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04.04.2002

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„sternstadt“

Wettbewerb für Wohnlandschaft und Städtebau entschieden


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Am 2. April 2002 wurden die Ergebnisse des Wohnlandschafts- und Städtebauwettbewerbes „sternstadt“ bekannt gegeben. Die Zeitschrift „Stern“ und Schwäbisch Hall hatten Kommunen, Investoren, Bauherrengemeinschaften und Architekten aufgerufen, sich mit beispielhaften Projekten an dem mit insgesamt 80.000 Euro dotierten Wettbewerb zu beteiligen. Gesucht waren Lösungen „für eine Wiederbelebung der Stadtkultur“ und eine „Architektur, die das Soziale in den Vordergrund stellt“.

Die Jury unter Vorsitz von Dietmar Eberle (Lochau/Österreich) zeichnete drei Projekte mit einem Hauptpreis aus:

  • 1. Preis (20.000 Euro) - Entwicklungsbereich Stuttgarter Straße/ Französiches Viertel von LEHEN drei (Stuttgart) in Tübingen;

  • 2. Preis (17.000 Euro) - Revitalisierungsprojekt „Physikerviertel“ von Muck Petzet (München) im thüringischen Leinefelde;

  • 3. Preis (13.000 Euro) - Quartier Chronos von Peter Böhm (Köln) in Hennef (Sieg).
Außerdem vergab das Preisgericht, dem unter anderen auch Werner Durth (Darmstadt) angehörte, zehn weitere Fachpreise.

Die drei Hauptpreise gingen allesamt an Projekte, denen es gelungen ist, städtische Problemzonen neu zu beleben. So schafft das Tübinger Projekt auf einer Militärbrache ein bunt gemischtes Wohn- und Gewerbeviertel.
Mit vergleichsweise geringem Aufwand gelang es dem Münchener Büro Muck Petzet in Leinfelde eine der größten Plattenbausiedlungen der DDR zurückzubauen, um so ungeahnte Qualitäten zu erzielen.
Auf dem ehemaligen Werksgelände des Maschinenbauers „Chronos“ schließlich entstand nach den Plänen des Kölner Architekten Peter Böhm ein Stadtquartier, das die geländebedingte Dichte zur Tugend macht: Die eng stehenden, mit Backstein verkleideten Häuser verfügen mit Maisonetten und Dachterrassen über eigene städtische Qualitäten.

Das erstplazierte Projekt ist bereits mit dem Deutschen Städtebaupreis 2001 ausgezeichnet worden. Lesen Sie dazu auch eine BauNetz-Meldung vom 19.09.2001 mit weiteren Abbildungen und Informationen.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und den weiteren Auszeichnungen finden Sie auf der Webite www.sternstadt.de.

(Abbildungen: Stern; LEHEN drei)


 
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