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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Reiulf_Ramstad_und_C.F._Moller_planen_in_Oslo_5304032.html

25.01.2018

Hoch hinaus am Hauptbahnhof

Reiulf Ramstad und C.F. Møller planen in Oslo


Der Name Oslo S bezeichnet das Gebiet um den Osloer Hauptbahnhof, das unter Leitung der norwegischen Immobiliengesellschaft Bane NOR Eiendom (BNE) in den nächsten Jahren zum größten öffentlichen Drehkreuz Norwegens entwickelt werden soll. Im Rahmen dieses Vorhabens planen Reiulf Ramstad (Oslo) in Kooperation mit C.F. Møller (Aarhus/Oslo) am Christian-Frederiks-Platz einen Hochhausneubau: den Fjordporten Tower. Auch Bollinger + Grohmann Ingenieure (Frankfurt am Main/Oslo), Baugrundinstitut Franke-Meißner und Partner (Wiesbaden) und Transsolar Climate Engineering (Stuttgart/München) werden an der Umsetzung des Projekts mitarbeiten.

Mit ihrem Entwurf Nordic Light konnte sich das Team von Reiulf Ramstad und C.F. Møller im beschränkten Wettbewerb „Fjordporten Oslo S“ durchsetzen, zu dem die BNE im Juni 2017 nach einer Vorauswahl aus 25 Bewerbern auch die Büros BIG (Kopenhagen), ingenhoven Architects (Düsseldorf) und Sauerbruch Hutton (Berlin) eingeladen hatte. Das Gewinner-Projekt biete hinsichtlich seines Gesamtkonzepts und der vorgeschlagenen Integration des Hochhauses in die stadträumliche Situation die beste Antwort auf die Herausforderungen der Bauaufgabe, begründete die Jury ihre einstimmige Entscheidung.

Der 109 Meter hohe Turm, der verschiedene Nutzungen wie Arbeit, Freizeit, Transport, Kultur und Handel miteinander vernetzt, soll künftig eine prominente Rolle im Stadtbild spielen und das Bahnhofsgelände mit dem Christian-Frederiks-Platz verbinden. Die Renderings versprechen eine Struktur aus mehreren übereinandergesetzten Quadern mit begrünten Dachterrassen und transparenter Glasfassade. Benachbarte Räume und Gebäude sollen harmonisch integriert werden, das betrifft insbesondere die Østbanen-Halle. Die Eisenkonstruktion aus dem Jahr 1880 ist der älteste Teil des Hauptbahnhofs und dient heute als Food-Court und Ladenpassage. Eine im Sockel des Hochhauses beginnende Pergola quert den Platz in Richtung der Königin-Eufemia-Straße und des dahinterliegenden Fjordufers, die Holzstruktur auf schmalen Stützen soll eine visuell klar definierte Verbindungslinie zum Bahnhof schaffen. 45.770 Quadratmeter sind für die Gesamtgröße des Neubaus veranschlagt. (da)







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C.F. Møller


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