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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Hotel-_und_Buerobau_in_Duesseldorf_fertig_1609551.html

13.05.2011

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Virtueller Kubus an der Hafenspitze

Hotel- und Bürobau in Düsseldorf fertig


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Die Nennung der Architekten ist etwas kompliziert, was vielleicht auch dem relativ langen Zeitraum geschuldet ist, in dem dieses Projekt nun schon verfolgt wird. Vor zehn Jahren gewannen die Architekten Jurek M. Slapa und Helmut Oberholz, die seinerzeit Gesellschafter von J.S.K. Architekten Düsseldorf waren, den internationalen Architektenwettbewerb für die Hafenspitze an der Speditionstraße im Düsseldorfer Medienhafen. Mittlerweile firmieren die Architekten als slapa oberholz pszczulny/sop architekten . Sie haben die Entwurfsplanung (Phasen 1-5) im Auftrag der J.S.K. GbR, Frankfurt, erbracht.

Der Entwurf für die Hafenspitze besteht aus zwei vollverglasten Zwillingstürmen mit je 65 Metern Höhe, die zusammen einen „virtuellen Kubus“ bilden sollen, und einem siebengeschossigen Bürogebäude in einer eigenständigen Architektursprache.

Der 19-geschossige Baukörper des Hyatt-Regency-Hotels orientiert sich mit seinem  Ausblick Richtung Handelshafen und Innenstadt, wogegen das 17-geschossige Bürogebäude den Blick nach Nordwesten freigibt. Insgesamt wurde eine Bruttogeschoßfläche von 62.000 Quadratmetern realisiert.
 
Die Architekten erläutern: „Die Architektur verzichtet gänzlich auf oberflächliche, spektakuläre Effekte und präsentiert sich in einer formal stark reduzierten Formensprache. Zeitlosigkeit und Spannung der Architektur ergeben sich in hohem Maße aus der Form der Baukörper und der Stellung zueinander und in der Wechselwirkung mit dem landschaftsplanerischem Konzept (Landschaftsplanung: WKM, Meerbusch). Dem Entwurf folgend, wurde die Spitze der Speditionstraße als grünes Landschaftsplateau ausgebildet, das durch die Integration von Sitzstufen, Hecken und Rasen- sowie Pflasterflächen hohe Verweilqualität für die Öffentlichkeit bietet.
 
Die drei geschosshohen Glasvitrinen auf dem Plateau dienen zur Belichtung der darunter befindlichen Funktionen. In dem ellipsoiden, sphärischen Pavillon auf der Spitze des Grundstücks befindet sich eine Bar, die zur Bewirtung der Gäste auf der öffentlich zugänglichen Fläche dient. Ein wasserbedecktes Glasdach in der Plateauebene belichtet den darunter liegenden Ballsaal. Auf dem Eingangsniveau des Hotels wird die gesamte Hafenspitze von einer fußläufigen, breiten Esplanade allseitig umfasst.“


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Kommentare

2

rauke rübenstrauch | 16.05.2011 21:04 Uhr

über dichte

sehe ich anders. natürlich wirkt das aus der luft betrachtet und für sich genommen ganz schön voll. aber in anbetracht der nicht geraden großen dichte der rhein-ruhr-region ist das völlig in ordnung. aus der sicht des flaneurs sieht das schon ganz anders aus, und da tut ein bisschen urbanität verdammt gut. gilt für hamburg ebenso.

der kopfbau ist hingegen tatsächlich von den proportionen her verunglückt, da gebe ich ihnen recht.

1

Ein Kölner | 14.05.2011 09:50 Uhr

Die Häfen

In der Luftaufnahme wird deutlich, dass die Proportionen einfach nicht stimmen. Die Halbinsel ist mit ihrer viel zu hohen Verdichtung total überladen, sowohl formal als auch kommerziell.

Im Rheinauhafen (Köln) is es genauso schlimm, in Hamburg ebenso.

Warum es nicht gelingt, nah am Wasser einen maßvolleren Städtebau mit zeitloser und etwas preiswerterer Architektur hinzubekommen, bleibt mir ein Rätsel.

Es ist und bleibt alles wie immer: ein Fegefeuer der Eitelkeiten sowohl der Politiker als auch der Architekten.

 
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