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14.02.2018

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Kurviger Klinker

Gemeindezentrum in Hilden von Molestina Architekten


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Als Erweiterung der St.-Jacobus-Kirche im nordrhein-westfälischen Hilden ist kürzlich ein Gemeindezentrum entstanden, das von Molestina Architekten (Köln) geplant wurde. Trotz muschelartig gewölbter Form wirkt der Neubau zurückhaltend, seine Klinkerfassade mit mehreren großen und kleinen, fast quadratischen Fenstern passt sich der Materialität des neogotischen Kirchenbaus an. Zwischen beiden Gebäuden der katholischen Pfarrgemeinde ist ein Vorplatz entstanden, der durch den Neubau zur verkehrslastigeren Seite im Osten abgeschirmt ist. Ein weit auskragendes, halbrundes Vordach schützt den Eingangsbereich des Zentrums.

Das „Atrium“, wie das Gemeindezentrum bezeichnet wird, betritt man über ein zweigeschossiges, lichtdurchflutetes Foyer mit zentralem Oberlicht. Im Erdgeschoss befinden sich Seminar- und Versammlungsräume sowie eine Küche. Folgt man der Treppe im Eingangsbereich, so gelangt man über einen breiten Absatz in den Gemeindesaal, der zur Seite der Stadt ausgerichtet ist. Während das Foyer mit öffentlichem Charakter in Sichtbeton ausgeführt wurde, ist der Gemeindesaal, der auch als Konzertraum genutzt wird, innen weiß verputzt. Im ruhigeren Bereich, zur anderen Seite und nach Norden orientiert, liegen Büro- und Verwaltungsräume. Im 2. Obergeschoss sind Wohnungen untergebracht, die sich nach außen nicht besonders abheben.

Auffällig  ist die ungewöhnliche Deckengeometrie, deren Konstruktion speziell für dieses Gebäude durch die Tragwerksplaner von imagine structure (Frankfurt und Köln) entwickelt wurde.  Im Foyer weniger auffällig, prägen ihre asymmetrisch angeordneten Unterzüge die Gestalt des Gemeindesaals im Obergeschoss. (rc)

Fotos: Roland Halbe




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Kommentare

3

Anne O. | 15.02.2018 13:26 Uhr

Individualität

Ich find's gut. Endlich mal nicht die 25.000 Version einer Rasterfassade mit der Wiedererkennbarkeit einer Ameise.

2

HN. | 14.02.2018 21:36 Uhr

Deckenspiegel

Grundsätzlich bin ich ja ein großer Fan von Sichtbeton, aber wenn man sich das Sammelsorium an der Decke auf Bild 10 anguckt, wünscht man sich ja fast eine Rasterdecke, in der zumindest alles ordentlich integriert ist...

1

staubmeier | 14.02.2018 19:58 Uhr

meine ...

... güte.

wem tut das denn auch noch weh, hier im forum?

quadratische fenster.

in runden pantoffeltierziegelwänden, ...

ein heilloses durcheinander von ideen.

architektonisch sowie städtebaulich.

warum hat das denn keiner gemerkt?

wer betreut denn sowas?





 
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Wie bereits die Kirche, setzt auch das Gemeindezentrum auf Klinker.

Wie bereits die Kirche, setzt auch das Gemeindezentrum auf Klinker.

Gegen Osten gibt der Neubau dem Platz eine neue Kante. Nur aus dieser Perspektive ist die Kirche nicht sichtbar.

Gegen Osten gibt der Neubau dem Platz eine neue Kante. Nur aus dieser Perspektive ist die Kirche nicht sichtbar.

Über das großzügige Foyer im Eingangsbereich erreicht man den Gemeindesaal im 1. OG.

Über das großzügige Foyer im Eingangsbereich erreicht man den Gemeindesaal im 1. OG.

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