Stadt. Land. Schwein.
Ausstellung zu COBE und Landwirtschaft in Berlin
Diesen Freitag, 17. Januar, eröffnet das Aedes Architekturforum die separaten Ausstellungen „Our Urban Living Room“ und „Architektur für Schweine“ und zieht damit eine spannungsvolle Linie zwischen derzeit viel diskutierten Stadt- und Landnarrativen. So stehen sich urbane Architektur aus Kopenhagen und Studentenentwürfe für moderne Landwirtschaft in den zwei Ausstellungen gegenüber.
Mit „Our Urban Living Room“ zeigt das Aedes eine Auswahl an Architekturprojekten des Kopenhagener Büros von COBE, das heute von Dan Stubbergaard geleitet wird. Die Öffentlichkeit konnten COBE in den letzten Jahren erfolgreich mit Projekten wie The Silo, Karen Blixens Plads und dem Frederiksvej Kindergarten in Kopenhagen überzeugen. Anhand einer Regalarchitektur mit interaktiven Elementen werden dem Besucher sieben Themen, die in COBEs Arbeit relevanten sind – darunter die Umnutzung von Industriebauten, Architektur für Kinder und Zukunftsvisionen für Kopenhagen, näher gebracht.
Unter dem Titel „Architektur für Schweine“ beschäftigten sich schon die Architekten Hugo Häring und Walter Gropius mit der Typologie des Schlachthauses und des Schweinestalls. Diese Thematik greift das Aedes in der gleichnamigen Ausstellung auf und zeigt die Ergebnisse eines studentischen Wettbewerbs, der vom Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft und der Stiftung LV Münster ausgelobt wurde. Die aktuelle politische und ethische Diskussion um die Entwicklung des ländlichen Raums, Umweltschutz und Fleischkonsum stehen hier im Mittelpunkt.
Die Gründerin Kristin Feireiss eröffnet den Abend gemeinsam mit der Staatssekretärin des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft Beate Kasch. Auch der Botschafter des Königreichs Dänemark Friis Arne Petersen und COBE-Gründer Dan Stubbergaard werden unter anderem zur Eröffnung sprechen.
Eröffnung: Freitag, 17. Januar 2020, ab 18.30 Uhr
Ausstellung: Samstag, 18. Januar 2020 - 29. April 2020
Ort: Aedes Architekturforum, Christinenstraße 18, 10119 Berlin
Programme zu den Ausstellungen -
Architektur für Schweine: www.aedes-arc.de/Architektur-für-Schweine
Our Urban Living Room: www.aedes-arc.de/Our-Urban-Living-Room
Ernsthaft 2020?
Was hat das ganze denn jetzt mit Feminismus zu tun?
Oder meinen Sie eine feminine Tugend ?
Und beim Parkhaus Projekt dürfen dann keine Frauen kommentieren, weil die nicht einparken Können?
Neuer Tiefpunkt erreicht, Glückwunsch @Karl
Im Jahr werden 58 Mio Schweine in Deutschland geschlachtet, welchen Sinn macht da die Frage was soll mit 25 Mio Schweinen passieren? Die Population von 25 Mio ist absolut künstlich durch Akkord Besamung und Medikamten Behandlung hochgehalten.
In welcher Welt wurde z.B. der Geburtenzuwachs der Babyboomer durch Zwangsbesamung erzeugt? Ihr Vergleich macht überhaupt keinen Sinn.
Was ist daran unlogisch?
(über die Tatsache wie bei 25. Mio gehaltenen Schweinen 58 Mio. Schweine geschlachtet werden können, nachzudenken wird Sie dann wahrscheinlich eine Weile beschäftigen)
Die Diskussion wird sinnlos, da sage noch einer die Vegetarier vermenschlichen immer die Tiere.
Sie wollen also 1:1 den menschlichen Bevölkerungszuwachs der letzten 100 Jahre mit der Massentierhaltung vergleichen?
Da kann ich auch nicht mehr weiterhelfen.
Ich hatte auch schon den Fall, speziell weil ich auch keine Nutztierhaltung wollte...nicht wegen Religion, sondern schlicht wegen extrem schlechtem Umgang mit EINIGEN Tieren.
Spaß beiseite.
Mein Argument war, dass sich in der architektonischen Debatte um Klimaschutz sowohl der BDA als auch die AK grade mit diversen Vorschlägen bis hin zu gar keine Neubauten mehr profilieren wollen. Da sehe ich einen Widerspruch in der Unterstützung eines Projekts zur Nutztierhaltung, da diese Nachweislich einen wesentllich größeren Beitrag zum CO2 Ausstoß erzeugt als die Bauindustrie, egal ob Bio oder nicht Bio.
Das sie die Fleischlobby mit den Nazis Vergleichen ehrt ihre tierfreundliche Weltsicht, ist aber vielleicht etwas über das Ziel hinausgeschossen.
In China würde ich sehr gerne mal was schönes bauen.