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Einfach nur Wohnen. Standards und Baukultur
Diskussion in München
Wir beobachten derzeit einen Perspektivwechsel beim Entwerfen, Planen und Bauen von Wohngebäuden. Die erneute Auseinandersetzung mit konstruktiver Logik, das bewusste Hinterfragen etablierter Standards und die Suche nach einfacheren Wegen zur Schaffung von Baurecht eröffnen neue Spielräume – und führen zu veränderten architektonischen Erscheinungsformen.
Initiativen wie „BDA Standards“, „einfach Bauen“, „Gebäudetyp e“ oder der „Hamburg Standard“ zeigen, dass neue Ansätze bereits erprobt werden. Sie alle eint das Ziel, Komplexität zu reduzieren, Verantwortung neu zu verteilen und Qualität nicht über Kontrolle, sondern über Haltung und Zusammenarbeit zu sichern.
Ab dem 18. März 2026 lädt die neue BDA-Veranstaltungsreihe dazu ein, diesen Wandel gemeinsam zu diskutieren. Im Austausch zwischen Planenden, Politik, Verwaltung, Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften, mutigen Investoren sowie ausführenden Unternehmen geht es um neue Formen der Kooperation – weniger regelgetrieben, stärker geprägt von gegenseitigem Vertrauen und gemeinsamem Verständnis. Der erste Abend widmet sich dem bereits Gedachten und Gebauten. Er gibt einen Aus-blick darauf, wie mit einfacheren Strukturen, Konstruktionen und technischen Lösungen – und mit weniger, dafür bewussteren Regeln – besser gebaut werden kann. Schirmherrin dieses Abends ist die Münchner Stadtbaurätin Prof. Dr. (Univ. Florenz) Elisabeth Merk.
Text: BDA Kreisverband München-Oberbayern (gekürzt)
- Diskussion, 18 UhrOrt: Aula der Hochschule München, Karlstraße 6, 80333 München
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