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07.01.2026
Sozial verträglich abgetragen
Wohnhausaufstockung von Baukombinat in Zürich
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Moppelhuhn | 09.01.2026 01:23 UhrAls ich ...
... die Bilder gesehen habe, war mein erster Gedanke auch, um Himmels Willen ... aber schon auf den zweiten Blick hatte ich den Eindruck, daß die Dachaufstockung trotz ihrer Monstrosität erstaunlich unauffällig ist ... sie fällt auf den ersten Blick auf, dann aber nicht mehr ... das liegt vielleicht an der rostbraunen Farbe und der klobigen Form, die sie wie ein Provisorium wirken läßt, das eigentlich gar nicht sein soll ... es gibt ja oft genug Gebäude, die auf den ersten Blick toll aussehen, an denen man sich dann aber satt sieht, bis sie einem irgendwann zum Halse raushängen ... ich könnte mir vorstellen, daß hier das Gegenteil eintritt ... eine zeitlang findet man es häßlich, aber irgendwann nimmt man es gar nicht mehr wahr ...
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Mainzer | 08.01.2026 16:01 UhrEinfach besser Bauen
... ist oft gar nicht so einfach:
Gruselige Dachaufstockung! Nur erträglich, da die SD-Nachbarhäuser auf derartig plumpe Nachverdichtung bislang (noch) verzichten ...
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Arcseyler | 08.01.2026 12:28 Uhr.de
Tja das Problem der Verräumlichung auf einem sich schon selbst genügenden Baukörper. Vielleicht ein deutlicheres Spaltmaß. Eine materielle Auflösung in einer Linie wie beim Auto.
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... | 07.01.2026 22:01 Uhrüber geschmack lässt sich sicher streiten...
...aber was zum himmel ist an diesem null-acht-fünfzehn-gebäude mit seiner hübschen fassadengliederung und -ornamentierung so aussergewöhnlich, dass man da nicht eine harte metallkiste draufsetzen kann? es sind ja nicht der taj mahal, die pyramiden von gizeh oder der eiffelturm, die hier aufgestockt werden. die bilder 4, 15 und 16 illustrieren ja aussserdem sehr gut in welchem kontext der eingriff steht: das ding befindet sich in unmittelbarer nähe zur hardbrücke und zu einer der am massivsten von infrastrukturellen und (post-)industriellen maßstäben und brüchen geprägten gegenden der westschweiz.
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Bauherr | 07.01.2026 21:02 UhrGrausam
Das ist doch ein schoenes Beispiel , wieso "moderne" Architekur jegliche gesellschaftliche Aktzeptanz verliert. Kein Bezug zum Umfeld, ein UFO landet auf dem Dach. Das sieht doch schon in 5 Jahren ueberholt aus. Aber da traegt der Bauherr natuerlich die Hauptschuld, er haette ja auch etwas Bekoemmliches bestellen koennen. Gruseliges Gewolltsein.
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Nils | 07.01.2026 18:22 UhrAngsteinflößend
Dieser aufgesetzte Metall-Kasten lässt jegliches Gefühl für die Handwerkskunst, die Proprtionen und die Geschichte des Bestandes vermissen.
Also ich find's einfach nur respeklos. Zum Glück dürfen die ihr Unwesen nur in Zürich treiben und nicht am Taj Mahal, den Pyramiden von Gizeh oder dem Eifellturm.
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fjh | 07.01.2026 17:34 UhrAufstocken
Innen sicherlich zwei ambitionierte Wohnungen, in denen sich vortrefflich leben lässt.Aber krasser als auf Bild 5 sichtbar lässt sich das nicht in Worte fassen, was hier passiert. Das ist schon ein "starkes Stück", da helfen auch die teils übernommenen Fensterachsen nix!











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Solas B | 09.01.2026 09:52 UhrIch habe Fragen
Das Projekt an sich finde ich schon recht gut, es gibt bestimmt viele überzeugende innerräumliche Qualitäten, die auf den nicht gut gemachten Fotos nicht durchschimmern. Das ist meine erste Frage, wieso veröffentlicht man so schlechte Bilder.
Mein zweites Anliegen: Was für ne hässliche Küche, Bild 14 und schon Bild 3. Diese schwarzen Griffe, und dann sichtbare Scharniere. Reißt die Ästhetik ziemlich runter.
Der Ausblick von der Terrasse auf das schöne Schweizer Bahnstreckennetz ist Geschmackssache. Und obwohl ich persönlich recycelten Baustahl sehr gerne habe, bieten sie keine Aufenthaltsqualität im begehbaren Außenbereich.
Über Kosten und Verdrängungsprozesse lässt sich auch noch diskutieren.
Aber dennoch: definitiv ein weiterer Beitrag für den Diskurs über Dachausbau und für die Bibliothek der Lebensraumerweiterungen a u f gebautem Raum.