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08.08.2017

Was wäre, wenn

Ausstellung zu brisanten schweizer Orten


Bei internationalen Wettbewerben an öffentlichen Plätzen der Stadt mit der Beteiligung renommierter Großbüros sind Kontroversen und Protest, die den Planungsprozess begleiten, normal. Und wichtig. Denn hier ist Architektur im besonderen Maße politisch. An diesen Verhandlungen von Stadtraum wird erfahrbar, wie die Relation von Architektur und Gesellschaft in zwei Richtungen funktioniert, dass das eine dem anderen nicht nachgestellt ist.

Nachdem das Siegerprojekt oder ein Kompromiss realisiert wurde, das Projekt pausiert oder alles gestoppt wurde, landen die Pläne meist in den Archiven. Doch häufig sind die Debatten damit nicht abgeschlossen. Mit ihrer begehbaren, im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums des Instituts für Geschichte und Theorie der Architektur (gta) realisierten Installation „Was wäre, wenn...“, wirbeln die Architektinnen Natalia Wespi und Sarah Barth den Staub an einigen städtebaulich und politisch brisanten Orten in der Schweiz wieder auf. Das Kultur- und Kongresszentrum in Luzern, der Theaterplatz und Barfüsserplatz in Basel sowie der Heimplatz in Zürich: Vor Ort zeigen sie die jeweils unterschiedlichen Projekthistorien der Stadträume.

Nach dem nötigen zeitlichen Abstand fordern sie zur Spekulation auf: „Was wäre, wenn anstelle des Gebauten das zweit- oder drittplatzierte Projekt ausgeführt worden wäre?“. Die alten Debatten werden dadurch im besten Falle wieder entfacht und vor dem Hintergrund gegenwärtiger gesellschaftlicher Entwicklungen neu geführt, im schlechtesten Fall nacherzählt. (df)

Eröffnung:
11. August 2017, 17:30 Uhr
Ausstellung:
11. bis 30. August 2017
Ort:
Europaplatz Luzern

Ausstellung:
7. bis 27. September 2017
Ort:
Theaterplatz und Kohlenberg Basel

Ausstellung:
Oktober 2017
Ort:
Heimplatz Zürich



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