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27.05.2014

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Edelkameras aus dem Leitz-Park

Leica-Neubau mit Café in Wetzlar


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„Leitz Camera“ – das ist der Ursprung des Markennamens Leica. Die deutsche Traditions-Kameraschmiede hatte den Umbruch hin zur digitalen Fotografie lange verschlafen und wäre fast eingegangen, jetzt geht es Leica wieder gut. Die Firma ist letzte Woche in ihren neuen Hauptsitz im Leitz-Park am Gründungs-Standort Wetzlar gezogen, nachdem das Unternehmen lange Zeit im benachbarten Solms ansässig war. Der neue Leitz-Park ist als Gewerbegebiet auf dem früheren Schanzenfeld am Ostrand der Stadt entstanden. Die Anlage ist in zwei Bauabschnitten (2009 und 2014) von den Frankfurter Architekten Gruber und Kleine-Kraneburg errichtet worden.

Deren Thema ist „Gebäude im Leitz-Park“, also eine landschaftsräumliche Verzahnung der Gewerbebauten mit der angrenzenden Topographie. Es sind vier Gebäude entstanden: drei Bauten für die fotooptischen Industrieunternehmen Viaoptic, Weller Feinwerktechnik und Leica Camera AG sowie ein freistehendes Kaffeehaus.

Der nun fertig gestellte Neubau für Leica definiert sich über die Differenzierung in der Höhenentwicklung. Die Ausrichtung liegt dem städtebaulichen Konzept folgend parallel zur Landesstraße und orientiert sich zur zentralen Platzfläche, die gleichzeitig Hauptzugang zum Haus ist. Der teilunterkellerte Neubau setzt sich aus verschiedenen Baukörpern mit unterschiedlichen Geschosszahlen zusammen.

Das Fassadenkonzept nimmt Bezüge zu den bereits bestehenden Gebäuden des ersten Bauabschnitts auf. Analog dazu bilden dunkel eingefärbte Sichtbetonfertigteile als gereihte Lochfassade das dominierende Fassadenelement. Die im Erdgeschoss umlaufende, teilweise gebogene, fünf Meter hohe Glasfassade bietet Einblicke in das Gebäude und betont zusammen mit einer Aussichtsplattform die Architektur des Neubaus und den Eingang zur Stadt Wetzlar.


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Kommentare

6

Bugs bunny | 28.05.2014 20:04 Uhr

gute Umsetzung

Das Konzept gefällt und ist am Ende wunderbar umgesetzt sein. Leica Haette sich kein besseren vorzeigeBau wünschen können.

5

Schildknecht | 28.05.2014 13:40 Uhr

neues Terrain

Kompliment! So viel Experiment hätte ich GKK gar nicht zugetraut! Die ehemals sehr strengen Ungers-Schüler werden zeitgemäßer, lockerer und erschließen sich formal (für GKK) neues Terrain. Das ist doch gut! Panta rhei; alles fließt; stetig ist der Wandel. Das ist auch (überlebens-)notwendig für den, der Bauen will - und nicht wie ein Dinosaurier an veränderten Bedingungen scheitern. Weiter so!

4

David | 28.05.2014 08:22 Uhr

Starwars

Freie Marktwirtschaft, der Investor hatte eine Idee im Kopf, der Architekt hat es umgesetzt, dem Investor hat es gefallen und vielleicht war der Architekt auch ganz zu Frieden, wenn nicht, kann er trotzdem seine Angestellten bezahlen und die nächste Rate fürs Haus ist auch drin, so läuft es oder man gehört eben zu den ganz Großen im Geschäft, dann läuft es tatsächlich andersrum.

Den gebauten Entwurf finde ich eigentlich ganz gelungen, man wird dezent auf das Thema Kamera hingewiesen. Die Architektur verträgt sich gut mit dem Platz. Allerdings erinnert mich das alles sehr an Starwars, das ist halt so bei runden Formen

3

Mario Mertens | 27.05.2014 20:44 Uhr

Jajaja

''Furchtbare Erstsemester Logik! Wer rund nicht kann, sollte dann lieber bei eckig bleiben.''...So reden leute die maximal 5 jahre aus dem Studium heraus sind. Wenn dem Bauherr rund gefällt dann bekommt er es, das wird schon Grüdne haben das der Bau so aussieht. Wie können die nicht rund? Konstruktive Kritik ist das ja auch nicht gerade

2

dipling! | 27.05.2014 17:48 Uhr

Logik

Kamera = Objektiv = muss rund sein. Ist doch klar!

Furchtbare Erstsemester Logik! Wer rund nicht kann, sollte dann lieber bei eckig bleiben.

1

serdika. | 27.05.2014 17:05 Uhr

...Retro...

Der Neubau wirkt wie eine Sanierung...sicherlich Konstruktiv sauber durchgearbeitet...Dennoch ist der Spagat zwischen coolem Understatement und organischer Formensprache nicht geglückt..Die Fassadenbezüge vom Bestand auf(über)genommen..?
Passt vielleicht zum CI / Image des Kamera Produzenten....wobei das Design der Kameras diesen Spagat gut hinbekommt... Am meinsten stört sicherlich die Lochfassade...

 
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