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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen_Einweihung_des_Neubaus_fuer_die_Friedrich-Ebert-Stiftung_in_Berlin_6273.html

13.12.1999

Bauliche Eigenwirkung

Einweihung des Neubaus für die Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin


Am 13. Dezember 1999 wurde in Berlin der Neubau für die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung eröffnet. Das 53 Millionen Mark teure Gebäude entstand nach den Plänen der Architekten Fritz Novotny, Arthur Mähner und Volkhard Weber in Zusammenarbeit mit Novotny Mähner & Assoziierte (Berlin) und umfaßt eine Bruttogeschoßfläche von 8.900 Quadratmetern.
Die äußere Erscheinung des Hauses an der Hiroshima- Ecke Hildebrandstraße wird wesentlich durch die verwendeten Materialien bestimmt: schwarze Klinkerziegel als Loch- oder geschlossene Fassade, Glas, Edelstahl und anthrazitfarbene Paneelgläser. Von dem durch die Materialität erzeugten Bruch zwischen dem Neubau und den angrenzenden Gründerzeitbauten versprechen sich die Architekten „eine Steigerung der baulichen Eigenwirkung der einzelnen Bauten“.
Der Besucher betritt das Gebäude von der Hiroshimastraße aus über eine gläserne Eingangsrotunde. Den Mittelpunkt des Hauses bildet ein runder Konferenzsaal, der sich nach Süden hin mit einer Glasfassade zu einem terrassierten Außenforum öffnet. Sowohl der Saal als auch das ihn umgebende Foyer sind zwei Geschosse hoch und können bei Bedarf zu einander geöffnet werden.
Das Foyer mündet im Nordwesten in einen großen Ausstellungsbereich, im Osten schließt eine Bewirtungszone an. Im ersten Obergeschoß befinden sich Seminar- und Tagungsräume, im zweiten und dritten Geschoß wurden Büroräume untergebracht.

Eine weitere Ansicht ist als Zoom-Bild hinterlegt (Quelle: Archimation, Berlin).


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