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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-oesterreichischer_Bauherr_innenpreis_2023_8379354.html

18.10.2023

Graz, Klagenfurt, Hohenems

Österreichischer Bauherr:innenpreis 2023


Von der Museumssanierung bis zur Altstadt-Revitalisierung waren in diesem Jahr typologisch sehr unterschiedliche Projekte für den Bauherr:innenpreis der Zentralvereinigung der Architekt:innen Österreichs nominiert. Aus 110 Einreichungen, die in den letzten drei Jahren fertiggestellt worden waren, hatten die Nominierungsjurys der Bundesländer 25 Projekte ausgewählt. Die Hauptjury, der die Az W-Direktorin Angelika Fitz, die Architektin Regula Harder und der Architekt Florian Nagler angehörten, einigte sich auf drei Preise. Vergangenen Freitag wurden sie im Festspielhaus Bregenz wie folgt vergeben.


  • Kärnten.Museum in Klagenfurt
    Bauherrschaft: Amt der Kärntner Landesregierung und Landesmuseum Kärnten
    Architektur: Winkler+Ruck Architekten (Klagenfurt) und Ferdinand Certov Architekten (Graz)
    Freiraumplanung: WLA Winkler Landschaftsarchitektur (Seeboden)

  • Wohnbebauung Marburgerhöfe in Graz
    Bauherrschaft: STP Wohnungserrichtungs- u. Immobiliengesellschaft
    Architektur: balloon architekten (Graz)
    Freiraumplanung: koala landschaftsarchitektur (Köflach)

  • Wiederbelebung Altstadt Hohenems
    Bauherrschaft: Schadenbauer Projekt- und Quartierentwicklung und Stadt Hohenems
    Architektur: Architekten Nägele Waibel (Dornbirn) und Bernardo Bader Architekten (Bregenz), Georg Bechter Architektur + Design (Hittisau) und HEIN architekten (Bregenz), Imgang Architekten (Innsbruck), ma.lo architectural office (Innsbruck zusammen mit Michael Egger (Kitzbühel)
    Freiraumplanung: lohrer.hochrein (Magdeburg) (Begegnungszone) / Stadtland (Wien/Bregenz/Hohenems) (private Freiraumplanung)

„Der Fokus liegt nicht ausschließlich auf den urbanen Umgebungen, sondern richtet sich gleichermaßen auf kleinere Gemeinden und weniger medial präsente Ortschaften innerhalb des Landes“, so die Jury, die das Um- und Weiterbauen zum gemeinsamen Nenner der heterogenen Projektauswahl erklärt hatte. Die Nachverdichtung durch Wohnbauten in Graz sei nicht nur eng mit der Nachbarschaft verzahnt, sondern ließe auch öffentliche Flächen entstehen. An der Revitalisierung der Markstraße im Vorarlberger Hohenems, der Sanierung und Nachverdichtung sowie der Gestaltung öffentlicher Räume waren mehrere Architekturbüros beteiligt, „während die Erdgeschosszone vom Projektentwickler akribisch mit eigentümer:innengeführten Geschäften kuratiert wird,“ heißt es in dem Bericht.

Seit 1967 wird der Preis an Projekte verliehen, die einen „positiven Beitrag zur Verbesserung des Lebensumfeldes leisten“. Die diesjährigen Auszeichnungen zeigen, dass dies auf ganz unterschiedlicher Maßstabsebene möglich ist. (sla)


Zum Thema:

zv-architekten.at


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Preis: Wiederbelebung Altstadt Hohenems

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Preis: Wohnbebauung Marburgerhöfe in Graz

Preis: Wohnbebauung Marburgerhöfe in Graz

Preis: Kärnten.Museum in Klagenfurt

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