Vorbilder für bezahlbaren Wohnungsbau
Deutscher Bauherrenpreis 2026 vergeben
Am gestrigen Montag ist zum 40. Mal der Deutsche Bauherrenpreis verliehen worden. Seit 1986 würdigt die Auszeichnung alle zwei Jahre Bauherrschaften für Wohnungsbauprojekte, und zwar unter dem Motto „Hohe Qualität – tragbare Kosten“. Verliehen wird der Preis von der Arbeitsgruppe Kooperation, der der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW, der Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) sowie der Deutsche Städtetag angehören. Unterstützt wird er zudem vom Bundesbauministerium.
Aus 176 Einreichungen nominierte die Jury unter Vorsitz des ehemaligen Hamburger Oberbaudirektors Jörn Walter 30 Projekte, die zwischen 2022 und 2025 fertiggestellt wurden. Fünf von ihnen erhielten den Deutschen Bauherrenpreis, drei weitere wurden mit einem Sonderpreis ausgezeichnet, der Projekte würdigt, „die in besonderer Weise beispielhafte Antworten auf zentrale Zukunftsfragen des Wohnungsbaus geben“. Im Mittelpunkt standen bei vielen Projekten die Sanierung, Umnutzung und Nachverdichtung bestehender Quartiere. Im Überblick:
Deutscher Bauherrenpreis 2026:
- W1OXF - Weiler 1 Oxford, Münster; Bauherrschaft: Grüner Weiler (Münster); Architektur: office03, Köln; Birgit Brewe Architekten, ARGE Birgit Brewe Architekten & Seraina Merz Architektur (Zürich); Freiraumplanung: Sowatorini Landschaft (Bochum)
- Langhaus Braunsfeld, Köln; Bauherrschaft: Die Ehrenfelder Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft (Köln); Architektur: Damrau Kusserow Architekten (Köln); Freiraumplanung: Studio Grijsbach Landschaftsarchitektur (Bergisch Gladbach)
- Mut zum Aufbruch: Aktionsraum Oderbruch, Eberswalde; Bauherrschaft: Wohnungsgenossenschaft Eberswalde 1893; Architektur: Frank Zimmermann Architekt (Cottbus); Freiraumplanung: Senator. Die Project Management Service (Dresden)
- Kalksandsteinwerk – urbane Transformation, Bremerhaven; Bauherrschaft: Gewoba Wohnen und Bauen (Bremen); Architektur: Spengler Wiescholek Architektur//Stadtplanung (Hamburg); Freiraumplanung: A24 Landschaft Landschaftsarchitektur (Berlin); p+t planung stadt land freiraum | protzke + theiling (Bremen)
- Roter Backsteinhof am Rathausmarkt, Kronshagen; Bauherrschaft: Baugenossenschaft Mittelholstein (Kiel); Architektur: BSP Architekten Schulz, Burwitz und Sternitzke (Kiel); Freiraumplanung: Trüper Gondesen und Partner TGP Landschaftsarchitekten (Lübeck), BSP Architekten (Kiel)
- Platensiedlung, Frankfurt am Main; Bauherrschaft: ABG Frankfurt Holding; Architektur: Stefan Forster; Freiraumplanung: freiraumX (alle Frankfurt am Main)
- Revitalisierung Hochhaus Sterntalerweg, Lübeck; Bauherrschaft: Grundstücks-Gesellschaft TRAVE (Lübeck); Architektur: ppp architekten + stadtplaner (Lübeck); AWB Ingenieure (Lübeck); Freiraumplanung: arbos landscape (Hamburg)
- Geförderter Wohnungsbau mit Arztpraxis, Auerbach; Bauherrschaft: Gemeinde Auerbach; Architektur: Bert Reiszky (Deggendorf); Freiraumplanung: Jocham Kessler Kellhuber Landschaftsarchitektur Stadtplanung (Iggensbach)




