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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Umnutzung_einer_Fabrikanlage_in_China_1618887.html

23.05.2011

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Innere Struktur und Schönheit

Umnutzung einer Fabrikanlage in China


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Bei den allermeisten Projekten, die wir aus China melden, handelt es sich um Neubauten. Eine der eher seltenen Umnutzungen meldet uns jetzt das Büro Peter Ruge Architekten (Berlin): In Hangzhou soll die Fabrikhalle einer Maschinenfabrik umgenutzt werden. Der Entwurf, bei dem kürzlich mit der Entkernung des Bestands begonnen wurde, entstand im gemeinsamen Büro von Pysall Ruge Architekten. Die Betreuung und Planung erfolgt seit März 2011 im Büro Peter Ruge Architekten.

Das Gebäude der ehemaligen Eisengießerei ist mehr als 50 Jahre alt und ein typisches Beispiel chinesischer Industriearchitektur. Die Aufgabe bestand darin, die Kubatur des Gebäudes, seine Beton-Stahl-Tragstruktur und die Ziegelsteinfassaden zu erhalten und gleichzeitig den Anforderungen der neuen Nutzung – Büro und Hotel in Verbindung mit Shopping und Restaurant – gerecht zu werden.

Die Architekten: „Um das Gebäude in seiner inneren Struktur und Schönheit sichtbar zu erhalten, wurden die neuen Funktionen über vier Geschosse entlang der Fassaden organisiert und im zentralen Bereich des Gebäudes ein großzügiger Bereich freigehalten, der sich über die gesamte Gebäudelänge und über alle Geschosse erstreckt. Die großartige Stahldachstruktur wird in diesem Bereich sichtbar erhalten. Durch neue Dachaufbauten aus Glas, die sich in ihrer Größe und Form an den Existierenden orientieren, wird der Raum lichtdurchflutet.“

In den Innenraum hängen die Architekten zwei amorph geformte, weiß glänzende Raumkörper, die als Konferenz- und Besprechungsräume dienen sollen. Zwei begehbare Wassergärten im Erdgeschoss der Eingangshallen, in die alte Industrieobjekte integriert werden, sollen den überall sichtbaren Gegensatz zwischen Alt und Neu in einem kleineren Maßstab widerspiegeln.


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Kommentare

4

eine frage noch! | 31.05.2011 22:46 Uhr

umnutzung

wie sieht es mit der bodenkontamination aus?

3

Pekingmensch | 24.05.2011 04:28 Uhr

CCTV - Fabrik in Peking

Auf dem Gelaende des beruehmt-beruechtigten CCTV-Towers in Peking ist vor kurzem eine aehnliche Fabrikhalle sang- und klanglos abgerissen worden, die sich bestimmt auch gut fuer kreative Bueronutzungen fuer die Fernsehleute geeignet haette, wenn es denn der grosse Rem gewollt haette. Warum genau werden Rem Koolhaas und Ole Scheeren immer noch als Stars behandelt? Keine Ahnung! Peter Ruge, weiter so! Zeigen sie Rem und Ole, wie gute Architektur aussieht!

2

kritiker_0815 | 23.05.2011 18:31 Uhr

mal hoffen...

dass nach der Sanierung noch etwas steht und das Gebäude wie ich schon erfahren musste am Schluß nicht doch eingerissen wird.

China kann ruhig mehr solche Umnutzungen gebrauchen.

1

Peter Lustig | 23.05.2011 17:51 Uhr

Entwurf

Einen Entwurf in China zu präsentieren ist das eine, es dann bauen zu dürfen was anderes....

 
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