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28.10.2019

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Bordeauxrote Keramik für Senioren

Altersheim von Enzmann Fischer Partner in Zürich


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Nach über einem Jahrzehnt Planung und Bauen erhebt sich das Alterszentrum von Enzmann Fischer Partner (Zürich) als wuchtiger und mit bordeauxroter Keramik verkleideter Neubau im kleinteiligen Zürcher Wohnquartier Wipkingen. Direkt neben dem aufregenden Haus Alder und dem denkmalgeschützten Wohnhaus Alte Trotte aus dem 16. Jahrhundert, ersetzt das Projekt ein Gebäude aus den 1960er-Jahren, dessen Instandsetzung nach einer Kostenschätzung nicht mehr infrage kam.

Bereits 2006 schrieb das Amt für Hochbauten einen Realisierungswettbewerb aus, den Enzmann Fischer Partner für sich entscheiden konnten. Wegen Einsprachen aus der Anwohnerschaft verzögerte sich der Baubeginn um etwa fünf Jahren. Erst 2010 wurde das Projekt mit einem Budget von rund 55 Millionen Euro genehmigt. 2015 folgte schließlich der Baubeginn des ersten neu errichteten Alterszentrum in der Stadt Zürich seit 30 Jahren.

Der aufgefächert trapezförmige Baukörper nimmt die Hälfte der Hangparzelle ein. Das Gegenstück zur massiven Präsenz des Hauses ist der großzügige Garten, der als öffentliche Anlage mit Treppen die beiden Straßen ober- und unterhalb des Hauses  miteinander verbindet. Neubau und Garten folgen der Topografie des Grundstücks, so dass unter der offiziellen Erdgeschossebene noch drei weitere Stockwerke liegen.

Die 89 Appartements sind rund 30 Quadratmetern groß – mit Ausnahme von vier Zweizimmerappartements für Ehepaare – und mit einer Loggia ausgestattet. Alle Zimmer sind entweder nach Osten oder Westen ausgerichtet. Während in den öffentlichen und gemeinschaftlichen Bereichen grobkörniger, gestockter Sichtbeton zum Einsatz kam, sind die Appartements selbst mit Einbaumöbel aus hellem Eichenholz und Parkettböden gestaltet. Die mit roten Teppichen ausgestatteten Korridore führen zu Aufenthalts-, Fitness- oder Aktivitätsräumen und zu den Lifts. Der Speisesaal befindet sich im Gartengeschoss. (mg)

Fotos: Annett Landsmann


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Kommentare

7

Moppelhuhn | 29.10.2019 15:25 Uhr

Achja, eins noch ...

... es wäre schön gewesen, noch ein oder zwei Bilder mit etwas mehr Details zur Fassadengestaltung zu zeigen ...

6

Moppelhuhn | 29.10.2019 15:22 Uhr

Beton

Was mich an Schweizer Gebäuden immer wieder verblüfft ist die sichtbare Verwendung von Beton, gerade auch in Innenräumen. In Deutschland gilt Beton ja grundsätzlich als böse und häßlich und muß unbedingt verblendet werden.

Mögen die Schweizer denn Beton oder sind sie nur disziplinierter als die Deutschen und wehren sich nicht dagegen?

5

auch ein | 29.10.2019 13:20 Uhr

architekt

@baunetzleser:
muss man nicht lange suchen schlauer leser, steht ja im text ;-)

4

baunetz leser | 29.10.2019 11:39 Uhr

rätsel

wer entdeckt das gebäude von andreas fuhrimann gabrielle hächler architekten vom 18.09.2019 zuerst?

3

Lars K | 29.10.2019 10:12 Uhr

Koloss

Hübscher Koloss, in der Tat. Haben sich die Nachbarn am Hang dahinter nicht bis zuletzt dagegen gewehrt ,dass ihnen nun dieser Koloss die Sicht nimmt?

2

claus | 28.10.2019 23:49 Uhr

ernst genommene menschen

sehr schöne haptik, das gezeigte trennt wirklich welten von den hygienischen deutschen verwahranstalten...

1

auch ein | 28.10.2019 16:20 Uhr

architekt

hoffentlich bin ich bald in rente (und die AHV bezhlt mir den platz...) !!
coole blicke zur stadt

 
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