Das Beste für den Bestand
Häuser-Award 2026 verliehen
Unter dem Motto „Neue Perspektiven“ setzt der Häuser-Award den Fokus in diesem Jahr zeitgemäß auf Umbau. Im Rahmen der JUNG Elbgespräche in Hamburg wurden vier Preise an Projekte aus Frankreich, Belgien, Deutschland und Spanien verliehen. Die Auswahl zeige eindrucksvoll, wie sich Bestand mit kreativen Ansätzen weiterdenken und in zukunftsfähige Wohnarchitektur überführen lasse, heißt es in der Pressemitteilung. Häuser-Chefredakteurin Anne Zuber betont, „welcher Reichtum an Lebensqualität dabei entstehen kann“.
Neben Zuber gehörten der Jury Tina Kortmann (UNStudio), Susanne Wartzeck (BDA), Thomas Penningh (Verband Privater Bauherren e.V.) und Reiner Nagel (Bundesstiftung Baukultur) an. Der erste Preis und zugleich auch der undotierte Leserpreis gingen an Le Dévéhat Vuarnesson Architectes (Paris) für den Umbau eines ehemaligen Bauernhofs zum Atelierhaus im Burgund. Für ihr Einfamilienhaus in Gent erhielten AE-architecten den zweiten Preis – das Büro mit Sitz in Gentbrugge hatte im letzten Jahr den ersten Platz belegt. Alle Preise im Überblick:
- 1. Preis und Leserpreis: Atelierhaus La Grange im Burgund von Le Dévéhat Vuarnesson Architectes (Paris)
- 2. Preis: Einfamilienhaus in Gent von AE-architecten (Gentbrugge)
- 3. Preis: Reihenhaus in Köln-Braunsfeld von Keßler Plescher Architekten (Köln)
- Interior-Preis: Stadthaus in Barcelona von Raúl Sánchez (Barcelona)
Der Aufruf für die nächste Ausgabe des Häuser-Awards läuft bereits: Gesucht werden kleine Häuser mit Fertigstellung ab 1/2023, die beweisen, dass Wohnqualität keine Frage der Quadratmeterzahl ist. Einsendeschluss ist Montag, 18. Mai 2026.
Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenfrei. Die Anmeldung erfolgt über den Auslober. Abgabeformalien und Teilnahmebedingungen sind der Ausschreibung zu entnehmen.




