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13.06.2018

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Adé Hortenkachel

Düsseldorfer Kaufhaus von RKW umgebaut


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Ihre Projekte sind vielfältig: In Neuss wagte das Büro RKW Architektur + (Düsseldorf) vor kurzem noch eine Skulpturenhalle für Thomas Schütte in der Form eines Kartoffelchip, in Berlin sind sie an dem urbanen Versuch der WerkBundStadt beteiligt und nun modernisieren sie in Düsseldorf ein ehemaliges Horten-Kaufhaus aus den 50er Jahren, das der Bürogründer Helmut Rhode einst mitgeplant hat. Das eigene Haus, das in die Jahre gekommen ist, adäquat transformieren – das war die Herausforderung des Projekts mitten in der Düsseldorfer Innenstadt. Das Bürohochhaus aus den 60er Jahren war nicht Gegenstand des Projekts.

Für das Kaufhof-Gebäude an der Berliner Allee, ursprünglich für den Horten-Konzern errichtet, wollte die Kölnische Haus- und Grundstücksverwaltung Dr. Koerfer GmbH & Co. KG aus Köln, die seit ihrer Entstehungszeit Eigentümerin der Immobilie ist und bis vor wenigen Jahren an Kaufhof vermietet hatte, ein zukunftstaugliches Konzept entwickeln. Kaufhof wollte die Räume nicht mehr mieten, das Unternehmen hat in Düsseldorf drei weitere Warenhäuser. Hinzu kommt, dass das klassische Kaufhauskonzept mit vielen kleinen Geschäften ausgedient hat.

Stattdessen schichten sich nun im Altbau zwei Ebenen für die 12.000 Quadratmeter Mietfläche eines Feinkostsupermarkt mit Gastronomie und drei Parketagen für 500 Fahrzeuge übereinander. Der enorme Stahlbetonbau, dessen Ausmaße einen ganzen Straßenblock von 80 mal 120 Metern einnehmen, wurde bis auf die Tragstruktur zurückgebaut. Viele Deckenfelder mussten aufwändig erneuert werden. Darauf setzten sie einen zweigeschossigen Neubau für die 190 Hotelzimmer eines Drei-Sterne-Cityhotels.

Die drei Parkebenen wurden mit einer horizontal zweigeteilten, kupferfarbenen Fassade verkleidet. Ob diese, wie von den Architekten beabsichtigt, an die berühmte Hortenkachel erinnert, die Helmut Rhode 1961 für den Geschäftssitz der Kaufhausgesellschaft entworfen hat, sei dahingestellt. Auf jeden Fall sind aber LED-Bildschirme für Werbezwecke eingelassen, und ein Lichtkonzept für die Nacht soll den Wiedererkennungswert des Gebäudes stärken. (sj)


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Kommentare

7

Andrea Palladio | 15.06.2018 14:09 Uhr

Zustimmung …

Vorher ist es klar besser gewesen. Und dann noch der seltsame Name für das Projekt …

6

Hotte | 14.06.2018 23:32 Uhr

Ich könnte...

... heulen!

Kollegen! Was macht ihr???

5

leitz | 13.06.2018 17:07 Uhr

die kacheln

waren schöner und zeitloser als diese seltsame panelfassade.

4

J H | 13.06.2018 16:19 Uhr

Adé Schönheit

Leider wiedermal ein Beispiel, dass die Fassaden der Nachkriegsmoderne doch um einiges ästhetischer waren.

Schönheit gegen Banalität eingetauscht!
Sehr schade.

3

Florian Euler | 13.06.2018 16:05 Uhr

Adé Hortenkachel

..schade drum, sehr schade.

M.E. hätte man mal oben mit dem Grün anfangen sollen..
Hoffentlich hat die Kachel anderswo eine Wiederverwendung gefunden, so wie in der Freiluftbibliothek in Magdeburg Salbke..
Die dortigen Kacheln stammen vom ehem Korten-Kaufhaus aus Hamm..

2

peter | 13.06.2018 15:53 Uhr

heieieieiei

was für eine vollkatastrophe.
sieht in echt noch schlimmer aus.

1

auch ein | 13.06.2018 15:33 Uhr

architekt

das erinnert NICHT IM ENTFERNTESTEN an eine kachel!

nur weil es weiss ist ?
seltsam...

 
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Das Bürohochhaus stammt aus den 60er Jahren und war nicht Teil des Projekts.

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Hinter der zweigeteilten kupferfarbenen Fassade verbergen sich drei Parkebenen für 500 PKWs.

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Auf zwei Ebenen ist ein Feinkostsupermarkt eingezogen.

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