Hieroglyphen aus Beton
J. Mayer H. baut Raststätten in Georgien
Das Berliner Büro J. Mayer H. ist dafür bekannt, grafische Muster in dreidimensionale Strukturen zu übertragen – so geschehen u.a. im Rahmen einer Ausstellung in der Berlinischen Galerie. Bekannt ist das Büro außerdem für seine Bautätigkeiten in Georgien: Neben Grenzstation und Flughafen wurden unlängst Geschlechterturm und Gerichtsgebäude in Mestia fertiggestellt. Der Liste werden nun zwanzig Autobahn-Raststätten hinzugefügt.
Im Jahr 2009 wurde das Büro vom Straßenbauamt (Roads Department) Georgiens beauftragt, ein System von Raststätten für die neu entstehende Verbindungsstraße zwischen der Türkei und der Republik Aserbaidschan zu entwerfen. Die Stationen sollen dabei über den typischen Raststätten-Charakter hinaus eine Bandbreite an Funktionen abdecken: Zum Einen markieren sie landschaftlich attraktive Aussichtspunkte, zum Anderen sollen sie als Motor für Entwicklung und Belebung der Umgebung dienen. Neben Supermärkten und Tankstellen finden sich hier auch Bauernmärkte sowie kulturelle Flächen für regionales Kunst- und Handwerk. Zwei der Gebäude sind bereits fertiggestellt, ein drittes befindet sich derzeit im Bau.
Fotos: Jesko M. Johnsson-Zahn
Insbesondere Bild 3 erweckt diese Assoziation.
Vielleicht bin ich zu altmodisch aber Elemente die sich so gar nicht erklären lassen sind mir immer was suspekt.
Doch recht Massig das Ganze, es ist fraglich ob man aus 2D einfach 3D extrudieren sollte. Das kann man sicher in Sketchup leicht herzaubern aber ökonisch/ökologisch ist das sicher kein Vorbild.
Aber das muss es ja auch nicht und das wollte ja auc hsicher niemand.