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09.10.2019

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Kristallin an der 5th Avenue

David Chipperfield baut Rolex Hauptquartier in New York


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Die Fifth Avenue ist wohl die berühmteste Straße New Yorks, wenn nicht der ganzen Welt. Hier stehen so bekannte Bauten wie das Empire State Building, das Rockefeller Center, der Trump Tower und das Guggenheim Museum, die durchschnittlichen Mitpreise für kommerzielle Flächen liegen dementsprechend deutlich höher als im Rest Manhattans. Nun soll an der rund elf Kilometer langen Straße im Auftrag des Schweizer Uhrenkonzerns Rolex eine weitere Architektur-Ikone entstehen: das Rolex USA Hauptquartier.

Den Entwurf für den Neubau lieferten David Chipperfield Architects (London), die den internationalen Wettbewerb für sich entscheiden konnten. Das von ihnen projektierte 25-geschossige Hochhaus wird den bisher an dieser Stelle befindlichen und eher schlichten Bestandsbau aus den 1920ern ersetzen, der schon seit rund 50  Jahren vom Uhrenhersteller genutzt wird. Das Rolex-Gebäude wird bereits das zweite Werk des britischen Architekturbüros in der prominenten Straße sein – 2014 hatte die Mailänder Filiale von Chipperfield Architects den in unmittelbarer Nähe liegenden Valentino Flagship Store von John Burgee und Philip Johnson umfassend saniert.

Der geplante kristalline Neubau an der Ecke Fifth Avenue und 53rd Street soll nach Aussage von David Chipperfield „dem Erbe und der Kultur der Marke Rolex sowie ihrer herausragenden Lage in der 5th Avenue entsprechen“. Die Renderings zeigen fünf übereinandergestapelte Kuben, die von einer transparenten, lamellenartigen Fassade umgeben sind. Durch die versetzte Anordnung und unterschiedliche Größe der Teilvolumen entstehen zahlreiche Dachterrassen und -gärten. In dem rund 15.300 Quadratmeter großen Gebäude werden Büroräume und eine neue Boutique von Rolex untergebracht. Darüber hinaus sind auch mietbare Büroflächen für andere Firmen vorgesehen. (mg)


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Kommentare

5

STPH | 10.10.2019 15:35 Uhr

...

tolle Bilder vom Containerstapelplatz Manhattan. Die Menschen lediglich dazwischen.
Dies als versuchte Annäherung an die schon sehr einmalige, wenn überhaupt, Raumbildung.

4

Max | 10.10.2019 15:16 Uhr

Auskragungen

Sind das auf Bild 2 nicht sehr spektakuläre Auskragungen? Offenbar nur hinter der Fassade. Mich hauts aber auch nicht um. Wenn Chipperfield in Berlin/Brandenburg über den Backstein in der preußischen Architektur sinniert und das sich dort in vielen Bauten niederschlägt, dann würde mich viel mehr interessieren, wie er den New Yorker Backstein in unsere Zeit überträgt. Nun ja, Rolex ist da vielleicht die falsche Bauherrin.

3

auch ein | 10.10.2019 14:25 Uhr

architekt

@palladio:

was heisst denn "tektonisch denken" in diesem fall? ??

2

Andrea Palladio | 10.10.2019 12:05 Uhr

SANAA

Der entscheidende Unterschied zum New Museum ist, dass Chipperfield das Teil tektonisch denkt. Es gibt daher z.B. auch keine spektakuläre Auskragung.

1

morpheus | 10.10.2019 09:35 Uhr

New Museum by SANAA

Mr. Chipperfield, copy, copy?

 
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