Abwertung
Foster schließt Berliner Büro
Es ist zwar „nur“ die Schließung eines Standorts, nicht etwa die Insolvenz einer ganzen, weltumspannenden Architekturfirma wie bei Erick van Egeraat Associates (siehe BauNetz Meldung vom 23. Januar 2009). Dennoch ist das Aus für die Berliner Filiale von Foster + Partners für die 76 Mitarbeiter in der deutschen Hauptstadt ein schwerer Schlag – und nicht nur, weil die meisten davon erst aus einem Bericht der „Berliner Morgenpost“ erfuhren. Offiziell waren aus dem Londoner Hauptquartier keine Informationen zu bekommen.
Zu den möglichen Gründen führt die Zeitung etwa die Abwertung des britischen Pfundes an, das den Lohnvorteil in Berliner Büros reduziert habe. Auch zeichne sich der deutsche Markt weiterhin durch eine enorme Architektendichte aus, was den Wettbewerbsdruck erhöhe. Hinzu komme auch die Entwicklung in Osteuropa, wo in den letzten Monaten einige Foster-Projekte gestoppt worden sind.
Nach der Vollendung der FU-Bibliothek in Berlin-Dahlem habe das Berliner Foster-Büro keinen weiteren großen Wettbewerb mehr gewonnen. Das Büro war gegründet worden, um den Auftrag des Reichstagsumbaus (Planungs- und Bauzeit: 1991-99) bearbeiten zu können. Hierfür hatte Foster 1993 den Wettbewerb gewonnen.
eine gmbh gründen
eine kanzlei bezahlen die 1000 mal/std mehr nimmt als die "angestellten"
gut aussehen
der rest ist lustig und aus den 70 ern
eine große hilfe dabei : entscheidungsträger die ein foto mit dir über dem Wohnzimmertisch haben wollen.
also ran an den Speck und nicht rumheulen
kommentar:
besser gut kopiert als schlecht entworfen und ich glaube auch nicht das in dem Büro von dieser GmbH die Leute länger als 3 Jahre arbeiten, soviel Geld hat Papa aus Baden-Würt.berg nicht.
Alles Richtig gemacht Kollege Norman und für alle Architekten mit Familie: Australien ist auch schön
diese zeilen hätte ich nicht geschrieben wenn irgendeine Architektenkammer,Verein oder sonstiges zu einer Demonstration gegen die Arbeitsbedingungen aufgerufen hätte, die gerade kleine Büros vorfinden. Also Praktikanten dieser Welt,es gibt auch Menschen die müssen von dieser Arbeit leben.
Ich kenne keinen Kollegen der mehr verdient als seine Angestellten, falls er sich einen leisten kann. Aber niemand heult rum, oder macht die Kollegen schlecht. Die einzigen die uns schlecht machen sind die Leute für die wir arbeiten, meist weil sie gerne Geld sparen wollen. Und Sie schaffen das weil wir es gelernt haben uns selbst schlecht zu machen. Ihr seid aber alle toll,einzigartig und kreativ.
Wenn man von Wettbewerbsverzerrung spricht und Sie ändert schafft man mehr als diese 66 Arbeitsplätze . Man hat nur kein tolles Foto über dem Wohnzimmertisch aber dafür mehr Kinder von Architekten.
Achso kleingeistig ist über 66 Arbeitsplätze zu sprechen....oder über meine Rechtschreibfehler!
Aber das hat wahrscheinlich auch etwas mit dem GmbH Namen zu tun. Gute PR
Aus Mitleid sollten wir einen Wettbewerb finanzieren mit 5 Teilnehmern die mehr als 300 Arbeitsplätze verloren haben. Planungsgebiet: Deutschland. Finanziert von Büros die Kammerbeiträge bezahlen. Ich kenne einen guten Fotographen , nicht teuer! Konzept-Architekt vom allerfeinsten (Praktikumsjahre bei den ganz Großen gemacht), er hat aber leider 2 Kinder. Und die haben Hunger.
Im allgemeinen wird viel zu sehr auf die großen Dinge und Namen geschaut (Gebäude eingeschlossen) im Detail (wer macht die auslosungtüte auf ) oder Türrahmen verlieren wir in der Zeitung kein Wort.
Deshalb werde ich meine Titel oder ungebaute Wettbewerbserfolge hier nicht aufführen,sie sind Vergangenheit.
Viel Erfolg für alle die bereit sind zu geben ! Ist es nicht ein gutes Zeichen wenn man kopiert wird. Es besitzt mehr Kraft als ein Wettbewerbserfolg entschieden von Nicht-Architekten.
Neue Rubrik: Ich persönlich fand das Flachdach hätte überarbeitet werden sollen nicht die Kuppel.
Gesundschrumpfung und Bodenhaftung haben nicht nur die Banker in der Londoner City dringenst noetig, die ganze Stadt (wie wohl keine andere weltweit) spuert nun eben die Abhaengikei der Finanzmonokultur.