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23.02.2024

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Fünf Häuser für die Nachbarschaft

Antonio Virga Architecte in Rennes


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Das Wohnviertel Le Blosne im Süden von Rennes entstand in den 1960er Jahren. Seit 2016 gibt es ein Stadterneuerungsprogramm, um das Areal aufzuwerten und umzustrukturieren. Ziel ist, mit Beteiligung der Bürger*innen das Gemeinschaftsleben im Viertel zu stärken und den öffentliche Raum zu qualifizieren. Außerdem sollen rund 1.300 neue Wohneinheiten realisiert und Bestandsgebäude saniert werden.

Als weitere Maßnahme nennt die Stadt Rennes die Belebung und Errichtung von Nachbarschaftszentren nahe den U-Bahnstationen. Eine solche Einrichtung namens Polyblosne wurde im letzten Jahr nach den Entwürfen von antonio virga architecte (Paris) fertiggestellt. Der Bau mit einer Gesamtfläche von rund 2.000 Quadratmetern liegt an der geplanten neuen Achse Rambla in unmittelbarer Nähe eines Kultur- und Veranstaltungszentrums. Umgeben von den hohen Wohnbauten aus den 1960er Jahren bricht das Gebäude formal mit der benachbarten Architektur.

Das Nachbarschaftszentrum besteht aus fünf Baukörpern mit Satteldächern. Die „Häuser“ werden durch einen Sockel verbunden. Dieser architektonische Archetyp wurde laut Planer*innen gewählt, um die Idee der Gastfreundschaft zu verdeutlichen und einen Ort des Teilens zu markieren. Verglaste Bereiche, die drei oder vier Geschosse hoch sind, dienen als Bindeglieder. Zwischen den Gebäuden gibt es zwei begrünte Innenhöfe.

In dem Multifunktionsgebäude sind mehrere Vereine aus der Nachbarschaft untergebracht, darunter der Volksbildungs- und der Kulturverein. Neben deren Räumlichkeiten gibt es eine Cafeteria, eine Veranstaltungsfläche mit Küche und einen Sportraum mit daran anschließenden Umkleiden. Verschieden dimensionierte Besprechungs- und Arbeitsräume sind stunden- oder tageweise mietbar.

Das Fassadenmaterial wechselt zwischen Holz- und Aluminiumlamellen, die zum Teil auch vor Fensteröffnungen liegen. Als Baukosten werden rund 7,8 Millionen Euro angegeben. (gk)

Fotos: Nicolas Trouillard


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Kommentare

1

Pierre Rey | 26.02.2024 12:53 Uhr

interessant, aber..

typologische eine gute Idee, aber gestalterisch laaangweilig, und vor allem: unsinnlich (gerade in der städtebaulichen Umgebung)

 
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