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Anlass und Ziel
Das Areal der Königlichen Porzellan Manufaktur ist Teil eines innerstädtischen, hauptsächlich industriell geprägten Gebietes, das in den kommenden Jahren zur sogenannten Spreestadt entwickelt werden soll. Es liegt an der östlichen Grenze des heutigen Bezirks Charlottenburg, zwischen der Straße des 17. Juni, dem Landwehrkanal und der Spree. Schon im 18. Jahrhundert siedelten sich in dem Gelände die ersten Manufaktur- und Gewerbebetriebe an. Daraus entwickelte sich um die Jahrhundertwende ein bedeutendes Berliner Industriegebiet, das sich später trotz seiner Nähe zur City West zu einem eher peripheren Standort wandelte.
Erst in den 80er Jahren begann eine Aufwertung des Geländes im westlichen Teil des Spreebogens durch die Ansiedlung von Forschungseinrichtungen der Technischen Universität in Kooperation mit der Wirtschaft. Der südöstliche gelegene Teil blieb weiterhin ein eher vernachlässigtes Gebiet, mit den weiträumig verteilten Produktionsgebäuden der Königlichen Porzellan Manufaktur (KPM) als Barriere in Richtung Tiergarten.
Gutachten wie der 'Workshop City West', die 'Städtebauliche Rahmenplanung Spreestadt Charlottenburg' und das 'Planwerk Innenstadt' von 1997 untersuchten das Gebiet als bedeutsames innerstädtisches Areal und als Teil der zukünftigen Entwicklung der City West mit einer vorgeschlagenen Mischnutzung aus Wohnen, Gewerbe und Dienstleistung sowie einer Durchwegung in Ost-West-Richtung.
Ziel dieses Wettbewerbs ist eine Konkretisierung der städtebaulichen Rahmenplanung für das KPM-Gelände. Die Englische Straße, das Ernst-Reuter-Haus und die Grenze zum Bezirk Tiergarten beschreiben grob die Kontur des Wettbewerbsgebietes. Den Kernbereich des Geländes, der nicht Gegenstand des Wettbewerbs ist, bilden die Produktions- und Verwaltungsgebäude der KPM. Umbaupläne unter Berücksichtigung von öffentlichen Nutzungen, wie Führungen, Gastronomie und Veranstaltungen liegen bereits vor.
Das Wettbewerbsgelände ist in sieben Baufelder aufgeteilt und besteht aus nicht mehr betriebsnotwendigen Grundstücken der Königlichen Porzellan Manufaktur und Flächen zur Arrondierung des Areals Für die einzelnen Baufelder des Wettbewerbsgebiets wurden Nutzungskonzepte mit den Verwaltungen abgestimmt. Diese umfassen Büro- und Hotelnutzungen im südlichen und westlichen Bereich und hauptsächlich Wohnen im Norden und Osten, teilweise mit Einzelhandel in den Erdgeschoßzonen.
Basierend auf den städtebaulichen Rahmenbedingungen werden Gestaltungsvorschläge gesucht, die das Quartier mit seiner Nutzungsvielfalt zu einem Ausgangspunkt für die weitere Entwicklung der 'Charlottenburger Spreestadt' machen und für diese einen städtebaulich markanten Eingangsbereich schaffen. Durch seine Lage direkt am S-Bahnhof Tiergarten hat das KPM-Areal auch für das östlich angrenzende Wohngebiet, das Hansa-Viertel, eine wesentliche Bedeutung. Das Quartier soll als Bürostandort seiner innerstädtischen Lage, der Nähe zum Tiergarten, zur City-West, Unter den Linden und zum Regierungsviertel, entsprechend hochwertig gestaltet werden. Für die Wohnbereiche werden Vorschläge für ruhiges innerstädtisches Wohnen gesucht, was bei der Verkehrsplanung zu berücksichtigen ist.
Erst in den 80er Jahren begann eine Aufwertung des Geländes im westlichen Teil des Spreebogens durch die Ansiedlung von Forschungseinrichtungen der Technischen Universität in Kooperation mit der Wirtschaft. Der südöstliche gelegene Teil blieb weiterhin ein eher vernachlässigtes Gebiet, mit den weiträumig verteilten Produktionsgebäuden der Königlichen Porzellan Manufaktur (KPM) als Barriere in Richtung Tiergarten.
Gutachten wie der 'Workshop City West', die 'Städtebauliche Rahmenplanung Spreestadt Charlottenburg' und das 'Planwerk Innenstadt' von 1997 untersuchten das Gebiet als bedeutsames innerstädtisches Areal und als Teil der zukünftigen Entwicklung der City West mit einer vorgeschlagenen Mischnutzung aus Wohnen, Gewerbe und Dienstleistung sowie einer Durchwegung in Ost-West-Richtung.
Ziel dieses Wettbewerbs ist eine Konkretisierung der städtebaulichen Rahmenplanung für das KPM-Gelände. Die Englische Straße, das Ernst-Reuter-Haus und die Grenze zum Bezirk Tiergarten beschreiben grob die Kontur des Wettbewerbsgebietes. Den Kernbereich des Geländes, der nicht Gegenstand des Wettbewerbs ist, bilden die Produktions- und Verwaltungsgebäude der KPM. Umbaupläne unter Berücksichtigung von öffentlichen Nutzungen, wie Führungen, Gastronomie und Veranstaltungen liegen bereits vor.
Das Wettbewerbsgelände ist in sieben Baufelder aufgeteilt und besteht aus nicht mehr betriebsnotwendigen Grundstücken der Königlichen Porzellan Manufaktur und Flächen zur Arrondierung des Areals Für die einzelnen Baufelder des Wettbewerbsgebiets wurden Nutzungskonzepte mit den Verwaltungen abgestimmt. Diese umfassen Büro- und Hotelnutzungen im südlichen und westlichen Bereich und hauptsächlich Wohnen im Norden und Osten, teilweise mit Einzelhandel in den Erdgeschoßzonen.
Basierend auf den städtebaulichen Rahmenbedingungen werden Gestaltungsvorschläge gesucht, die das Quartier mit seiner Nutzungsvielfalt zu einem Ausgangspunkt für die weitere Entwicklung der 'Charlottenburger Spreestadt' machen und für diese einen städtebaulich markanten Eingangsbereich schaffen. Durch seine Lage direkt am S-Bahnhof Tiergarten hat das KPM-Areal auch für das östlich angrenzende Wohngebiet, das Hansa-Viertel, eine wesentliche Bedeutung. Das Quartier soll als Bürostandort seiner innerstädtischen Lage, der Nähe zum Tiergarten, zur City-West, Unter den Linden und zum Regierungsviertel, entsprechend hochwertig gestaltet werden. Für die Wohnbereiche werden Vorschläge für ruhiges innerstädtisches Wohnen gesucht, was bei der Verkehrsplanung zu berücksichtigen ist.






