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Manifesta 16 Ruhr
Kunstfestival im Ruhrgebiet
Die Manifesta 16 Ruhr findet über 15 Wochen in vier Städten des Ruhrgebiets statt: Bochum, Duisburg, Essen und Gelsenkirchen. Die 16. Ausgabe im Ruhrgebiet markiert zugleich das 30-jährige Bestehen der Europäischen Nomadischen Biennale, die 1996 in Rotterdam gegründet wurde. Die Biennale entfaltet sich in 12 ehemaligen oder leerstehenden Kirchengebäuden und bringt mehr als 100 Teilnehmende, Kreative, Kollektive sowie vielfältige Vermittlungsprojekte zusammen, die tief in den lokalen Gemeinschaften des Ruhrgebiets verwurzelt sind.
Im Fokus der 16. Ausgabe der Manifesta steht eine der drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie können wir in einer von multiplen Krisen, Desinformation und Polarisierung geprägten Gegenwart zur Entwicklung alternativer Gesellschaftsmodelle beitragen? Wie kann Kultur (urbane) Freiräume und Leerstände nutzen, um Spaltung und Isolation in einer Post-Covid-Gesellschaft entgegenzuwirken? In der vorbiennalen Forschungsphase der Manifesta 16 wurde für das Team besonders deutlich, wie sehr es an Gemeinschaftsräumen mangelt und wie groß der Leerstand ungenutzter moderner Kirchengebäude ist.
Text: Manifesta 16 Ruhr (gekürzt)
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Kunstfestival „Manifesta 16 Ruhr“
Essen, Bochum, Gelsenkirchen und Duisburg
Eröffnung
Zeche Zollverein, Gelsenkirchener Str. 181, 45309 Essen
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