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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Haus_von_Arrhov_Frick_im_schwedischen_Skaegga_6039591.html

05.03.2019

Refugium für Schriftsteller

Haus von Arrhov Frick im schwedischen Skägga


Ein Grundstück in der Nähe der Inselgruppe Stockholmer Schärengärten, in einem dicht bewaldeten Gebiet und von Wasser umgeben – das kann ein idealer Zufluchtsort in der Natur sein. Ein Schriftsteller und seine Familie sind Besitzer eines solchen Grundstücks und beauftragten das Stockholmer Architekturbüro Arrhov Frick Arkitektkontor damit, für sie ein Einfamilienhaus zu entwerfen. Das junge Büro hat bereits 2015 und 2016 in einer ähnlichen Umgebung Wohnhäuser realisiert, nun stellten sie zwischen Bäumen und Wasser dieses Refugium mit insgesamt 120 Quadratmeter Wohnfläche fertig.

Der reduzierte, kubische Bau besteht aus vorgefertigten Massivholzbrettern und definiert zwei Ebenen, die verschiedene Funktionen aufnehmen und entsprechend unterschiedlich organisiert sind. Im Erdgeschoss befindet sich der Wohnbereich, der dank der durchgehenden, bodentiefen Glasfassade einen unbegrenzten Ausblick auf Wald und Wasser bietet. Nur hellgraue Vorhänge machen die Abschottung von der umgebenden Natur möglich. Die obere Etage beherbergt Schlafzimmer und ein Badezimmer. Hier folgt die Verglasung der inneren Raumteilung.

Auch in der Materialität unterscheiden sich die beiden Ebenen voneinander: Während im offenen, weitläufigen Erdgeschoss Glas und Beton dominieren, kommt auf der zweiten Etage viel Holz zum Einsatz. Im Außenbereich greifen die Architekten nur mit einer kleinen Terrasse ein, die in ein Schwimmbecken übergeht, sonst bleibt das ländliche Grundstück mit vielen Kiefernbäumen und großen Steinen unverändert. (mg)

Fotos: Mikael Olsson


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Das Haus ist in einer dicht bewaldeten Umgebung nahezu unbemerkbar.

Das Haus ist in einer dicht bewaldeten Umgebung nahezu unbemerkbar.

Die Fassade besteht aus durchgehender Verglasung und vorgefertigten Massivholzbrettern.

Die Fassade besteht aus durchgehender Verglasung und vorgefertigten Massivholzbrettern.

Auf dem Betonsockel sind insgesamt neun Stahlsäulen befestigt, die zusammen mit Massivholzbrettern und der oberen Bodenplatte die gesamte Struktur stabilisieren.

Auf dem Betonsockel sind insgesamt neun Stahlsäulen befestigt, die zusammen mit Massivholzbrettern und der oberen Bodenplatte die gesamte Struktur stabilisieren.

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