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08.02.2007

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Ein Heim für die Zwerge

Richtfest für Forschungszentrum in Karlsruhe


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Am 8. Februar 2007 wurde das Richtfest für den Neubau des Instituts für Nanotechnologie am Forschungszentrums Karlsruhe gefeiert. In dem neuen Gebäude, das nach den Plänen der HWP Planungsgesellschaft mbH (Stuttgart) errichtet wird, entstehen Büroräume sowie Räume für Begegnung, Gedankenaustausch und Diskussion zwischen allen Arbeitsgruppen und Wissenschaftlern.

Der Neubau entsteht neben dem Forschungsreaktor 2, zu dessen Planung, Aufbau und Betrieb 1956 eine Vorläuferinstitution des Forschungszentrums gegründet worden war. Es bietet rund 250 Mitarbeitern eine Nutzfläche von 6.600 Quadratmetern. Der Komplex besteht aus einem Ensemble aus zwei Gebäudeteilen: einem rechteckigen dreigeschossisgen Baukörper mit mittig liegendem Atrium sowie einem viergeschossigen Riegel. Beide Körper sind über zwei Brückenbauwerke miteinander verbunden.

Kennzeichnend für den Laborteil des Gebäudes ist die massive, fast zwei Meter dicke Betonbodenplatte, mit der extrem schwingungsarme Labors realisiert werden können. Eine solch gute Schwingungsdämpfung ist notwendig, um mit modernen Rastertunnel- oder Transmissionselektronenmikroskopen einzelne Atome abbilden zu können.

Das Forschungszentrum wird voraussichtlich Ende 2007 bei Gesamtkosten von rund 22 Millionen Euro fertiggestellt werden.



Kommentare

5

greetings | 10.02.2007 03:44 Uhr

mit freundlichen grüßen

einen Bauherrn mit Illusionen moechte ich gar nicht und seit wann entscheidet ein GU wie eine Forschungseinrichtung aussehen d.h. gestaltet werden soll, dieses ist mir neu. Die Bilder welche hier gezeigt sehen doch sehr nach unvermögen eines Architekturbüros aus, was nicht bedeutet dass dieses Projekt, da Grundrisse fehlen, schlecht ist.

4

archi69 | 09.02.2007 14:39 Uhr

greetings

...ein bisschen weniger Zynismaus, ja?

Ansonsten kann ich mich bei diesem Beispiel nur noch mal wiederholen....(siehe irgendsoein schickes Bürogebäude mit Leuchtstoffröhren...) Ein Forschungszentrum wie eine große Umspannstation!
Das ist halt Realität und Alltag in Deutschland!
Keine Bauherrn mit Mut und Illusionen...viel wichtiger: Es darf nichts kosten. Als Archi kann man ja zeichnen und rendern und schnitzen wie man will....nachher kommt der GU und sagt, wie es läuft...ganz einfach.

3

jojo | 09.02.2007 11:05 Uhr

jaja ...

es gibt schlechte architektur und es gibt gebäude ... gebäude zu kommentieren ist es echt nicht wert ... die baunetzredaktion hat das eh schon sehr subtil selbst gemacht: "Ein Heim für die Zwerge" ... aber warum sie die meldung überhaupt bringen, ist schon verwunderlich.

2

A.L. | 09.02.2007 09:01 Uhr

ermüdend

Es ist schon relativ ermüdend und fast schon eine ganztägige Aufgabe, wenn man man hier jeden architektonischen Fehlgriff kommentieren soll. Das vorgestellte Projekt ist doch nur ein weiteres nichtssagendes, todlangweiliges Beispiel für eine im Boden versinkende Baukultur in Deutschland. Da fällt einem wirklich gar nichts mehr zu ein!

1

greetings | 09.02.2007 01:38 Uhr

mit freundlichen grüßen

Wo sind die doch sonst immer so aussagekraeftigen, vielschichtigen Baunetz Kommentare? Hier scheint wohl alles in Ordnung?

 
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