Endlich ein Preis fürs Umbauen
Zur Shortlist des neuen REAR Transformation Award 2026
Endlich ein Preis fürs Umbauen
Zur Shortlist des neuen REAR Transformation Award 2026
Vergangene Woche haben wir den erstmals ausgelobten REAR Award und die Shortlist seiner gleichnamigen Hauptkategorie vorgestellt. Heute präsentieren wir die Shortlist des REAR Transformation Award 2026 – der zweiten Sparte dieses neuen Preises. Es ist die erste überregionale Auszeichnung, die ausschließlich Umbauprojekten gewidmet ist.
Auf der Shortlist des REAR Award 2026 stehen Gebäude, die sich über mindestens 25 Jahre ohne nennenswerte Eingriffe bewährt haben – sicher eine Wunschvorstellung vieler Architekt*innen. Doch nur, weil Bauwerke einige Generationen später nicht mehr einlösen, was sich die Erbauer*innen einst dachten, sind sie längst kein Fall für die Deponie. Ganz im Gegenteil: Dass im Umbau großes Potenzial liegt, muss man niemandem mehr sagen. Und dennoch existieren bislang kaum darauf zugeschnittene Preise. Zu den Ausnahmen zählen der Schweizer Preis „Der beste Umbau“ und der bayerische „Staatspreis Bauen im Bestand“. Beide haben einen geografisch engen Fokus.
Für den Blick aufs große Ganze gibt es nun den REAR Transformation Award. Die Shortlist ist noch länger als die der Hauptkategorie. 42 Projekte hat die Jury, bestehend aus Fabian Onneken, Katharina Benjamin, Thomas Auer, Lucia Gratz und Alexander Poetzsch, gewählt. Voraussetzung war, dass sie in den vergangenen 25 Jahren, also bis Ende 2025 umgebaut, erweitert oder saniert wurden. Auch denkmalgerechte Instandsetzungen des ursprünglichen Zustands fallen in die Kategorie Transformation.
Für den Blick aufs große Ganze gibt es nun den REAR Transformation Award. Die Shortlist ist noch länger als die der Hauptkategorie. 42 Projekte hat die Jury, bestehend aus Fabian Onneken, Katharina Benjamin, Thomas Auer, Lucia Gratz und Alexander Poetzsch, gewählt. Voraussetzung war, dass sie in den vergangenen 25 Jahren, also bis Ende 2025 umgebaut, erweitert oder saniert wurden. Auch denkmalgerechte Instandsetzungen des ursprünglichen Zustands fallen in die Kategorie Transformation.
Die Shortlist des REAR Transformation Award versammelt 23 Bauten aus Deutschland, 15 aus der Schweiz und 4 aus Österreich. Darunter viele jüngere Projekte, es finden sich aber auch Klassiker wie das Alte Hospiz Gotthardpass von Miller & Maranta oder die Rieckhallen in Berlin von Kuehn Malvezzi. Manche Büros sind doppelt vertreten. So etwa W&V Architekten, die gewissermaßen die eigene Historie spiegeln, indem sie mit einem brandaktuellen und einem Projekt aus ihrer Anfangszeit teilnehmen.
Bemerkenswert viele Bauten stammen aus Ostdeutschland – 18 an der Zahl. Wobei das nicht zwangsläufig an Berlin liegt, das mit drei Projekten aufwartet. Im nationalen Vergleich falle auf, berichtet Katharina Benjamin, dass in der Schweiz oft größere Budgets zur Verfügung stehen. Dies offenbare sich vor allem in der Qualität der Innenräume. Derartige (harte) Faktoren will die Jury, die nun sämtliche Shortlist-Kandidaten vor Ort besichtigen wird bevor sie die Gewinner im Juni bekanntgibt, im Blick behalten. Am Ende entscheide aber immer auch eine Gefühlsregung, so Benjamin.
Bemerkenswert viele Bauten stammen aus Ostdeutschland – 18 an der Zahl. Wobei das nicht zwangsläufig an Berlin liegt, das mit drei Projekten aufwartet. Im nationalen Vergleich falle auf, berichtet Katharina Benjamin, dass in der Schweiz oft größere Budgets zur Verfügung stehen. Dies offenbare sich vor allem in der Qualität der Innenräume. Derartige (harte) Faktoren will die Jury, die nun sämtliche Shortlist-Kandidaten vor Ort besichtigen wird bevor sie die Gewinner im Juni bekanntgibt, im Blick behalten. Am Ende entscheide aber immer auch eine Gefühlsregung, so Benjamin.
Die Story hinter einem Bauwerk – das ist ohnehin eine Kernangelegenheit der Preisinitiator*innen Onneken, Benjamin und Patrick Martin. Mit dem REAR Award beabsichtigen sie in diesem Sinne auch, einen Diskurs zwischen den Generationen anzuregen. Transformation bedeutet, dass Architekt*innen das Werk anderer verändern. Das führt zu einer Auseinandersetzung mit Bauweisen, Stilen und gesellschaftlichen Strömungen der jeweiligen Zeit. So gesehen, verstehen sie „das Gebäude als Archiv“, gefüllt mit Geschichte und Geschichten. Das will der Preis kommunizieren.
BauNetz ist Medienpartner des REAR – Reflect Architecture Award 2026.
BauNetz ist Medienpartner des REAR – Reflect Architecture Award 2026.
Zum Thema
Weitere Infos auf rear-award.com
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