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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Bernardo_Bader_Architekten_gewinnen_in_der_Schweiz_4417733.html

30.06.2015

Golfclub Resort Bad Ragaz

Bernardo Bader Architekten gewinnen in der Schweiz


Das Vorarlberger Büro Bernardo Bader Architekten gewinnt in der Schweiz. In dem zweistufigen, geladenen Wettbewerb für das neue Golfclub- und Veranstaltungshaus des Grand Resorts Bad Ragaz konnten sich die Architekten mit Sitz in Dornbirn gegen 13 Konkurrenten aus der Schweiz, Liechtenstein und Österreich durchsetzen. In der Jury saßen unter anderen Armando Ruinelli, Köbi Gantenbein und Axel Simon; Teilnehmer der zweiten Phase waren Bargetze + Partner aus Triesen, Ivan Cavegn aus Schaan, Norbert Mathis aus Chur und Smolenicky & Partner aus Zürich.

Der Ort hat Bedeutung: 1905 gegründet, gilt Bad Ragaz als einer der ältesten Golfplätze der Schweiz. 1963 erhielt der Golfplatz sein Clubhaus am Rand der Anlage, dieser Bau soll nun bis 2017 auf Teilen des bestehenden Fundaments ersetzt werden. Mit der Setzung eines neuen „Piano Nobile“ wollen Bernardo Bader „selbstbewusst zwischen Golf-Platz, bestehender Bebauung des Grand Resort und den angrenzenden Naturräumen verhandeln“. Dabei soll der Neubau das Potential des Ortes durch seine ruhige Geste eines weit ausladenden Daches ausloten.

„Das Projekt von Bernardo Bader besticht durch die Idee, das im Raumprogramm vorgesehene Obergeschoss zu eliminieren und alle Funktionen im Erdgeschoss respektive Untergeschoss anzuordnen“, lobt die Jury den Siegerentwurf. Dadurch entsteht ein zweigeschossiger, langgezogener Hauptbau mit großem überkragendem Dach, unter dem sich alle öffentlichen Räume des Club- und Veranstaltungshauses versammeln. Das Resultat sei ein elegantes Volumen, das den oval in die Höhe gezogenen Fenstern der benachbarten Therme die Ruhe eines langen horizontalen Dachs entgegensetzt. Der Bau wirke nicht aufdringlich neben der eigenständigen Tamina Therme und habe doch viel Ausdruckskraft.

Ein längerer Diskussionspunkt in der Jury war jedoch die Wertigkeit des Innenraumes. „Ist die pragmatische Darstellung der Innenräume anhand Modellfotos auch die gewünschte Wirkung im Endausbau?“, fragt das Preisgericht. „Die Gemütlichkeit und Lebenswelt der Golfer in der Innengestaltung richtig umzusetzen, braucht sicher noch eine Nachjustierung.“

Baubeginn ist für 2016 geplant.


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