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11.10.2004
Aufgestockt
In Frankfurt wurde ein Bunker zum Künstlerhaus umgebaut
Auf der Mole des Osthafens in Frankfurt am Main wurde ein Bunker aus dem 2. Weltkrieg zu Künstlerateliers umgebaut und dafür um zwei Etagen aufgestockt. Der Entwurf wurde von der Architektengruppe Index aus Frankfurt erstellt. Die Bauübergabe durch das Hochbauamt an das Amt für Wissenschaft und Kunst erfolgte am 1. Oktober 2004.
Eine leichte Holz-Stahl-Konstruktion wurde auf den Bunker gebaut und mit einer Glasfassade verkleidet. Auf 600 Quadratmetern Nutzfläche sind Ateliers für fünf bildende Künstler und das Institut für Neue Medien (INM) entstanden.
Eine umlaufende Erschließung fasst die leichte Holzschachtel, kehrt die Gemeinschaftszone nach außen zum Dialog mit der Stadt und dient zugleich als Fluchtweg. Quergestellte Wandscheiben regulieren den Sonneneinfall und beleben zugleich die Fassadengestaltung.
Die Kosten für den Umbau des Bunkers in der Schmickstraße wird sich über Mieteinnahmen in 13 Jahren refinanzieren.
Zukünftig sollen noch weitere im Besitz der Stadt befindliche Bunker umgewandelt werden.
Zum Thema:
www.hochbauamt.stadt-frankfurt.de
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