadratmeter sind für Büros und 3.700 für Gewerbe vorgesehen.

Nach dem Entwurf von KSP werden entlang der Braubachstraße quadratische Häuserblöcke gebaut, die sich U-förmig ins Innere des Quartiers öffnen. Zwischen den Gebäuden führen von der Braubachstraße Fußgängerpassagen nach Süden und greifen historische Durchgänge wieder auf, die mit der Neubebauung nach dem Zweiten Weltkrieg verschwunden waren wie der Nürnberger Hof, Mörser- und Neugasse. Im Inneren ist ein kleiner Platz vorgesehen: Der Hühnermarkt. Das Quartier würde nach Osten hin von einem Hotel mit 9.000 Quadratmetern Fläche abgeschlossen.

Weiter soll nach diesen Plänen der „Historische Garten“ mit den Ausgrabungen der alten Kaiserpfalz überbaut werden. Das Haus mit 5.000 Quadratmetern Fläche soll eine kulturelle Nutzung bekommen, beispielsweise als Dependance eines Museums.
4.500 Quadratmeter Bruttogeschossfläche sind für Wohnen reserviert, vorzugsweise in den oberen Etagen. In den Erdgeschossen liegen Läden, Cafes und Restaurants.

Ausstellung der Arbeiten vom 20. September bis 9. Oktober 2005 im Historischen Museum Frankfurt am Main.


Kommentare

2

Holger Hoch | 17.01.2009 19:52 Uhr

wie schlecht!

Zum glück wurde der mist hier gestoppt! Man brauch Studium um zu sehen das dieser entwurf eine beleidigung für das auge ist!

1

Eskild Föh | 09.03.2007 20:41 Uhr

Neue Altstadt

Naja da hat man sich endlich dafür entschieden die Bausünde Technisches Rathaus aus den 70ern niederzureisen, beschließt dann aber im gleichem Atemzug den gleichen Mist in neuer Gestallt wieder aufzubauen. Tragisch wo doch jetzt die Möglichkeit bestände, wieder gutzumachen was es an Bausünden nach dem Krieg gegeben hat! Ich sehe es ein wenig wie "Des Kaisers neuen Kleider", viele äußern zwar Begeisterung, empfinden es in wirklichkeit doch als unharmonisch und hässlich, trauen sich es jedoch nicht, öffentlich zu äußern, um nicht als ein unwissender idioten abgestempelt zu werden.
Aber man kann ja immer noch hoffen dass der Schein irgendwann entlarft wird.
MfG Eskild
Hoffenlich

 
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