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20.04.2004

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Nachnutzung vorprogrammiert

Wettbewerb für olympisches Dorf in Leipzig (un)entschieden


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Der städtebauliche Realisierungswettbewerb für das Olympische Dorf am Lindenauer Hafen in Leipzig wurde am 16. April 2004 abgeschlossen. Der internationale Wettbewerb war von der Stadt Leipzig zusammen mit dem „Bewerbungskomitee Leipzig 2012“ ausgelobt worden. Unter den vierzig Beiträgen entschied sich die Jury unter Vorsitz von Franz Pesch (Stuttgart) für eine erste Preisgruppe sowie einen 4. und 5. Preis.
Zur ersten Preisgruppe zählen:

- KCAP/ASTOC Kees Christiaanse, Peter Berner (Rotterdam/Köln)
- Machleidt + Partner (Berlin) mit Thomanek+Duquesnoy/Schettler+Wittenberg und
- AG archimedia Bernd Lederle (Stuttgart) / Project GmbH Dieter Raichle (Esslingen).

Zu planen war das olympische Dorf für 16.000 Athleten und Offizielle, das danach als Stadtteil für 4.500 Einwohner fungieren soll: ein neues Quartier am Wasser, das offen zur Landschaft und umweltfreundlich ist und aus zwei- bis viergeschossigen Häusern besteht. Einkaufs- und Freizeiteinrichtungen, Mensen, eine Poliklinik, Trainingsmöglichkeiten sowie ein Logistikzentrum gehörten ebenfalls zum Bauprogramm. Da das Dorf auch für die Paralympics genutzt wird, müssen die Wohnungen behindertengerecht sein.

KCAP/ASTOC entwickeln eine bandförmige Bebauung, die aus der Topografie und dem Hafenbecken abgeleitet wird. Durch eine Anbindung des Karl-Heine-Kanals erhält sie einen geschlossenen, reizvollen Charakter als Wasserstadt und bildet am Auslauf des Kanals ein Zentrum.

Machleidt + Partner konzentrieren die Bebauung nördlich
der Wasserfläche und nutzen die Höhendifferenz aus, um vielen Wohnungen einen Blick auf das Wasser zu ermöglichen. Die klar gegliederte, flächensparende Siedlung kontrastiert mit einem Freizeitpark im Süden.

AG archimedialab schlagen ein Wohnquartier als „gebaute
Landschaft vor, verzahnt mit dem Grün auf der einen und dem Wasser auf der anderen Seite. Die Falten der grünen Dächer und die Furchen der Erschließung haben ein einprägsames Profil, in das Wohnungen mit Höfen und Gärten eingebaut sind“, so die Jury.

Den 4. Preis bekamen Kersten+Kopp (Berlin) und den 5. Preis Winkelmüller Architekten (Berlin).

Die drei ersten Preisträger haben vier Wochen Zeit, ihre Entwürfe zu optimieren. Am 18. Mai 2004 wählt die Jury eine Arbeit als Gewinner aus. Der Entwurf wird dann in das „Bid-Book“ aufgenommen, das im November 2004 dem IOC übergeben wird.

Bis zum 28. April sind die Arbeiten (Mo-Sa von 11 bis 18 Uhr) im Handelshof Leipzig in der Grimmaischen Straße zu sehen.

Weitere BauNetz-Meldungen zum Thema finden Sie in der News-Datenbank unter dem Suchbegriff .


Zum Thema:

www.olympia-leipzig-2012.de


 
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