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25.04.2013

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Fassadenprint

Hochhaus von Wiel Arets bei Zürich


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Bis 1989 wurde hier noch Zement und Beton hergestellt, heute ist das Richti-Areal in Wallisellen eines der größten städtebaulichen Entwicklungsgebiete im Großraum Zürich. Zwischen dem 1975 eröffneten Einkaufszentrum Glatt und dem Bahnhof Wallisellen entstehen auf sieben Baufeldern neue Wohn- und Geschäftshäuser. Neben Projekten von Max Dudler, SAM Architekten und Diener & Diener hat Wiel Arets hier einen 72.000 Quadratmeter großen Neubau für den neuen Hauptsitz der Allianz Schweiz entworfen. 2010 wurde mit den Bauarbeiten begonnen; die Fassade ist gerade fertig gestellt worden: ein Spiel aus Glas und Marmor, das sich sehen lassen kann. Marmor? Sieht man genauer hin, entlarvt sich das Muster als bedruckte Glasfläche.

Das Projekt ist ein für heutzutage typischer Hybrid aus Büros, Einzelhandel, Restaurants und Cafés. Dieser setzt sich aus zwei Baukörpern, einem 72 Meter hohem Hochhaus und einem fünfgeschossigen Gebäude zusammen, die auf den Baufeldern I und VII platziert und durch eine Reihe von Brücken miteinander verbunden sind. Für die 1.700 Mitarbeiter sollen diese Verbindungen in unterschiedlichen Höhen eine direkte Verknüpfung der einzelnen Bereiche sein. Die Eingangshalle wird von einer großen, offenen Treppe dominiert; weitere offene Treppen inszenieren die mehrgeschossigen Hohlräume, die in den Neubau geschnitten sind. Auf diese Weise wollen die Architekten weitere Sichtverbindungen innerhalb des Büroensembles herstellen.

Die vorgehängte Glasfassade des Allianz-Headquarter besteht aus zwei Schichten; eine computergesteuerte Sonnenschutzvorrichtung sowie Vorhänge in den Büroetagen sollen für Komfort und ein angenehmes Raumklima sorgen. Die Innenräume sind außerdem mit speziellen Kassettendecken ausgestattet, die durch ihre „zerknitterten“ Stahlbleche Geräusche absorbieren und die Akustik verbessern; hinter der perforierten Oberfläche sind die Systeme zur Raumbelüftung versteckt. Bereits Ende des Jahres soll das neue Headquarter bezugsfertig sein.

Fotos: Jan Bitter


Zum Thema:

„Wiel Arets: Autobiographical References" in unseren Büchern im BauNetz
und ein Gespräch mit Wiel Arets bei www.designlines.de


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