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08.12.2017

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Reduzierter geht nicht

Wasserturm in Luxemburg von Paul Bretz


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Wassertürme sind Funktionsbauten und gleichzeitig unübersehbare Landmarken, daher auch meist entsprechend gestaltet. Insgesamt hat der Bedarf an Wassertürmen deutlich abgenommen, sodass es mittlerweile viele Referenzen für gelungene Umnutzungen bestehender Türme gibt. Im Luxemburgischen Dippach standen Paul Bretz Architekten vor der heute seltenen Aufgabe, einen neuen Turm zu bauen. Benötigt wurde ein Wasserhochbehälter, der etwa 20 Meter über einem Wasserdruckbehälter liegt. Die Architekten setzen diese in Form von zwei Quadern um, die durch einen dritten verbunden sind, sodass eine C-Form entsteht – nach Ansicht der Architekten eine „einfache und dynamische“ Gesamterscheinung.

In dem Jahr, in dem Paul Bretz Architekten mit der Planung des Turmes begannen, wurde im circa 15 Kilometer entfernten Düdelingen der Umbau eines historischen Wasserturmes aus dem Jahr 1928 als Museum eröffnet. Die fast neunzig Jahre alte Betonkonstruktion ist zwar ebenfalls funktional-reduziert gestaltet, bietet aber mit der spektakulären, offenen Wendeltreppe vergleichsweise verspielte Ansichten. Ein Turmumbau aus den Niederlanden nutzt ebenfalls das Thema des Aufstiegs zur Raumerfahrung. Der Neubau in Dippach hingegen verzichtet auf derlei Inszenierungen. Entsprechend der Firmenphilosophie soll Architektur „nichts symbolisieren“, sondern „mathematisch, strukturell und rational“ sein. Die reduzierte Form des Turms bezieht ihre Ästhetik vor allem aus der Auskragung des oberen Volumens. Ob diese als rational bezeichnet werden kann? Die Baukosten belaufen sich auf 3.3 Millionen Euro inklusive Außenanlagen. (dd)

Fotos: Lukas Roth


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Kommentare

8

Designer | 13.12.2017 21:13 Uhr

Neumodisch

neumodische Angelegenheit ..... den Text .... möglichst .... unlesbar zu .... schreiben .... und so als hätte man .... zu ..... viele Punkte ..... auf dem ..... Konto in .... Flensburg ..................

......... Verstehe ich nicht!

7

solong | 12.12.2017 09:55 Uhr

... die neue unsitte ...

... entwürfe ... im nachtmodus ... zurendern um ihnen ... aufgrund ihrer sehr mäßigen gestaltungsparameter ... eine theatralische wirkung zu verpassen ... hat dieses gutgemachte ... kleinod ... zum glück nicht nötig ... es hat so genug ausdruckskraft, gute proportionen und geglückte sichtbetonoberflächen ....

6

Nightfly | 11.12.2017 17:25 Uhr

Wunderschön!

Bis auf den Zaun unten und oben. Hat warscheinlich der Bauherr verbrochen ;). Toller Turm!

5

mages | 11.12.2017 08:55 Uhr

Nachtansicht

Leider ist auch auf der Website der Architekten keine Nachtansicht zu sehen, sondern die selben Fotos und Zeichnungen wie hier...

4

peter | 08.12.2017 18:31 Uhr

cooles teil, aber...

... wenn man so einen schicken brutalo-bunker in die landschaft pflanzt, sollte man auch noch den mut und die konsequenz besitzen, den zaun drumherum wegzulassen. das gebäude ist per se unzugänglich/wehrhaft genug, und das thema sicherheit/zugänglichkeit hätte man sicher auch noch "architektonischer" (mauer, tiefhof etc.) lösen können.

3

Jan | 08.12.2017 17:21 Uhr

Homage an Simon Ungers

Tolles Projekt!
Musste gleich an Simon Ungers denken, obwohl der Bau nicht dunkelrot ist.
Sieht so oder so sehr zart und poetisch aus.

2

gerard | 08.12.2017 16:34 Uhr

nachtansicht

leider ist die nachtansicht nicht dabei, aber auf der website der architekten - sehr schoen!

1

Oli | 08.12.2017 15:55 Uhr

Auskragung

Ich nehme mal an, dass die seitlichen Wände und auch die mittlere Wand, die man ja sowieso benötigt hat, als tragende, auskragende Scheibe dimensioniert wurden. Dass der Mehrbedarf an Eisen teurer ist als eine zusätzliche Stütze/Scheibe/Wand ist gar nicht mal so sicher.
Das C von LIPPACH steht also schonmal, seien wir gespannt auf die anderen Buchstaben!

 
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