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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Erster_Spatenstich_und_neuer_Name_fuer_das_Berliner_-Klingelhoefer_Dreieck-_3653.html

29.05.1998

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Noble Ecke

Erster Spatenstich und neuer Name für das Berliner „Klingelhöfer Dreieck“


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Der Baubeginn für die Projekte auf dem Berliner „Klingelhöfer Dreieck“, einem der letzten innerstädtischen Filetgrundstücke der City West, ist am 28. Mai 1998 mit dem ersten Spatenstich eingeleitet worden. Mit diesem Akt wurde einem Teil des Dreiecks gleichzeitig ein neuer Name gegeben, nämlich „Tiergarten Dreieck“. Der Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen und Investor Klaus Groth haben damit eine zwölfjährige Planungs- und – wie sie sagten – „Leidenszeit“ beenden können. Seit das Viertel im Dritten Reich zum exklusiven Diplomatenviertel ausgebaut und im Zweiten Weltkrieg dem Erdboden gleich gemacht worden war, sind mehrere Planungen für das Grundstück gescheitert. Zuletzt mußte das Projekt World Trade Center, das auf einen städtebaulichen Wettbewerb im Jahr 1991 folgte, aufgegeben werden.
Doch als Basis für die aktuellen Planungen gelten die damaligen Vorgaben der Berliner Bürogemeinschaft Machleith + Partner, Walther Stepp noch heute. Neben den Architekten Gonzales de Leon und Serrano, die die Mexikanische Botschaft und das dazugehörige Kulturzentrum bauen werden, sind insgesamt 17 nationale und internationale Architekten beteiligt. Allein acht Bürogemeinschaften nahmen 1997 an einem Workshop teil, den Groth+Graalfs gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Bauen, Wohnen und Verkehr für das Tiergarten Dreieck initiierten: Faskel + Becker (Berlin), Gesine Weinmiller (Berlin), Hilmer + Sattler (München, Berlin), Moore, Ruble, Yudell (Santa Monica), Lunetto + Fischer (Berlin), Petzinka Pink + Partner (Düsseldorf, sie realisieren als eines der ersten Gebäude die CDU -Zentrale), Pysall, Stahrenberg + Partner (Berlin), Walther Stepp (Berlin) und v Thomas van den Valentyn (Köln) mit S. Mohammad Oreyzi (Köln).
Die Investoren haben sich im Rahmen des Projekts, das ohne Botschaftsbauten 350 Millionen Mark umfaßt, und eines städtebaulichen Vertrags verpflichtet, auf eigene Kosten die Klingelhöfer- sowie die Corneliusstraße rückzubauen und zusätzliche Grünbereiche anzulegen. Bis fertige Ergebnisse im Jahr 2000 sichtbar sein werden, soll schon einmal Kunst die Baustelle zieren und mit einer Reihe von Projekten die „Stadt im Wandel“ repräsentieren.

Weitere BauNetz-Meldungen zur Bautätigkeit auf diesem Areal finden Sie in der News-Datenbank unter dem Suchbegriff „Klingelhöfer Dreieck“.

Informationen über die in diesem Bereich geplanten Botschaften stellt Ihnen ein Stadtspaziergang in der BauNetz-Übersicht über alle Botschaftsprojekte in Berlin vor.


 
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