Ferdinand Heide Architekt BDA
Leinwebergasse 4
D-60386 Frankfurt am Main
T 069-4208270
F 069-42082729
info@ferdinand-heide.de
Leinwebergasse 4
D-60386 Frankfurt am Main
T 069-4208270
F 069-42082729
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Erweiterung Campus Westend, Frankfurt am Main
Masterplan / Städtebauliche Rahmenplanung
Außenanlagen zusammen mit TOPOS Landschaftsplanung Berlin
Bauherr: Land Hessen
Fläche: 400 000 Gründstücksfläche
Fläche: 380 000 qm BGF Neubauten
Investitionsvolumen: 650 Mio €
Realisierungszeitraum 2004 -2014
Auszeichnung: 1. Preis Städtebaulicher Realisierungswettbewerb
Hörsaalzentrum der Goethe Universität
Hochbaulicher Wettbewerb 2004: 1. Preis
Bauherr: Land Hessen, Hessisches Baumanagement
Bauherstellungskosten: 21,8 Mio €
Fläche Neubau: 11180 qm BGF
Fläche Neubau: 61000 cbm BRI
Realisierung 2004-2008
Beauftragte Leistungen: HOAI LP. 2-9 erbracht seit 12.2004
Mensaerweiterung der Goethe Universität
Hochbaulicher Wettbewerb 2004: 1. Preis
Bauherr: Land Hessen, Hessisches Baumanagement
Errichtungszeitraum: 2006 - 2008
Fläche Neubau: 4200 qm BGF
Gebäudevolumen Neubau: 20000 cbm BRI
Bauherstellungskosten: 8,9 Mio €
Auszeichnung: 3. Preis Realisierungswettbewerb
Realisierung 2006-2008
Beauftragte Leistungen: HOAI LP. 2-9 erbracht seit 12.2004
Mit dem Ausbau des Universitätsstandortes Campus Westend werden alle Fachbereiche der Sozial-, Kultur- und Geisteswissenschaften auf einem parkartigen Areal – einem Campus - angeordnet. Die Neubauten werden so platziert, dass der großzügige parkartige Charakter erhalten bleibt. In seiner Mitte befindet sich in Verlängerung des Casinos ein Band mit den zentralen Einrichtungen. Die neuen Institutsgebäude liegen am Rand und bilden im Norden und Osten eine Kante zur Stadt. Der Grüneburgpark wird durch die Gestaltung der Freiflächen und das neue Wegenetz in den Campus Westend einbezogen und fortgeschrieben.
In der Komposition der Baukörper behält das IG-Farben-Hochhaus seine zentrale Bedeutung: Die denkmalgeschützte, achsiale Freianlage, in deren Mitte sich das Casino befindet, wird über zwei weitläufige Parkstreifen und über das zentrale Band nach Norden weiterentwickelt. Die architektonische und freiraumplanerische Qualität des Poelzig- Areals wird aufgegriffen und fortgeführt. Die Architektur und Struktur der Gebäude auf dem Campus ist geprägt von der Idee des Ensembles mit den Poelzig-Bauten: Klare Baukörper von hoher architektonischer Qualität stehen in einem spannungsvollen Verhältnis zueinander und erzeugen Urbanität und Dichte. Die städtebauliche Ordnung schafft einen Campus mit integrativer und ganzheitlicher Qualität.
Die neuen Institutsgebäude liegen am Rand des Areals und bilden jeweils eine Kante zur Stadt beziehungsweise zur westlich angrenzenden öffentlichen Parkanlage. Die neuen Institutsgebäude – das House of Finance und die Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, sowie im zweiten Bauabschnitt die Gesellschafts- und Erziehungswissenschaften flankieren das Ensemble aus Mensaerweiterung, zentralem Campus-Platz und Hörsaalzentrum. Bei Hörsaalgebäude und Mensa wurde das städtebauliche Konzept von aufeinander abgestimmten aber dennoch eigenständigen Häusern weiterentwickelt. Es sind klare Volumen, die in einem spannungsreichen Verhältnis zueinander im Park platziert sind. Bedeutende Funktionen wie Foyer, Hörsäle oder Speisesaal zeichnen sich durch besondere Öffnungen nach außen ab und erzeugen ein spannungsreiches Spiel in den Fassaden. Flächen, Volumen und Einschnitte bilden eine Komposition. Sie wird unterstützt durch die Verwendung von toskanischem Travertin, der den äußeren Hüllflächen eine lebendige, stark strukturierte Oberfläche verleiht und den tiefen Leibungen der Öffnungen eine scharfkantige Kontur gibt.
Die Hörsäle liegen einander paarweise gegenüber; dazwischen befindet sich ein über alle Geschosse offenes Foyer in Fortsetzung des Platzes. Der Campus-Platz ist eine steinerne Fläche, gestaltet mit Grüninseln, Kunstobjekten und mit einem als Kaskade ausgebildetem Wasserbecken. Der neue Platz gibt Freiraum für Veranstaltungen. Die Außengastronomie vor dem Hörsaalzentrum und der Mensa erhöht die Attraktivität und stärkt – ebenso wie die kleinen Läden im Foyer – die Urbanität des Campus.
Außenanlagen zusammen mit TOPOS Landschaftsplanung Berlin
Bauherr: Land Hessen
Fläche: 400 000 Gründstücksfläche
Fläche: 380 000 qm BGF Neubauten
Investitionsvolumen: 650 Mio €
Realisierungszeitraum 2004 -2014
Auszeichnung: 1. Preis Städtebaulicher Realisierungswettbewerb
Hörsaalzentrum der Goethe Universität
Hochbaulicher Wettbewerb 2004: 1. Preis
Bauherr: Land Hessen, Hessisches Baumanagement
Bauherstellungskosten: 21,8 Mio €
Fläche Neubau: 11180 qm BGF
Fläche Neubau: 61000 cbm BRI
Realisierung 2004-2008
Beauftragte Leistungen: HOAI LP. 2-9 erbracht seit 12.2004
Mensaerweiterung der Goethe Universität
Hochbaulicher Wettbewerb 2004: 1. Preis
Bauherr: Land Hessen, Hessisches Baumanagement
Errichtungszeitraum: 2006 - 2008
Fläche Neubau: 4200 qm BGF
Gebäudevolumen Neubau: 20000 cbm BRI
Bauherstellungskosten: 8,9 Mio €
Auszeichnung: 3. Preis Realisierungswettbewerb
Realisierung 2006-2008
Beauftragte Leistungen: HOAI LP. 2-9 erbracht seit 12.2004
Mit dem Ausbau des Universitätsstandortes Campus Westend werden alle Fachbereiche der Sozial-, Kultur- und Geisteswissenschaften auf einem parkartigen Areal – einem Campus - angeordnet. Die Neubauten werden so platziert, dass der großzügige parkartige Charakter erhalten bleibt. In seiner Mitte befindet sich in Verlängerung des Casinos ein Band mit den zentralen Einrichtungen. Die neuen Institutsgebäude liegen am Rand und bilden im Norden und Osten eine Kante zur Stadt. Der Grüneburgpark wird durch die Gestaltung der Freiflächen und das neue Wegenetz in den Campus Westend einbezogen und fortgeschrieben.
In der Komposition der Baukörper behält das IG-Farben-Hochhaus seine zentrale Bedeutung: Die denkmalgeschützte, achsiale Freianlage, in deren Mitte sich das Casino befindet, wird über zwei weitläufige Parkstreifen und über das zentrale Band nach Norden weiterentwickelt. Die architektonische und freiraumplanerische Qualität des Poelzig- Areals wird aufgegriffen und fortgeführt. Die Architektur und Struktur der Gebäude auf dem Campus ist geprägt von der Idee des Ensembles mit den Poelzig-Bauten: Klare Baukörper von hoher architektonischer Qualität stehen in einem spannungsvollen Verhältnis zueinander und erzeugen Urbanität und Dichte. Die städtebauliche Ordnung schafft einen Campus mit integrativer und ganzheitlicher Qualität.
Die neuen Institutsgebäude liegen am Rand des Areals und bilden jeweils eine Kante zur Stadt beziehungsweise zur westlich angrenzenden öffentlichen Parkanlage. Die neuen Institutsgebäude – das House of Finance und die Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, sowie im zweiten Bauabschnitt die Gesellschafts- und Erziehungswissenschaften flankieren das Ensemble aus Mensaerweiterung, zentralem Campus-Platz und Hörsaalzentrum. Bei Hörsaalgebäude und Mensa wurde das städtebauliche Konzept von aufeinander abgestimmten aber dennoch eigenständigen Häusern weiterentwickelt. Es sind klare Volumen, die in einem spannungsreichen Verhältnis zueinander im Park platziert sind. Bedeutende Funktionen wie Foyer, Hörsäle oder Speisesaal zeichnen sich durch besondere Öffnungen nach außen ab und erzeugen ein spannungsreiches Spiel in den Fassaden. Flächen, Volumen und Einschnitte bilden eine Komposition. Sie wird unterstützt durch die Verwendung von toskanischem Travertin, der den äußeren Hüllflächen eine lebendige, stark strukturierte Oberfläche verleiht und den tiefen Leibungen der Öffnungen eine scharfkantige Kontur gibt.
Die Hörsäle liegen einander paarweise gegenüber; dazwischen befindet sich ein über alle Geschosse offenes Foyer in Fortsetzung des Platzes. Der Campus-Platz ist eine steinerne Fläche, gestaltet mit Grüninseln, Kunstobjekten und mit einem als Kaskade ausgebildetem Wasserbecken. Der neue Platz gibt Freiraum für Veranstaltungen. Die Außengastronomie vor dem Hörsaalzentrum und der Mensa erhöht die Attraktivität und stärkt – ebenso wie die kleinen Läden im Foyer – die Urbanität des Campus.
NEUE MAINBRÜCKE OST / Rampenbauwerk HONSELLBRÜCKE Frankfurt am Main
Wettbewerb 2006 : 1. Preis Realisierung: 2010/2011
Entwurf: Ferdinand Heide Architekt in Arge mit Grontmij BGS Ingenieurgesellschaft
Auslober/Bauherr: Stadt Frankfurt am Main
Die neue Mainbrücke Ost und die Honsellbrücke ergänzen sich zu einem harmonischen Ganzen. Das ursprüngliche Konzept von 1907 - mit Bogenbrücken über Hafenbecken und Fluß – wird mit einer zeitgemäßen Konstruktion umgesetzt. Der Bogen als signifikante Konstruktion weit gespannter Tragwerke im Osthafen wird anderen Konstruktionsmöglichkeiten (Schrägseilbrücke, etc....) bewusst vorgezogen. Form, Struktur und Materialität der Brücke suchen einen Einklang mit dem Ort, der Honsellbrücke und dem berühmten Schalendach der Elsässer-Großmarkthalle. Die neue Brücke ist ein Baustein eines selbstverständlichen Ensembles des industriell geprägten Ortes. Als Materialien kommt bei der Vorlandbrücke Basaltlava, bei den Brückenköpfen der neuen Brücke roter Mainsandstein zum Einsatz. Die neue Mainbrücke wird als Stahlkonstruktion mit schwarzem Anstrich ausgeführt. Mit der Mainbrücke Ost werden zwei attraktive Uferzonen und Stadträume über dem Main hinaus vernetzt. Dem Radfahrer, der das Mainufer täglich als Radweg durch die Stadt nutzt, aber auch dem Wochenendflaneur entlang des Flusses werden Wege angeboten, die nicht nur kurz und funktional sind, sondern die vor allem räumliche Qualität bieten. Der spektakuläre Ausblick auf die Skyline findet Ausdruck in dem Angebot von „Stadtterrassen“ auf den Brückenköpfen und breiten Treppenaufgängen mit Verweilqualität. Eine besonders attraktive Verbindung beider Uferbereiche entsteht dadurch, dass bei der neuen Brücke Geh- und Radweg konsequent durch eine offene Fuge zum Wasser von der Straße getrennt sind.
Entwurf: Ferdinand Heide Architekt in Arge mit Grontmij BGS Ingenieurgesellschaft
Auslober/Bauherr: Stadt Frankfurt am Main
Die neue Mainbrücke Ost und die Honsellbrücke ergänzen sich zu einem harmonischen Ganzen. Das ursprüngliche Konzept von 1907 - mit Bogenbrücken über Hafenbecken und Fluß – wird mit einer zeitgemäßen Konstruktion umgesetzt. Der Bogen als signifikante Konstruktion weit gespannter Tragwerke im Osthafen wird anderen Konstruktionsmöglichkeiten (Schrägseilbrücke, etc....) bewusst vorgezogen. Form, Struktur und Materialität der Brücke suchen einen Einklang mit dem Ort, der Honsellbrücke und dem berühmten Schalendach der Elsässer-Großmarkthalle. Die neue Brücke ist ein Baustein eines selbstverständlichen Ensembles des industriell geprägten Ortes. Als Materialien kommt bei der Vorlandbrücke Basaltlava, bei den Brückenköpfen der neuen Brücke roter Mainsandstein zum Einsatz. Die neue Mainbrücke wird als Stahlkonstruktion mit schwarzem Anstrich ausgeführt. Mit der Mainbrücke Ost werden zwei attraktive Uferzonen und Stadträume über dem Main hinaus vernetzt. Dem Radfahrer, der das Mainufer täglich als Radweg durch die Stadt nutzt, aber auch dem Wochenendflaneur entlang des Flusses werden Wege angeboten, die nicht nur kurz und funktional sind, sondern die vor allem räumliche Qualität bieten. Der spektakuläre Ausblick auf die Skyline findet Ausdruck in dem Angebot von „Stadtterrassen“ auf den Brückenköpfen und breiten Treppenaufgängen mit Verweilqualität. Eine besonders attraktive Verbindung beider Uferbereiche entsteht dadurch, dass bei der neuen Brücke Geh- und Radweg konsequent durch eine offene Fuge zum Wasser von der Straße getrennt sind.
ALLIANZ-HAUS AN DER HAUPTWACHE 7 Frankfurt am Main
Bauherr: Allianz Immobilien AG
Wettbewerb 2003: 1. Preis
Fläche: 13 468 qm BGF
Die Bestrebungen der Allianz Immobilien GmbH zur Umgestaltung und Sanierung Ihres Büro- und Geschäftshauses an der Hauptwache 7 gehen einher mit den Überlegungen der Stadt Frankfurt, die öffentlichen Freiflächen an der Hauptwache aufzuwerten. Für das Haus An der Hauptwache 7 bedeutet diese Veränderung die Chance, es freizustellen und es der besonderen Adresse entsprechend neu zu gestalten. Im Rahmen einer Komplettsanierung und eines Rückbaus auf das konstruktive Gerüst des Hauses wird das Gebäude umfassend umgebaut und erweitert. Der Baukörper wird dabei so verändert, dass nicht nur zur Hauptwache, sondern auch zur Biebergasse ein ruhiges, klares Volumen entsteht, das den Platz begrenzt und Stadträume definiert. In sechs Obergeschossen werden flexibel teilbare Büroflächen angeordnet, im Erdgeschoss und 1. OG werden am zentralen Platz in der Stadtmitte Frankfurts gastronomische Nutzungen und Ladengeschäfte hergestellt. Der Platz erhält eine Außengastronomie, der öffentliche Abgang zur U-Bahn wird in eine Arkade integriert.
Wettbewerb 2003: 1. Preis
Fläche: 13 468 qm BGF
Die Bestrebungen der Allianz Immobilien GmbH zur Umgestaltung und Sanierung Ihres Büro- und Geschäftshauses an der Hauptwache 7 gehen einher mit den Überlegungen der Stadt Frankfurt, die öffentlichen Freiflächen an der Hauptwache aufzuwerten. Für das Haus An der Hauptwache 7 bedeutet diese Veränderung die Chance, es freizustellen und es der besonderen Adresse entsprechend neu zu gestalten. Im Rahmen einer Komplettsanierung und eines Rückbaus auf das konstruktive Gerüst des Hauses wird das Gebäude umfassend umgebaut und erweitert. Der Baukörper wird dabei so verändert, dass nicht nur zur Hauptwache, sondern auch zur Biebergasse ein ruhiges, klares Volumen entsteht, das den Platz begrenzt und Stadträume definiert. In sechs Obergeschossen werden flexibel teilbare Büroflächen angeordnet, im Erdgeschoss und 1. OG werden am zentralen Platz in der Stadtmitte Frankfurts gastronomische Nutzungen und Ladengeschäfte hergestellt. Der Platz erhält eine Außengastronomie, der öffentliche Abgang zur U-Bahn wird in eine Arkade integriert.
Informations- und Ausstellungszentrum der Internationalen Bauausstellung Fürst- Pückler-Land „IBA Terrassen“
Objekt: IBA Terrassen
Bauherr: Stadt Großräschen, Land Brandenburg
Standort:
Planungszeitraum: April 2000 - Oktober 2003
Errichtungszeitraum: Januar 2003 – April 2004
Bearb. Leistungsphasen: HOAI LP: 1-7
Fläche Neubau: 3240 qm BGF, 980 qm HNF
Bauwerkskosten Neubau: 16.459.500 €
Auszeichnung:
1. Preis Realisierungswettbewerb
Preisträger Vorbildliche Bauten in Brandenburg 2005
Nominierung Mies van der Rohe Award 2004
Das Gebäude ist das Ergebnis eines Internationalen Wettbewerbs (1.Preis) zur Errichtung eines Informations- und Demonstrationszentrum im Auftaktgebiet der IBA Fürst- Pückler-Land. Die IBA - Terrassen sind die zentrale Anlauf- und Informationsstelle. In dem Neubau soll an der Kante des Tagebaus Meuro über alle Aktivitäten und Projekte der IBA informiert werden. Die IBA-Terrassen werden verstanden als ein Gebäude, das exemplarisch die Zielsetzung der IBA – die Rekultivierung der Landschaft – versinnbildlicht: Durch die Stillegung des Tagebaus bieten sich nicht nur für Großräschen neue Möglichkeiten der städtebaulichen Entwicklung. Diese Neuorientierung findet Ausdruck im neuen Informations- und Demonstrationszentrum am künftigen Ilse-See. Gebäude und die angrenzenden Freiflächen sind so konzipiert, daß zunächst die Bauausstellung inszeniert und visualisiert wird, daß aber im Laufe der Zeit alle Flächen, Nutzungen und Installationen einen Transformationsprozess durchlaufen. Die Landschaft verändert sukzessive ihre Erscheinung: Während zunächst das Artifizielle dominiert, die schroffe Landschaft, die Tagebaugruben und die spärliche Vegetation, stellt sich im Laufe der Jahre eine grüne Seen- und Freizeitlandschaft ein. Während der IBA betonen Landart-Installationen die Künstlichkeit des Ortes und sorgen für Attraktivität und Signifikanz. Die lineare Gebäudestruktur formuliert eine signifikante Gestaltung der Böschungskante zum Tagebau. Es entsteht ein einprägsamer Ort, der während der IBA eine Ausstellungspromende ist und in der Nachnutzung z. B. ein Strandbad.
Die Ausstellungspromenade ist ein überdeckter, größtenteils offener Gang, von dem einzelne Module erschlossen werden. Jedes Modul ist ein für sich abgeschlossener Bereich, bestehend aus mehreren zusammenhängenden Raumgruppen und den dazugehörigen Nebenräumen (Garderobe, WC, Teeküche).
Je nach Bedarf, Veranstaltung und Jahreszeit können einzelne Räume (Vortragssaal, Seminarraum, Ausstellung etc.) zum Ausstellungsweg mittels Glastüren komplett geöffnet werden. Der Ausstellungsweg spielt mit Enge und Weite; offene großzügige Freiterrassen wechseln mit introvertierten Bereichen. Das Geländeprofil bildet eine Rückwand und Begrenzung des Raumes, die Terrassen schaffen Querbezüge in die Landschaft.
Baulich bestehen die IBA-Terrassen aus zwei Elementen: Zum einen aus dem in die Hangkante eingegrabenen „Landschaftsprofil“ in Form einer u-förmigen Sichtbeton-Konstruktion und zum anderen aus mehreren Aufbauten. Während Modul 3 als zweigeschossiger Abschluss der fast 300 m langen Struktur durchgehend in Beton konstruiert ist, sind die Ausstellungsmodule (Modul 1 und 2) als leichte Aufbauten aus Stahl mit einer Metallverkleidung entwickelt.
Die IBA –Terrassen sind ein Gebäude, das mit der Besonderheit des Ortes – dem Übergang zwischen einer gewachsenen Landschaft und einer riesigen Grube – spielt. Das Gebäude ist aus dem Ort entstanden, es ist ein Unikat, das den besonderen Charakter der Landschaft unterstreichen und stärken soll.
Bauherr: Stadt Großräschen, Land Brandenburg
Standort:
Planungszeitraum: April 2000 - Oktober 2003
Errichtungszeitraum: Januar 2003 – April 2004
Bearb. Leistungsphasen: HOAI LP: 1-7
Fläche Neubau: 3240 qm BGF, 980 qm HNF
Bauwerkskosten Neubau: 16.459.500 €
Auszeichnung:
1. Preis Realisierungswettbewerb
Preisträger Vorbildliche Bauten in Brandenburg 2005
Nominierung Mies van der Rohe Award 2004
Das Gebäude ist das Ergebnis eines Internationalen Wettbewerbs (1.Preis) zur Errichtung eines Informations- und Demonstrationszentrum im Auftaktgebiet der IBA Fürst- Pückler-Land. Die IBA - Terrassen sind die zentrale Anlauf- und Informationsstelle. In dem Neubau soll an der Kante des Tagebaus Meuro über alle Aktivitäten und Projekte der IBA informiert werden. Die IBA-Terrassen werden verstanden als ein Gebäude, das exemplarisch die Zielsetzung der IBA – die Rekultivierung der Landschaft – versinnbildlicht: Durch die Stillegung des Tagebaus bieten sich nicht nur für Großräschen neue Möglichkeiten der städtebaulichen Entwicklung. Diese Neuorientierung findet Ausdruck im neuen Informations- und Demonstrationszentrum am künftigen Ilse-See. Gebäude und die angrenzenden Freiflächen sind so konzipiert, daß zunächst die Bauausstellung inszeniert und visualisiert wird, daß aber im Laufe der Zeit alle Flächen, Nutzungen und Installationen einen Transformationsprozess durchlaufen. Die Landschaft verändert sukzessive ihre Erscheinung: Während zunächst das Artifizielle dominiert, die schroffe Landschaft, die Tagebaugruben und die spärliche Vegetation, stellt sich im Laufe der Jahre eine grüne Seen- und Freizeitlandschaft ein. Während der IBA betonen Landart-Installationen die Künstlichkeit des Ortes und sorgen für Attraktivität und Signifikanz. Die lineare Gebäudestruktur formuliert eine signifikante Gestaltung der Böschungskante zum Tagebau. Es entsteht ein einprägsamer Ort, der während der IBA eine Ausstellungspromende ist und in der Nachnutzung z. B. ein Strandbad.
Die Ausstellungspromenade ist ein überdeckter, größtenteils offener Gang, von dem einzelne Module erschlossen werden. Jedes Modul ist ein für sich abgeschlossener Bereich, bestehend aus mehreren zusammenhängenden Raumgruppen und den dazugehörigen Nebenräumen (Garderobe, WC, Teeküche).
Je nach Bedarf, Veranstaltung und Jahreszeit können einzelne Räume (Vortragssaal, Seminarraum, Ausstellung etc.) zum Ausstellungsweg mittels Glastüren komplett geöffnet werden. Der Ausstellungsweg spielt mit Enge und Weite; offene großzügige Freiterrassen wechseln mit introvertierten Bereichen. Das Geländeprofil bildet eine Rückwand und Begrenzung des Raumes, die Terrassen schaffen Querbezüge in die Landschaft.
Baulich bestehen die IBA-Terrassen aus zwei Elementen: Zum einen aus dem in die Hangkante eingegrabenen „Landschaftsprofil“ in Form einer u-förmigen Sichtbeton-Konstruktion und zum anderen aus mehreren Aufbauten. Während Modul 3 als zweigeschossiger Abschluss der fast 300 m langen Struktur durchgehend in Beton konstruiert ist, sind die Ausstellungsmodule (Modul 1 und 2) als leichte Aufbauten aus Stahl mit einer Metallverkleidung entwickelt.
Die IBA –Terrassen sind ein Gebäude, das mit der Besonderheit des Ortes – dem Übergang zwischen einer gewachsenen Landschaft und einer riesigen Grube – spielt. Das Gebäude ist aus dem Ort entstanden, es ist ein Unikat, das den besonderen Charakter der Landschaft unterstreichen und stärken soll.
HÖRSAAL- U. VERFÜGUNGSGEBAUDE DER UNIVERSITÄT REGENSBURG SOWIE FÜR DAS INSTITUT FÜR IMMOBILIENWIRTSCHAFT Regensburg
Hochbaulicher Wettbewerb 2008: 1. Preis
Bauherr: Freistaat Bayern
Städtebauliches Konzept
Das neue Hochschulgebäude definiert einen markanten Eckpunkt an der
Kreuzung der internen Universitätsachse mit dem Grünbereich zwischen
Universität und Fachhochschule. Es ist so platziert und organisiert, dass
die Nord- Süd-Achse zur Stadt – mit dem Durchblick durch das Gebäude
und die transparente Halle – freigehalten und thematisiert wird.
Organisation
Im Zentrum des neuen Hauses – als Gelenk zwischen Hörsaal-
und Institutsbereich - wird eine Aula als repräsentativer Veranstaltungsraum
angeboten. Das besondere der Aula ist, dass sie einerseits über das Foyer
eine optimale Verbindung und Erweiterungsmöglichkeit nach außen hat,
andererseits durch ihre seitlichen großen Fenster auskömmlich mit Tageslicht
versorgt wird. Bei der Erschließung der Obergeschosse und der Lage der
Treppenräume wurde berücksichtigt, dass die Instituts- und Seminarräume
unabhängig vom Foyer und der Aula über die Halle vor den Seminarräumen
erschlossen werden können.
Das Institut für Immobilienwirtschaft ist als eine nach außen ablesbare
Einheit in den Baukörper Hörsaalgebäude „eingeschoben“. Auf einem
Fassadenraster von 90cm werden entlang der u-förmig um den Luftraum
des Foyers verlaufenden Flure die Büros flexibel aufgereiht. Einem
ähnlichem Organisationsprinzip folgen die Seminarräume, die auf allen
Geschossen die Halle flankieren. Das 3. Obergeschoss bildet den Abschluss
des Baukörpers. Um zwei eingeschnittene Lichthöfe werden im
Wesentlichen die Dienstzimmer und die Ausweichbüros angeordnet.
Bauherr: Freistaat Bayern
Städtebauliches Konzept
Das neue Hochschulgebäude definiert einen markanten Eckpunkt an der
Kreuzung der internen Universitätsachse mit dem Grünbereich zwischen
Universität und Fachhochschule. Es ist so platziert und organisiert, dass
die Nord- Süd-Achse zur Stadt – mit dem Durchblick durch das Gebäude
und die transparente Halle – freigehalten und thematisiert wird.
Organisation
Im Zentrum des neuen Hauses – als Gelenk zwischen Hörsaal-
und Institutsbereich - wird eine Aula als repräsentativer Veranstaltungsraum
angeboten. Das besondere der Aula ist, dass sie einerseits über das Foyer
eine optimale Verbindung und Erweiterungsmöglichkeit nach außen hat,
andererseits durch ihre seitlichen großen Fenster auskömmlich mit Tageslicht
versorgt wird. Bei der Erschließung der Obergeschosse und der Lage der
Treppenräume wurde berücksichtigt, dass die Instituts- und Seminarräume
unabhängig vom Foyer und der Aula über die Halle vor den Seminarräumen
erschlossen werden können.
Das Institut für Immobilienwirtschaft ist als eine nach außen ablesbare
Einheit in den Baukörper Hörsaalgebäude „eingeschoben“. Auf einem
Fassadenraster von 90cm werden entlang der u-förmig um den Luftraum
des Foyers verlaufenden Flure die Büros flexibel aufgereiht. Einem
ähnlichem Organisationsprinzip folgen die Seminarräume, die auf allen
Geschossen die Halle flankieren. Das 3. Obergeschoss bildet den Abschluss
des Baukörpers. Um zwei eingeschnittene Lichthöfe werden im
Wesentlichen die Dienstzimmer und die Ausweichbüros angeordnet.
Wohnhaus in Frankfurt am Main
Objekt: Wohnhaus in Frankfurt am Main
Standort: Frankfurt am Main
Bearbeitete Leistungsphasen: HOAI LP: 1-9
Gebäudevolumen Neubau: 785 cbm BRI
Fläche Neubau: 235 qm BGF
Bauwerkskosten Neubau: 300.000 €
Auszeichnung:
Architekturpreis Zukunft Wohnen
Anerkennung Martin-Elsaesser-Plakette
Auszeichnung Haus des Jahres 2002
Schöner Wohnen Preisträger
Vorbildliche Bauten Hessen 2005
Ein reizvolle Situation im alten Ortskern eines Frankfurter Stadtteils und der Wunsch in einer gewachsenen, urbanen Umgebung zu wohnen, war Ausgangspunkt für den Um- und Anbau. Das Ensemble aus einem denkmalgeschützten Fachwerkhaus, einem leerstehenden Anbau aus den 30iger Jahren und dem davorliegenden Hof sollte so verändert und nachverdichtet werden, dass ein attraktives Wohnhaus mit Garten entsteht. Das Leitbild war ein Stück Wohn- und Lebensqualität mitten im gewachsenen Stadtteil; nicht das Einfamilienhaus auf der „grünen Wiese“.
Thema des Entwurfes ist das Nebeneinander von Alt und Neu und die Beziehung zwischen Innen und Aussen. Die vorgefundene Gebäudesubstanz wurde zu einem schmalen, langen Baukörper ergänzt, der einen kleinen Garten (den früheren Parkplatz) einfasst und der fast vollständig zu diesem ausgerichtet ist. Die Ausnahme bildet ein kleiner, gepflasterter Eingangshof, über den von der Gasse das Haus seitlich erschlossen wird. Der Garten selbst wird von Mauern umschlossen, die in den Innenwänden des Hauses ihre Fortsetzung finden. Mit großen „Glaswänden“ im Neubau und der Öffnung der bestehenden Hofwand des Fachwerkhausanbaus wird der Garten gleichsam als ein zusätzliches „Grünes Zimmer“ in das Haus miteinbezogen. Diesen Eindruck unterstreicht die Konstruktion: Sie verzichtet an der Nahtstelle zum Garten auf Wände und Pfeiler, sondern tritt mit sehr schlanken Stahlprofilen, die zugleich die Verglasung aufnehmen in Erscheinung. Das Spiel zwischen transparenter Haut und massivem Gebäude ist durch den Kontrast zwischen Sichtbetondecken und -wänden und den schweren Bruchsteinwänden mit den fast rahmenlosen Glasscheiben (profillose Glasecken) im Haus allgegenwärtig.
Alle Räume des Hauses sollten sehr individuelle, den Nutzungen angepasste Qualitäten aufweisen. Während die Räume im Erdgeschoß – Wohnzimmer, Esszimmer, Küche – alle direkten Zugang zum Garten haben, zeigen die Räume im OG eher geschlossenen Charakter. Bei den Kinderzimmern entsteht durch Öffnen mehrerer raumhoher Holzdrehtüren über ein „Wintergarten“ ein direkter Bezug nach aussen. Arbeitszimmer und Schlafzimmer hingegen sind bis auf ein kleines Eckfenster vollständig von Wänden umgeben. Hier sorgt ein Oberlichtband für eine besondere Atmosphäre. Im Ganzen wird die Stimmung des Hauses durch das Wechselspiel von Licht und Schatten, von Spiegelung und Reflexion aber auch durch sorgsam aufeinander abgestimmte Materialien - Sichtbeton, Basaltlava, Holz, Glas und farbige Putzflächen - geprägt.
Die neue Öffnung der Wohnräume nach Süd-Westen verbunden mit der hohen Speicherfähigkeit der Sichtbetondecken und der Natursteinböden und – wände erweist sich im täglichen Betrieb als energetisch äußerst günstig. Den erforderlichen Sonnenschutz bietet im Sommer eine Platanenreihe. Im Winter fällt die Sonne bis tief in das Haus hinein und erwärmt auf natürliche Weise die Rückwände und Böden.
Standort: Frankfurt am Main
Bearbeitete Leistungsphasen: HOAI LP: 1-9
Gebäudevolumen Neubau: 785 cbm BRI
Fläche Neubau: 235 qm BGF
Bauwerkskosten Neubau: 300.000 €
Auszeichnung:
Architekturpreis Zukunft Wohnen
Anerkennung Martin-Elsaesser-Plakette
Auszeichnung Haus des Jahres 2002
Schöner Wohnen Preisträger
Vorbildliche Bauten Hessen 2005
Ein reizvolle Situation im alten Ortskern eines Frankfurter Stadtteils und der Wunsch in einer gewachsenen, urbanen Umgebung zu wohnen, war Ausgangspunkt für den Um- und Anbau. Das Ensemble aus einem denkmalgeschützten Fachwerkhaus, einem leerstehenden Anbau aus den 30iger Jahren und dem davorliegenden Hof sollte so verändert und nachverdichtet werden, dass ein attraktives Wohnhaus mit Garten entsteht. Das Leitbild war ein Stück Wohn- und Lebensqualität mitten im gewachsenen Stadtteil; nicht das Einfamilienhaus auf der „grünen Wiese“.
Thema des Entwurfes ist das Nebeneinander von Alt und Neu und die Beziehung zwischen Innen und Aussen. Die vorgefundene Gebäudesubstanz wurde zu einem schmalen, langen Baukörper ergänzt, der einen kleinen Garten (den früheren Parkplatz) einfasst und der fast vollständig zu diesem ausgerichtet ist. Die Ausnahme bildet ein kleiner, gepflasterter Eingangshof, über den von der Gasse das Haus seitlich erschlossen wird. Der Garten selbst wird von Mauern umschlossen, die in den Innenwänden des Hauses ihre Fortsetzung finden. Mit großen „Glaswänden“ im Neubau und der Öffnung der bestehenden Hofwand des Fachwerkhausanbaus wird der Garten gleichsam als ein zusätzliches „Grünes Zimmer“ in das Haus miteinbezogen. Diesen Eindruck unterstreicht die Konstruktion: Sie verzichtet an der Nahtstelle zum Garten auf Wände und Pfeiler, sondern tritt mit sehr schlanken Stahlprofilen, die zugleich die Verglasung aufnehmen in Erscheinung. Das Spiel zwischen transparenter Haut und massivem Gebäude ist durch den Kontrast zwischen Sichtbetondecken und -wänden und den schweren Bruchsteinwänden mit den fast rahmenlosen Glasscheiben (profillose Glasecken) im Haus allgegenwärtig.
Alle Räume des Hauses sollten sehr individuelle, den Nutzungen angepasste Qualitäten aufweisen. Während die Räume im Erdgeschoß – Wohnzimmer, Esszimmer, Küche – alle direkten Zugang zum Garten haben, zeigen die Räume im OG eher geschlossenen Charakter. Bei den Kinderzimmern entsteht durch Öffnen mehrerer raumhoher Holzdrehtüren über ein „Wintergarten“ ein direkter Bezug nach aussen. Arbeitszimmer und Schlafzimmer hingegen sind bis auf ein kleines Eckfenster vollständig von Wänden umgeben. Hier sorgt ein Oberlichtband für eine besondere Atmosphäre. Im Ganzen wird die Stimmung des Hauses durch das Wechselspiel von Licht und Schatten, von Spiegelung und Reflexion aber auch durch sorgsam aufeinander abgestimmte Materialien - Sichtbeton, Basaltlava, Holz, Glas und farbige Putzflächen - geprägt.
Die neue Öffnung der Wohnräume nach Süd-Westen verbunden mit der hohen Speicherfähigkeit der Sichtbetondecken und der Natursteinböden und – wände erweist sich im täglichen Betrieb als energetisch äußerst günstig. Den erforderlichen Sonnenschutz bietet im Sommer eine Platanenreihe. Im Winter fällt die Sonne bis tief in das Haus hinein und erwärmt auf natürliche Weise die Rückwände und Böden.





