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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Museumserweiterung_in_Duisburg_endgueltig_gekippt_3472175.html

20.02.2014

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Aus für Herzog/de Meuron

Museumserweiterung in Duisburg endgültig gekippt


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Der spektakuläre Erweiterungsbau für das Museum Küppersmühle in Duisburg ist endgültig vom Tisch: Nach einem Entwurf von Herzog/de Meuron sollte ein Stahlquader auf ein historisches Getreidesilo im Innenhafen gesetzt werden. Nachdem die als Bauherr auftretende städtische Wohnungsbaugesellschaft im Jahr 2011 nach Kostenproblemen und Pannen bei Schweißarbeiten einen Baustopp ausgerufen hatte, blieb die Stahlkonstruktion unvollendet am Boden, wo sie seitdem vor sich hin rostete. Nun wird sie von Anfang März an bis zum Juni verschrottet.

Wie die FAZ heute meldet, möchte das Sammler-Ehepaar, das in der Museumserweiterung eine umfangreiche Kollektion zeitgenössischer Kunst ausstellen will, nun in eigener Regie einen ebenerdigen Erweiterungsbau auf dem Grundstück realisieren – wiederum nach Plänen von Herzog/de Meuron.


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Kommentare

13

solong | 26.02.2014 13:04 Uhr

was ist mit good old german engineering ??!!

haben wir jetzt wirklich schon den bodensatz im engineering erreicht und bringen ... das bisschen stahlkiste ... nicht mehr oben drauf ?? !! ... das technische niveau der "paste + copy generation" zeigt sich bestens am kommentar von theo ..." + eine Jahresstahlladung der Welt verbraten " ... was für eine arroganz ... was für ein unfug ... das nationalstadion ist mit rd. 42.000 to Stahl gebaut worden ... die weltjahresproduktion liegt so um die 130.000.000 to stahl (davon china ca. die hälfte) ... demnach wurden für das stadion rd. 0.0003% der weltjahresproduktion benötigt ... also so gut wie nichts !! ... mal nicht soviel "dämliches : like it" ... dafür selber mal wieder denken ... damit wir auch nochmal was gebaut kriegen ... was übern bisschen häuschen hinaus geht ...

12

tat sache | 25.02.2014 20:23 Uhr

@auch ein architekt

verwertung der enormen stahlkonstruktion wäre tatsächlich endlich mal ein statement. aber vermutlich ruft die inspiration jetzt nach was rundem. also nochmal von vorn. wen kümmert schon der stahlverbrauch. big name big shame.

11

auch ein | 25.02.2014 15:23 Uhr

architekt

vielleicht sollte man die stahlkiste da stehen lassen und ausbauen ?

10

drasinus | 21.02.2014 09:36 Uhr

ein Irrsinn ...

... Hauptsache obendrauf und unbezahlbar.
Scheinbar werden wir einfach nicht schlauer ...

9

theo | 21.02.2014 09:08 Uhr

auch gott sei dank

schon wieder ein Gag aus dem
"anything goes - koste es, was es wolle - hauptsache irre - altersschaffen" von HdM,
Hamburg muss sich gerade totlachen, dank Kostenexplosion und dämlich sieht das auch noch aus,
Peking = Kostenexplosion + eine Jahresstahlladung der Welt verbraten für das schwerste und teuerste "leichte Vogelnest",
welch einfältige Metapher,

8

MiC | 21.02.2014 08:27 Uhr

...

@Klugscheisser

Duisburg ist nicht "das Ruhrgebiet" - und Baupannen gibts im Rest der Republik auch jede Menge.

7

Duisburger | 20.02.2014 19:44 Uhr

Schade

....laut Medienberichten sollten die ursprünglichen Baukosten 30.000.000 € betragen. Bei 40.000.000 € wurde dann gestoppt....
Der Abriss soll sich auch mehrere Millionen kosten...

6

staubmeier | 20.02.2014 17:25 Uhr

...

abverhoben.

merke:

erst nachdenken, dann schweißen.

5

Klugscheisser | 20.02.2014 17:07 Uhr

Mal wieder Weltmeister

Das Ruhrgebiet ist Weltmeister ... im Mittelmaß!

4

Peter | 20.02.2014 16:33 Uhr

was bedeutet...

"...in eigener regie...nach plänen von HdM..."?

3

fischers fritz | 20.02.2014 16:21 Uhr

gott sei dank 2

... hdm hat auch schon besseres entworfen

2

Schmalhans ist Küchenmeister | 20.02.2014 15:42 Uhr

Gott sei Dank...

...bleibt Duisburg eine zweite Elbphilharmonie erspart!

1

Architekt | 20.02.2014 15:41 Uhr

Schade...

Interessant wären hier detaillierter Informationen über die Kosten...

 
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