https://www.baunetz.de/wettbewerbe/Staedtebauliche_Neuordnung_im_Bereich_des_neuen_ICE-Terminals_Deutz_Messe_98954.html
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Städtebauliche Neuordnung im Bereich des neuen ICE-Terminals Deutz/Messe
| Ort des Wettbewerbs | Köln |
| Wettbewerbstyp | begrenzt offener zweistufiger Realisierungswettbewerb |
Preise
| 1. Preis (125.000 DM) |
Jaspert & Steffens, Köln; Mitarbeiter: Jaspert, Köhnlein, Behr, Hahn, Helbich, Drehsen, Wildrich, Watrin, Baierlipp; Sonderfachleute: Verkehrspl.: BSV, Aachen; Haustechnik: Schmidt-Reuter & Partner, Köln; Tragwerkspl.: IDK Kleinjohann, Köln |
| ein 3. Preis (62.500 DM) |
Sauerbruch Hutton, Berlin; Mitarbeiter: Young, Geister, Dih, Holzgreve, Tausch, Weber, Eichwede, Mazzei, Pinks; Sonderfachleute: Fachberatung: Arup and Partners, London; Johnston, Lewis, Balmond |
| ein 3. Preis (62.500 DM) |
ABB Architekten – Scheid, Schmidt, Beye, Scheid, Schmidt, Frankfurt am Main; Mitarbeiter: Brammer, Büyüklüoglu, Efraimides, Fried, Klohk, Raab, Reich, Reinsch, Ritter, Wolf, Zimmermann; Sonderfachleute: Fachberatung: Bollinger + Grohmann; BGS Ingenieursozietät; Pettersson + Ahrens; Schmidt |
| Ankauf (10.000 DM) |
Ortner & Ortner, Berlin; Mitarbeiter: Müller, Duda, Zimmermann, Witschorke, Frings, Gawron; Sonderfachleute: Fachberatung: VIA Ingenieurgesellschaft – Richter |
| Ankauf (10.000 DM) |
hamburgplan Planer und Ingenieure, Christianse/ASTOC Architects & Planners, Hamburg/Köln, Kontor Freiraumplanung – Möller + Tradowsky, Hamburg, WTM – Windels Timm Morgen, Hamburg, Masuch + Olbrich, Oststeinbeck |
| Ankauf (10.000 DM) |
Kada, Graz; Mitarbeiter: Wittfeld, Müller-Langguth, Schwark, Zweering; Sonderfachleute: Fachberatung: Schüßler-Plan; Ove Arup; Godd.com; Sieber |
| Ankauf (10.000 DM) |
Chestnutt. Niess, Berlin; Mitarbeiter: Kuhn, Classen-Warns, Klein, Schulze Icking, Kubach, Ray; Sonderfachleute: Fachberatung: GRI; Fuhrmann; Bauer |
| Ankauf (10.000 DM) |
Braunfels, Berlin; Mitarbeiter: Melcher, Bräutigam, Kusus, Dauwe; Sonderfachleute: Fachberatung: Sailer Stephan und Partner; Schüßler-Plan; Krause, Daniels |
Kommentar
Wenn von 2002 an ICE-Züge für die Strecke von Frankfurt am Main nach Köln nur mehr knapp 55 Minuten brauchen werden und die Domstadt später dann als wichtiger Knotenpunkt im europäischen Hochgeschwindigkeitsnetz direkt mit Paris, London, Brüssel und Berlin verbunden sein wird, soll neben dem Hauptbahnhof am Fuße
des Doms der rechtsrheinische Deutzer Bahnhof als zweites ICE-Terminal fungieren. Mit dieser Verteilung des Passagieraufkommens und dem Ausbau des Bahnhofsbereichs zum Dienstleistungszentrum erhofft man sich eine Aufwertung des rechtsrheinischen Stadtteils.
Nach Abschluss der ersten Runde des internationalen städtebaulichen Realisierungswettbewerbs, den die Stadt Köln in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn und der Kölner Messe ausgelobt hatte, waren noch acht Teilnehmer übrig geblieben (Heft 5/2000), die ihre Entwürfe zur städtebaulichen Neuordnung des gesamten Bahnhofsumfeldes überarbeiten sollten. Das Preisgericht vergab jetzt unter Vorsitz von Julia Bolles-Wilson, Münster, den ersten Preis an die Kölner Jaspert und Steffens.
20 Millionen Mark wird die Deutsche Bahn bis 2002 investieren, um den Bahnhof ICE-tauglich zu machen. Das gesamte Areal inklusive dem quadratischen Dach könnte bis 2005 fertig sein. Dann soll auch der "People Mover", ein überdachtes Laufband über die Hohenzollernbrücke hinweg, die 800 Meter zum Hauptbahnhof komfortabel überbrücken. Alles ausdrücklich unter Vorbehalt der Wirtschaftlichkeit.
Wenn von 2002 an ICE-Züge für die Strecke von Frankfurt am Main nach Köln nur mehr knapp 55 Minuten brauchen werden und die Domstadt später dann als wichtiger Knotenpunkt im europäischen Hochgeschwindigkeitsnetz direkt mit Paris, London, Brüssel und Berlin verbunden sein wird, soll neben dem Hauptbahnhof am Fuße
des Doms der rechtsrheinische Deutzer Bahnhof als zweites ICE-Terminal fungieren. Mit dieser Verteilung des Passagieraufkommens und dem Ausbau des Bahnhofsbereichs zum Dienstleistungszentrum erhofft man sich eine Aufwertung des rechtsrheinischen Stadtteils.
Nach Abschluss der ersten Runde des internationalen städtebaulichen Realisierungswettbewerbs, den die Stadt Köln in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn und der Kölner Messe ausgelobt hatte, waren noch acht Teilnehmer übrig geblieben (Heft 5/2000), die ihre Entwürfe zur städtebaulichen Neuordnung des gesamten Bahnhofsumfeldes überarbeiten sollten. Das Preisgericht vergab jetzt unter Vorsitz von Julia Bolles-Wilson, Münster, den ersten Preis an die Kölner Jaspert und Steffens.
20 Millionen Mark wird die Deutsche Bahn bis 2002 investieren, um den Bahnhof ICE-tauglich zu machen. Das gesamte Areal inklusive dem quadratischen Dach könnte bis 2005 fertig sein. Dann soll auch der "People Mover", ein überdachtes Laufband über die Hohenzollernbrücke hinweg, die 800 Meter zum Hauptbahnhof komfortabel überbrücken. Alles ausdrücklich unter Vorbehalt der Wirtschaftlichkeit.






