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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen_Mies-van-der-Rohe-Villa_in_Berlin_wiedereroeffnet_11245.html

31.05.2002

Hausbesuch

Mies-van-der-Rohe-Villa in Berlin wiedereröffnet


Am 31. Mai 2002 wurde im Berliner Stadtteil Hohenschönhausen nach zweijähriger Sanierungszeit das „Landhaus Lemke“ von Mies van der Rohe wiedereröffnet. Der l-förmige Pavillon aus Backstein war der letzte Bau des Architekten vor seiner Flucht in die USA. Das 160 Quadratmeter große Wohnhaus wurde 1932 von Karl Lemke, dem Besitzer einer grafischen Kunstanstalt in Berlin, in Auftrag gegeben und 1934 vollendet. Bis zur Übernahme des Hauses durch das Bezirksamt Hohenschönhausen im Jahr 1990 durchlief der grazile Bau eine Reihe von teilweise abenteuerlichen Nutzungen: Lager und Garage der sowjetischen Militäradministration (1945 - 1962), Wohnhaus für einen Stasi-Offizier (1963 - 1976), Wäscherei und Gästehaus der Stasi (seit 1983). Seit der Wende finden in dem in „Mies van der Rohe Haus“ umbenannten Bau Ausstellungen statt. Dank des unermüdlichen Einsatzes der Leiterin Wita Noack, die für ihre Leistungen mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde (BauNetz-Meldung vom 01.11.1996), wurde das Haus nun für eine Summe von 1,07 Millionen Euro denkmalgerecht instandgesetzt und kann noch bis zum 28. Juni 2002 „pur“, also ohne Ausstellung, besichtigt werden (Oberseestraße 60 in Berlin, Telefon 030 - 982 41 92, geöffnet Di bis Do 13.00 Uhr - 18.00 Uhr, Sa + So 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr).


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