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26.11.2008

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Ausblick, Durchblick, Besonnung

Wohnungsbauten in Wien fertig


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Das Büro von Rüdiger Lainer + Partner (Wien) meldet die Fertigstellung eines Wohnungsbauprojekts mit über 30.000 Quadratmetern BGF für 250 geförderte Mietwohnungen und eine Kindertagesstätte an der Wiener Buchengasse. Und eins ist sicher: Die vier Neubauten haben das Aussehen des Baublocks grundlegend verändert.

Die Wohngebäude sind zwischen sechs und elf Geschosse hoch. Ihr Entwurfsprinzip erläutern uns die Architekten so: „Aus einer ein- bis zweigeschossigen Sockelzone mit eingeschnittenen Freiflächen und privaten Patiohöfen wächst die höhere Bebauung, die von dem niedrigeren, differenzierten Blockrand zurück rückt. Die Solitäre werden durch ihre Terrassierung, Einschnitte und die vorragenden, individuellen Veranden gegliedert. Dieses Konzept bietet den Bewohnern und Anrainern trotz hohher Dichte Freiraumqualität, Ausblick, Durchblick und Besonnung.“

Die Wohnungsgrundrisse basieren auf einem einfachen Modulsystem, das eine hohe Flexibilität in der Einteilung erlaubt. Alle Wohnungen verfügen über private Freibereiche wie Loggien oder Veranden mit einer Größe von etwa 10 Quadratmetern. An den Erdgeschosswohnungen liegen Patios, die mit Sichtschutz aus Kleinbäumen und Rankgewächsen umgeben sind. Zusätzlich gibt es in den Häusern noch frei zugängliche Terrassen.

Mit sogenannten „vertikalen Gärten“ zieht sich der Grünraum auch in den Treppenhäusern weiter. Auf einem Dach ist zudem eine großzügig angelegte Sauna mit Whirlpool untergebracht. Auf den Dachflächen stehen kleine Beete zur Verfügung, die von den Mietern als private Kräutergarten genutzt werden können. Hinzu kommen noch weitere (geplante) Liegewiesen und eine Promenade mit „Ruhebereich“, zwei Kinderspielräume, drei Kleinkinderspielplätze, ein Jugendspielplatz sowie eine Spielinsel und ein Skaterpark.

Die Gesamtbaukosten der Wohnhausanlage werden mit 31,4 Millionen Euro angegeben, die Stadt Wien förderte die Errichtung mit 10,5 Millionen Euro.


Kommentare

17

OMGW | 04.12.2008 12:39 Uhr

In Miami

war ich noch nicht. Sieht es dort so aus? Dann will ich lieber nicht hin.

16

mango | 03.12.2008 22:51 Uhr

@Martin

Apropos Kindergarten. Die Häuser scheinen dem Baukasten eines Dreijährigen entsprungen zu sein. Hat Herr Lainer zufällig Kinder in diesem Alter?

15

Cindy | 03.12.2008 10:25 Uhr

Hallöchen

Bianca, hast du auch so schicke Hausgeräte? Ich würd da auch super gern wohnen weil die Farben harmonieren total cool mit mein Nagellack und mit ein paar Pömps von mir. Ciao!

14

bianca | 01.12.2008 22:38 Uhr

schöner wohnen

ich finde diese miami - farbigkeit der häuser richtig klasse. wie im urlaub - toll! bitte mehr davon. die bewohner werden sich bestimmt auch freuen. passt halt die hausfarbe zur bunten farbe des toasters und des wasserkochers. einfach genial!!

13

OMGW | 29.11.2008 14:48 Uhr

Wer wird hier beleidigt?

Hallo Martin,
"Ihr seid hier nicht im Kindergarten" - sind das die sachlichen Argumente, die Sie meinen?
Beleidigungen ewarte ich von keiner Berufgruppe. Warum unterstellen Sie Architekten besonders gute Umgangsformen? Standesdünkel?

Was man von Architekten erwarten darf: Ein Mindestmaß an Sensibiltät für Farben und Formen. Dass dies hier nicht gegeben ist sehen selbst Laien.
Mit meinem vorhergehenden Kommentar versuche ich, das Ausmaß dieser Scheußlichkeit in Worte zu fassen. Die Beleidigung ist nicht mein Kommentar, sondern das Objekt. Eine Beleidigung für das Auge der Passanten und Bewohner.

12

Martin | 28.11.2008 12:10 Uhr

OMGW, Patio etc.

Bitte bleibt sachlich! Ihr seid hier nicht im Kindergarten und es sollte gerade unter uns Architekten ein Stil herrschen, der keinen beleidigt! Hier lesen ja sicher auch mal Bauherren mit.....
Im übrigen sehe ich in dieser Wohnbebauung wieder einen interessanten Versuch. Wie sieht das blos in 10 Jahren aus? Als Solitär sicher ganz schön, in der Multiplikation?

11

hurz | 28.11.2008 09:12 Uhr

nichts gelernt

...da hat einer gar nichts aus den Bausünden
der 60er und 70er gelernt. Scheußlich! Die
Menschen, die dort wohnen sollen/müssen
sind zu bedauern!

10

mr. g | 28.11.2008 07:55 Uhr

an jOsch:

Finanzielle Optimierung und funktionalität bekommt man auch hin, ohne das Stadtbild zu verschandeln.
Identität? In Form von "negativ auffallen" - ja.
Wieso man sowas nicht in Deutschland findet? Hast du ne ahnung. Betreffende Bauten werden (zum Glück) nach und nach dem Erdboden gleich gemacht.

9

OMGW | 27.11.2008 22:07 Uhr

Vorsicht, das macht Augenkrebs.

Warum wird so etwas in einem ARCHITEKTUR-Portal präsentiert? Das hat so viel mit Architektur zu tun wie Marshmallows mit Gemüse.

8

jOsch | 27.11.2008 18:51 Uhr

Ein typischer Lainer

Sozialer Wohungsbau nach R. Lainer. Der Architekt als Mediator beweist hier wieder einmal: Ausreizung des finanziell Moeglichen, architektonisch und funktional mit ausserordentlicher Qualtiaet. Aufprengen der 'ewig gestrigen Blockrandbebauung' schafft eifach Identitaet im kontextuellen Stadtgefuege und somit hohe Qualitaet (s.o.). Wieso findet man sowas nicht in Deutschland???

7

man | 27.11.2008 17:57 Uhr

glaunt

schlimmer gehts wohl immer...
besonders bei den farben

was ein g´wurschtl

6

alex | 27.11.2008 17:00 Uhr

osten

wien liegt im osten (relativ gesehen) und dass ist gar nicht negativ gemeint!!!

5

mr. g | 27.11.2008 13:05 Uhr

igitt

scheußliche farbwahl. ist ja wie im osten..

4

Saule | 27.11.2008 09:17 Uhr

Balkonbrüstungen

Die Balkonbrüstungen finde ich vom Wohlichen her, besonders interessant. Die Größe erscheint ordentlich. Und es ist ja ungenutzter und kostenloser Raum...
Mich würde näher interessieren wie die Balkone statisch konstruiert sind, daraus erklären sich vielleicht auch die Details.

3

bmrt | 26.11.2008 17:22 Uhr

terrassen

sieht nach einem kopflastigen gebäude aus..

2

patio | 26.11.2008 17:06 Uhr

sprachgenies

was bitte ist ein patiohof?
der hof des hofes eines spanischen hauses? warum müssen architekten in ihren entwurfsbeschreibungen immer so einen stuss daherfaseln? einfach mal sagen, was ist, ist wohl nicht sprachgewaltig genug. schaumschläger!
ansonsten sieht man den gebäuden den sozialen wohnungsbau zwar an, wirken den bildern nach, aber immerhin fröhlich bunt. allerdings verursachen die weit auskragenden balkone auch ziemlich viel schatten für die darunterliegenden wohnungen/ fenster...

1

m.b. | 26.11.2008 15:57 Uhr

wiehhn

Hundertwasser meets Tomás Taveira?
Interessantes Volumenspiel, aber die Details der Balkonbrüstungen und Rundstützen finde ich sehr irritierend.

 
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