Die Ausstellung zeigt 60 beispielhafte Lösungen aktueller Bauaufgaben von Mitgliedern der Architektenkammer Berlin: Projekte, die ein Plädoyer sind für eine diverse, vielschichtige, ökologisch und sozial orientierte Planungskultur. Entworfen in Berliner Büros für Architektur, Stadtplanung, Innen- und Landschaftsarchitektur, ausgewählt von einem unabhängigen Gremium, zeugen die Beiträge von der Vielfalt und Qualität der realisierten Baukultur aus der Hauptstadt.
Zur Ausstellungseröffnung erscheint das Jahrbuch ARCHITEKTUR BERLIN | BUILDING BERLIN 15 im Buchhandel, herausgegeben von der Architektenkammer Berlin bei Braun Publishing als zweisprachige Publikationsreihe. Das Buch stellt alle 60 Projekte der Ausstellung in doppelseitigen Porträts vor. Acht Essays ergänzen die Bestandsaufnahme um aktuelle Trends und Hintergründe.
Im Europa des 19. Jahrhunderts verstärkte die koloniale Expansion den Drang, in die weite Welt aufzubrechen. Reisen und Berichte über ferne Länder erzeugten märchenhafte, verführerische und gleichzeitig hierarchisierend rassistische und sexistische Fantasien, die sich in der Raumgestaltung materialisierten. Auch in Stuttgart ist das Exotische bis heute im Stadtbild eingeschrieben – mal chinesisch oder indisch, afrikanisch oder orientalisch. Die Wilhelma, das Lindenmuseum, der Chinesische Garten, aber auch Fahrgeschäfte auf dem Cannstatter Wasen oder das Tipi im Winterdorf wirken inzwischen so vertraut, dass ihre kolonialen Ursprünge verschleiert bleiben. An anderer Stelle wurde die ideologische Problematik überbaut, so dass das orientalische Büchsenbad, Nills Tiergarten oder die Völkerschau aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden sind.
Die Ausstellung macht Exotismus in Stuttgart ausfindig und kontextualisiert ihn in seiner städtebaulichen und architektonischen Relevanz. Die Dekonstruktion seiner architektonischen Merkmale und Bedeutungsursprünge lädt dazu ein, den Einfluss des historischen und zeitgenössischen Exotismus auf etablierte Wahrnehmungsmuster kritisch zu hinterfragen. Die Illusion des “Anderen“ soll als eine in Europa geschaffene und fortwirkende Fantasie entschleiert werden.
Text: Architekturgalerie am Weißenhof Stuttgart
Eröffnung, 19 Uhr
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Ausstellung
Ort: Architekturgalerie am Weißenhof, Am Weißenhof 30, 70191 Stuttgart
Es gibt noch viel über die Kreislaufwirtschaft im Bauwesen zu lernen: Der BDA Bayern setzt seine Online-Vortragsreihe fort und lädt zur vierten Veranstaltung ein. Im Fokus stehen erneut zentrale Fragen zur praktischen Umsetzung und Wirksamkeit zirkulärer Strategien im Bauwesen.
Kaum ein anderer Wirtschaftsbereich bewegt vergleichbar große Stoffströme wie das Bauwesen. Entsprechend relevant ist hier der Übergang zur Kreislaufwirtschaft. Vor diesem Hintergrund ist in der Fachpresse zunehmend von Projekten zu lesen, die auf wieder oder weiterverwendete Materialien setzen. Parallel dazu beginnt sich auch die architektonische Praxis ästhetisch auf Re-Use-Materialien einzustellen.
Doch wie wirksam sind diese Ansätze tatsächlich? Welche Effekte lassen sich nachweisen? Und wie stellen sich die juristischen, technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen dar? Diesen und weiteren Fragen widmet sich die Online-Vortragsreihe des BDA Bayern. Ziel ist es, die Debatte um kreislaufgerechtes Bauen zu vertiefen und die „harten Fakten“ hinter den Kulissen sichtbar zu machen – gewissermaßen Einblicke in den Maschinenraum zirkulären Bauens zu geben. Die Vorträge finden jeweils dienstags um 19:00 Uhr als Online Veranstaltung statt.
Text: BDA Bayern
Online-Vortrag „Mit Normen den Kreislauf schließen“, 19.00 Uhr
Veranstaltung zum 150. Geburtstag Heinrich Tessenows in Berlin
Anlässlich des 150. Geburtstags des Architekten Heinrich Tessenow (1876-1950) lädt der Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin-Brandenburg (AIV) gemeinsam mit der Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz und dem Heinrich Tessenow-Institut Hamburg sowie mit der Unterstützung von Prof. Dr. Karin Wilhelm zu einer besonderen Veranstaltung ein. Unter dem Titel „Einfaches Denken und Leben“ widmet sich der Abend dem Werk und der bis heute anhaltenden Relevanz eines der prägenden Architekten des 20. Jahrhunderts.
Im Mittelpunkt steht Tessenows Verständnis von Einfachheit – nicht als formale Reduktion, sondern als kulturelle und ethische Haltung. Originalzeichnungen, Briefe und theoretische Schriften geben Einblick in sein Denken und Wirken an der Schnittstelle von Architektur, Kunst und Lebenspraxis. Beiträge aus Baugeschichte, Städtebau sowie Kunst- und Handwerksdiskurs eröffnen interdisziplinäre Perspektiven auf sein Werk.
Nach einführenden Führungen durch ausgewählte Zeichnungen im Studiensaal der Kunstbibliothek beginnt die Abendveranstaltung mit einer Begrüßung durch den Direktor der Kunstbibliothek, Moritz Wullen, sowie durch Tobias Nöfer, AIV-Vorstandsmitglied.
Text: Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin-Brandenburg (AIV)
Veranstaltungsabend, ab 17 Uhr
Kunstbibliothek, Matthäikirchplatz 6, 10785 Berlin
Bilder aus der Nachbarschaft - Die Römerstadt im Wandel
Ausstellung in Frankfurt
Anlässlich der Feierlichkeiten zu 100 Jahre Neues Frankfurt hat die ernst-may-gesellschaft die Fotoausstellung „Bilder aus der Nachbarschaft. Die Römerstadt im Wandel“ erarbeitet. Für die Ausstellung haben Römerstädter*innen ihre privaten Fotografien zur Verfügung gestellt. Das Besondere an diesen Aufnahmen ist, dass, im Gegensatz zu den Bildern von Architekturfotograf*innen, hier immer auch ein persönlicher Moment im Fokus der Linse steht. Darüber hinaus dokumentieren die Bilder die Veränderungen in der Siedlung Römerstadt seit ihrem Bau vor knapp 100 Jahren. Aus der Perspektive der Bewohner*innen werden in den Fotografien städtebauliche Veränderungen und Abweichungen vom ursprünglichen Gestaltungskonzept, die Nutzung der Grünflächen und die Aneignung der Siedlung durch mehrere Generationen von Kindern nachgezeichnet. Für jeden der drei Themenkomplexe haben die Kurator*innen Dr. Christina Treutlein, Florian Wehrle und Natalie Staneva drei bis vier ausdrucksstarke Fotos ausgewählt, die reproduziert und vergrößert in der Ausstellung präsentiert werden. Ein kurzer Begleittext lokalisiert das Bildmotiv und liefert zudem Interessantes zur Geschichte der Siedlung.
Text: ernst-may-gesellschaft
Eröffnung, 18 Uhr
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Ausstellung
Ort: Forum Neues Frankfurt, Hadrianstraße 5, 60439 Frankfurt-Römerstadt
Baukultur zeigt sich dort, wo sie gelingt – in funktionierenden Gebäuden und Infrastrukturen, in lebendigen öffentlichen Räumen und in Orten, die Menschen langfristig tragen. Sie entsteht durch die Qualität von Planung und Ausführung, den bewussten Umgang mit Ressourcen und Bestand sowie durch Bauwerke, die einen nachhaltigen Mehrwert für ihre Umgebung schaffen.
Mit dem Thüringer Staatspreis für Baukultur 2026 wird erneut ein starkes Zeichen für qualitätsvolles Bauen im Freistaat gesetzt. Prämiert werden Projekte, die beispielhaft zeigen, wie Baukultur unter heutigen Rahmenbedingungen umgesetzt werden kann: funktional, innovativ, nachhaltig und gestalterisch überzeugend.
Ausgelobt wird der Staatspreis vom Thüringer Ministerium für Digitales und Infrastruktur. Die Architektenkammer Thüringen, die Ingenieurkammer Thüringen und die Stiftung Baukultur Thüringen sind Kooperationspartner. Als Stiftung bringen wir unsere Expertise ein und unterstützen dabei, gute Beispiele sichtbar zu machen und in den öffentlichen Diskurs zu tragen.
Im Mittelpunkt stehen realisierte Bauprojekte, die durch ihre Gesamtqualität überzeugen und einen besonderen Beitrag zur Baukultur im Land leisten. Der Preis würdigt das gemeinsame Wirken aller am Bau Beteiligten – nicht einzelne Disziplinen. Darüber hinaus richtet sich der Blick auch auf Institutionen und Initiativen, die sich mit hohem Engagement für baukulturelle Projekte in Thüringen und deren Vermittlung einsetzen.
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat 2025 zum dritten Mal den Westfälischen Preis für Baukultur ausgelobt und verliehen. 196 eingereichte Projekte aus den Bereichen Städtebau, Architektur und Freiraumplanung der letzten zehn Jahre (2015–2025) zeigen eindrucksvoll die Vielfalt und Qualität baukulturellen Schaffens in unserer Region.
Feiern Sie mit uns den Abschluss des Westfälischen Preises für Baukultur 2025! Wir präsentieren die Dokumentation aller Einreichungen – als umfangreiche Publikation zum Mitnehmen und digital auf unserer Website. Im Lichthof erwartet Sie eine Ausstellung der 15 prämierten Arbeiten. Sie gibt zugleich einen Überblick über alle 196 Projekte.
Eine Anmeldung für die Abschlussveranstaltung ist bis zum 31. März 2026 möglich. Die Ausstellung ist Montag bis Freitag von 8.30 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.
Text: LWL-Baukultur
Abschlussveranstaltung, 18 Uhr
Landeshaus (Plenarsaal und Lichthof), Freiherr-vom-Stein-Platz 1, 48147 Münster
Campus Wohnen. Entwurf und Transformation temporärer Wohnformen
Ausstellung studentischer Entwürfe in Darmstadt
In einer gemeinsamen Ausstellung des Fachbereichs Architektur und Innenarchitektur der Hochschule Darmstadt zeigen Anke Mensing, Alexander Reichel, Falk Schneemann, Ingo Haerlin und Matthias Maier studentische Entwürfe aus drei unterschiedlichen Projekten zum Thema Wohnen auf dem Campus.
Viele Hochschulstandorte stehen vor ähnlichen Herausforderungen: steigende Studierendenzahlen, ein angespannter Wohnungsmarkt und ein Campusleben, das sich oft auf die Tageszeiten beschränkt. Nach 16 Uhr wirken viele Orte verwaist, während gleichzeitig bezahlbarer Wohnraum fehlt. Es stellt sich die Frage, wie Hochschulen durch bauliche Strategien effizienter, nachhaltiger und lebendiger werden können.
Die Projekte untersuchen diese Fragestellungen in unterschiedlichen Maßstäben. Aufstockungen zeigen, wie durch Nachverdichtung neuer Wohnraum und gemeinschaftliche Nutzungen im Bestand entstehen können. Ein Neubauprojekt verbindet Wohnen, Lernen und gemeinschaftliche Funktionen zu einem aktiven Campus. Ergänzend wird das Wohnen im Kleinen betrachtet: kompakte Räume, die durch präzise Einbauten Schlafen, Arbeiten und Aufenthalt vereinen. Gemeinsam zeigen die Arbeiten, wie durch Transformation und Weiterbauen bestehender Strukturen zukunftsfähige Wohn- und Lebensräume entstehen können.
Text: h_da Fachbereich Architektur
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Ausstellung „Campus Wohnen“, Di–Do, 10–14 Uhr
Schauraum der Hochschule Darmstadt (Gebäude C11), Schöfferstr 3, 64295 Darmstadt
Unter Pflanzen - Hauptausstellung des Beitrags „Common Ground“
Ausstellung auf der Landesgartenschau Ellwangen
Das szenografische Ausstellungsprojekt „Unter Pflanzen“ widmet sich dem Rückgang von Bestäubern infolge menschlicher Eingriffe in Ökosysteme. „Unter Pflanzen“ lädt die BesucherInnen dazu ein, ihre gewohnte Perspektive zu verlassen. Im Zentrum steht die Transformation einer Bestäuberwiese in einen begehbaren Innenraum im menschlichen Maßstab. Anstatt aus einer distanzierten, dominanten Draufsicht auf die Natur zu blicken, bewegen sich die BesucherInnen physisch in die Wiese hinein und nehmen die Perspektive von Insekten ein.
Die Dimensionen, Dichte und Komplexität der Pflanzenwelt werden unmittelbar erfahrbar und lassen die Fragilität dieser Lebensräume sinnlich begreifen. Die Pflanzen fungieren zugleich als Informationsträger und vermitteln ökologische Zusammenhänge. Während wissenschaftliche Daten oft abstrakt bleiben, ermöglicht die räumliche Inszenierung eine unmittelbare, körperliche Erfahrung. Ergänzend entstehen Aufenthalts- und Diskursräume zwischen den Pflanzen, die die Ausstellung als Ort des Austauschs positionieren. Die künstliche Gestaltung der Pflanzen verweist auf die grundlegende Spannung zwischen Natur und ihrer anthropogenen Überformung lädt dazu ein, diese Beziehung neu zu denken und gemeinschaftlich zu verhandeln.
Entstanden im WS 25/26 („Common Ground“). Konzept: Louisa Jurtschak, gemeinschaftliche Umsetzung im SoSe 26 („6KO“). Dank an die Studierenden, den Studiengang Innenarchitektur, die Werkstätten und die großzügigen SponsorInnen. Betreuung: Prof. i.V. Florian Bengert, Bärbel Bilger.
Shifting Aesthetics – Transformation als Raumprinzip
Ausstellung in Hamburg
Ausgehend von den architektonischen Gegebenheiten der BDA Galerie entwickelt Michael Hennings eine ortsspezifische Installation, die Malerei, Objekt und Raum zu einem zusammenhängenden Erfahrungsfeld verbindet. Flächen und Farbräume reagieren präzise auf die Gegebenheiten des Bestands, sie verschieben Perspektiven und öffnen neue Lesarten des Vorhandenen.
Auf der Basis von Architektur ist Michael Hennings ein Künstler mit Sitz in Hamburg, dessen Arbeit Architektur, Material und Wahrnehmung zu prägnanten künstlerischen Ausdrucksformen verbindet. Seine Werke greifen auf Formen, Strukturen und Farbklänge des gebauten Raumes zurück und übersetzen diese in eigenständige Kompositionen, die ästhetisch zugänglich sind und zugleich tiefere Fragen nach Transformation und Baukultur berühren. Durch seine präzise Arbeit mit Farbe, Fläche und Raum eröffnet Michael Hennings eine visuelle Sprache, die reduziert und klar ist, dabei jedoch offen für Assoziationen. Menschen werden eingeladen, bekannte architektonische Fragmente neu zu sehen, als Teil einer poetischen Auseinandersetzung mit Stadt, Materialität und Veränderung. Sein Schaffen umfasst unterschiedliche Medien und Maßstäbe: von Wand- und Raumobjekten über Fotomontagen bis hin zu großformatigen Wandbildern (Murals), die in den Stadtraum hineinwirken.
Im Zentrum steht dabei nicht die Geste der Überformung, sondern die präzise ästhetische Transformation: Bestehendes wird neu gedacht, bestehende Architektur wird zum Resonanzkörper künstlerischer Reflexion. So entsteht eine Ausstellung, die nicht nur formal, sondern auch thematisch in die aktuelle Diskussion um Weiterbauen, Ressourcenschonung und Wahrnehmung von Raum und Oberfläche eingreift.
Der Klimawandel und die mit ihm einhergehenden Krisen verändern grundlegend, wie wir unsere gebaute Umwelt und die damit verbundenen natürlichen Lebensräume gestalten, nutzen und erhalten. Im Kontext einer planetaren Polykrise, in der ökologische, soziale und infrastrukturelle Risiken eng miteinander verflochten sind, müssen traditionelle, fachspezifische Ansätze und Designpraktiken überdacht und weiterentwickelt werden. Am Beispiel des South Campus der University at Buffalo als Testgelände präsentiert Designing for Resilience die Arbeiten von sieben internationalen Planungsteams. Gemeinsam entwerfen und visualisieren sie Zukunftsszenarien für die Zeithorizonte 2050 und 2080, auf der Grundlage verschiedener Hypothesen über mögliche Entwicklungen unserer Welt. Mit dem South Campus als zukunftsorientiertem akademischem Umfeld im Fokus entwickelt das Projekt übertragbare Strategien für Design-Disziplinen und lädt dazu ein, diese Ansätze in unterschiedlichen Kontexten weiterzudenken, weiterzuentwickeln und anzuwenden.
Designing for Resilience präsentiert sieben unterschiedliche Ansätze zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Universitätsgeländen. Jeder Ansatz formuliert eine spezifische Philosophie der Resilienz und stellt diese anhand von Diagrammen, Bildern, Zeitachsen, Perspektiven und Analysen eines sich wandelnden Umfelds dar. Ergänzt durch ein kurzes Video jedes Teams, veranschaulichen diese einzigartigen Studien, wie sich das Campusumfeld unter verschiedenen Bedingungen und durch unterschiedliche Maßnahmen entwickelt.
Martin Mostböck gestaltet im Zusammenspiel von Entwurf, Material und Handwerk. In Der Stand der Dinge wird sichtbar, wie Möbel, Objekte und Häuser aus Produktion, Erprobung und Experiment entstehen. Gezeigt werden Sessel, Tische, Leuchten sowie Wohnhäuser und Pavillons –Arbeiten, die eine eigenständige Materialwelt und den handwerklich-praktischen Ansatz erfahrbar machen. Als Architekt und Designer entwickelt Mostböck Ideen direkt am Objekt: mit Messer, Säge und Prototyp prüft und formt er seine Entwürfe, Entscheidungen entstehen im unmittelbaren Dialog mit Material und Produktion. Zwischen funktionaler Klarheit und spielerischer Form erzählen die Arbeiten Geschichten, verschieben Maßstäbe und eröffnen neue Perspektiven auf Raum, Material und Alltag. Die Ausstellung bei Aedes vermittelt so das facettenreiche Bild eines Schaffens, das Architektur, Design und handwerkliches Arbeiten miteinander verbindet
Seit 25 Jahren bewegt sich Martin Mostböck zwischen Skizze und gebauter Architektur, zwischen Möbeldesign, Interieurs und Industriedesign. Die Ausstellung lädt dazu ein, hinter die Kulissen zu blicken: Sie richtet den Fokus auf Entstehung, Handwerk und Material; Gedanken, die im Skizzenbuch beginnen, landen auf der Werkbank –und werden Teil gelebter Räume.
Im Ausstellungsraum sind zwei Landschaften aus gestapelten Quadern zu sehen. Die eine widmet sich den architektonischen Werken und zeigt diese anhand von Arbeits- und maßstabsgetreuen Modellen, Materialproben, Plänen und Schnitten. Die andere, größere Struktur präsentiert die Designobjekte, für die Mostböck bekannt ist: Tische, Stühle, oder Leuchten – jedes Objekt mit seiner eigenen Entwurfsgeschichte. So werden industrieller Prozess, handwerkliche Ausführung und gestalterische Entwicklung gleichermaßen nachvollziehbar. Die Ausstellung vereint dabei Einzelstücke mit Klein- und Großserien.
Text: Aedes Architekturforum
Gespräch mit Martin Mostböck und Jörg Hugo, 19 Uhr
Österreichisches Kulturforum Berlin, Stauffenbergstr. 1, 10785 Berlin
Öffentliche Infrastrukturen sind das Fundament unserer Gesellschaft und Wirtschaft. Als Netzwerk verbinden sie Menschen und ermöglichen den Austausch von Waren und Wissen. Im Sinne der staatlichen Daseinsvorsorge garantieren sie den Zugang zu Mobilität, Bildung, Gesundheit sowie zur Grundversorgung mit Energie und Wasser. Damit entscheiden sie maßgeblich über die Lebensqualität und die Attraktivität einer Region im Standortwettbewerb.
Der Bestand macht einen Großteil der gebauten Umwelt aus. Infrastrukturen aus den 1960er- und 1970er-Jahren nehmen dabei einen hohen Anteil des Gebäude- und Anlagenbestands ein. Angesichts der Ziele zur Klimaneutralität bis 2045, der Ressourcenschonung oder dem Einstieg in die Zirkularität kommt der Bestandsentwicklung eine besondere Aufgabe zu. Eine Umbaukultur und das Weiterbauen wären eigentlich ein Gebot der Stunde.
Trotz des „Sondervermögens Infrastruktur“ der Bundesregierung sind die finanziellen Spielräume vieler kommunaler Haushalte begrenzt. Es gilt die zur Verfügung stehenden Finanzmittel gezielt und mit Mehrwert einzusetzen. Barrierefreiheit wird oftmals als Kostentreiber angesehen. Stehen einfaches oder kostenbewusstes Planen und Bauen hierzu im Widerspruch? Muss ein neuer (Hessen-)Standard zwischen Politik, Planung und Gesellschaft ausgelotet werden?
Zukunftsfähiges Bauen bedeutet heute, Barrierefreiheit als essenzielle Vorsorge für eine inklusive Gesellschaft mitzudenken. Es stellt sich die zentrale Frage: Wie transformieren wir unsere vorhandene Infrastruktur in eine resiliente und für alle zugängliche Daseinsvorsorge?
Die Teilnahme an der Konferenz ist barrierearm auf Menschen mit Behinderungen ausgerichtet und wird durch Schrift- und Gebärdendolmetscher*innen begleitet. Die Konferenz wird als Fortbildungsmaßnahme durch die AKH mit 4 Fortbildungspunkten anerkannt. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei. Für Verpflegung vor Ort ist gesorgt. Die Platzkapazitäten vor Ort sind begrenzt, daher wird um Anmeldung gebeten.
Text: Akademie der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen
Konferenz „Inklusiv gestalten – Infrastrukturen im Bestand“, 14–18.30 Uhr
Stadthalle Hattersheim, Karl-Eckel-Weg 21, 65795 Hattersheim am Main
Am 06. und 07. Mai 2026 findet die zwölfte polis Convention auf dem AREAL BÖHLER in Düsseldorf statt. Deutschlands bundesweite Messe für Stadt- und Projektentwicklung bringt erneut alle relevanten Akteur:innen der Branche zusammen – aus Kommunen, Immobilienwirtschaft, Planung, Architektur, Politik und Wissenschaft.
Nach dem starken Besucherandrang der vergangenen Jahre wächst die Veranstaltung weiter: 2026 bespielt die polis Convention neben den Alten Schmiedehallen erstmals auch die Kaltstahlhalle. Mit der räumlichen Erweiterung geht eine inhaltliche Weiterentwicklung einher. Unter dem neuen Themenbaustein „polis Tomorrow“ rücken Fragen des sektorübergreifenden Ausbaus regionaler und kommunaler Infrastrukturen stärker in den Fokus – ein Themenfeld, das sich zunehmend als zentrale Dimension moderner Stadt-, Projekt- und Regionalentwicklung etabliert.
Das Titelthema der polis Convention 2026 lautet NEUE HORIZONTE. Ausstellende und Referent:innen zeigen, welche Perspektiven sie für die Zukunft unserer Städte eröffnen – sei es mit bereits initiierten Projekten, visionären Konzepten oder klaren Impulsen für eine lebenswerte und nachhaltige Stadtentwicklung. Mit dem Format der silent conference (Kopfhörer und Handy bitte mitbringen) können Sie die Messeprogrammpunkte auf allen Bühnen in Ruhe genießen.
An zwei Messetagen präsentieren sich über 350 Ausstellende mit aktuellen Projekten, innovativen Lösungsansätzen und zukunftsweisenden Ideen. Hochkarätige Branchenexpert:innen diskutieren auf vier Bühnen über neue Strategien und Entwicklungen in der Stadt- und Projektentwicklung. Die polis Convention versteht sich dabei nicht nur als Messe, sondern als Plattform für Austausch, Vernetzung und Inspiration.
Wie in den vergangenen Jahren übernimmt auch 2026 wieder Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, die Schirmherrschaft.
Eröffnung, 10 Uhr
mit Johannes Busmann (Verleger des polis Magazin), Reiner Nagel (Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur) u.v.m
Verleihung des polis Award, 18.30 Uhr
mit Marie Sammet (Projektleitung polis Award), Reiner Nagel (Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur) u.v.m
Alte Schmiedehalle (Areal Böhler), Böhlerstraße 1, 40549 Meerbusch
Wohin soll es gehen? Unter dieser mehrdeutigen Überschrift schreibt Bürogründer Tobias Wulf im Vorwort der Werkmonografie Struktur und Typus: „Nach über 30-jähriger Entwurfspraxis im Büro und in der Lehre suchen wir zunehmend nach allgemeingültigen Antworten auf die herausfordernden Aufgabenstellungen unserer Zeit“. Denn während sich Gebäudenutzungen im Lauf der Zeit – und in Zukunft mit noch zunehmender Frequenz – ändern, sollen die entwickelten Bautypologien möglichst robust und langlebig sein.
Gebäude, die sich leicht an die Bedürfnisse der Zeit anpassen lassen, bleiben bestehen und sind dadurch letztlich besonders nachhaltig. Sein Fazit lautet: „Die Nutzung muss die Chance haben, sich dem Gebäude anzupassen - nicht umgekehrt. Als Architekten sind wir für die zugehörigen Räume verantwortlich. Nur starke Räume, die baukulturell und atmosphärisch stimmig sind, können überdauern.“ Form, Raum und Konstruktion als Dreiklang sind auch im zeitgenössischen Architekturdiskurs untrennbar miteinander verbunden.
Struktur und Typus ist das Update der Werkmonografie Rhythmus und Melodie von 2014. Zu den darin vorgestellten 17 Projekten, die seitdem fertiggestellt wurden oder sich im Bau befinden, gehören unter anderem die Mensa und Mediathek (Darmstadt, 2021), das Institut für Lebensmittelsicherheit und -hygiene (Berlin, im Bau) sowie das kürzlich fertiggestellte Museum Historische Oberamteistraße (Reutlingen, 2025). Ergänzt werden die Projekte durch eine Auswahl von Wettbewerbsbeiträgen, die das Thema Struktur und Typus beispielhaft veranschaulichen.
Zukunft einen Raum geben: Orte des Wandels in ländlichen Regionen
60. Brandenburger Regionalgespräch in Beeskow
Was treibt den sozialen und wirtschaftlichen Wandel im ländlichen Raum – und wo findet er statt? Ein Blick in ländliche Regionen zeigt: Hier passiert viel. Engagierte Einzelpersonen, Vereine, Verwaltungen oder (soziale) Unternehmer*innen gestalten aktiv – oft auch innovativ – Wandlungsprozesse in ihren Regionen. Sie adressieren mit ihren Initiativen Herausforderungen in Bereichen wie Mobilität, Digitalisierung oder Nahversorgung. Gemeinsam entwickeln sie Lösungen für eine sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltige, eine lebenswerte Zukunft - in Beeskow, im Landkreis Oder-Spree und in vielen anderen ländlichen Regionen.
Dabei geschieht Wandel nicht von allein: Neben starken Akteur*innen braucht es Orte, die Austausch, Zusammenarbeit und gemeinsames Handeln ermöglichen. Wie können solche Orte aussehen und wie lassen sie sich schaffen, nachhaltig betreiben und langfristig sichern? Wer fühlt sich für sie verantwortlich?
Diesen Fragen widmet sich das 60. Brandenburger Regionalgespräch, eine Veranstaltung des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) in Kooperation mit der Hochschulpräsenzstelle Fürstenwalde. In einer Podiums- und Publikumsdiskussion wollen wir gemeinsam mit Expert*innen und engagierten Akteur*innen aus Wissenschaft, Verwaltung und Gesellschaft Erfahrungen teilen, diskutieren und gemeinsam Antworten finden. Wir laden Sie herzlich zum Mitdiskutieren ein. Um Anmeldung wird gebeten.
Text: Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung e.V.
Die Ausstellung „Tendenzen: Neuere Architektur im Tessin“ an der ETH Zürich markierte 1975 einen entscheidenden Moment in der Schweizer Architekturgeschichte. Ausgehend von umfangreichen Forschungsarbeiten von Irina Davidovici und Frida Grahn nimmt „Tendenzen at 50“ diese Ausstellung fünfzig Jahre später neu in den Blick. Kuratiert von Martin Steinmann und gestaltet von Thomas Boga, machte die Ausstellung von 1975 eine jüngere Generation von Tessiner Architekten, darunter Luigi Snozzi, Aurelio Galfetti, Livio Vacchini und Mario Botta, einem breiteren Publikum bekannt und legte eine regionale Architekturkultur offen, die sich durch materielle Präzision und konzeptionelle Autonomie auszeichnete. Die Ausstellung und der gleichnamige Katalog wurden rasch zu Referenzpunkten des zeitgenössischen architektonischen Diskurses und zirkulierten international; Fachzeitschriften wie Oppositions, A+U und L’Architecture d’aujourd’hui widmeten der Tessiner Architektur eigene Themenhefte.
„Tendenzen at 50“ beleuchtet die Ausstellung von 1975 sowohl als kulturelles Dokument als auch als Instrument der Distribution architektonischer Ideen, deren Verbreitung sich im analogen Zeitalter von Xerox-Reproduktionen, Briefen und Dias entfaltete. Die Ausstellung untersucht, wie diese Ideen zirkulierten, wie die Ausstellung Diskurse prägte und weshalb bestimmte kuratorische Setzungen über Jahrzehnte hinweg relevant bleiben. Zuvor unveröffentlichte Materialien, darunter Manuskripte, Arbeitsnotizen, Korrespondenzen, Layoutstudien und originale Architekturzeichnungen, geben Einblick in die kuratorischen Prozesse und die internationale Verbreitung dieser Ausstellung. Ergänzt werden diese Archivmaterialien durch ein großmaßstäbliches Modell, das die Ausstellung rekonstruiert, sowie durch vor Ort entstandene Fotografien von Stefano Graziani.
Kuratiert von Irina Davidovici und Frida Grahn. Eine Zusammenarbeit von gta Ausstellungen und gta Archiv.
Text: gta ausstellungen
Bitte informieren Sie sich auf der Webseite der Veranstalter über die Öffnungszeiten!
Eröffnung, 18 Uhr
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Ausstellung „Tendenzen at 50“
ETH Zürich, gta Ausstellungen, Gebäude HIL, Stefano-Franscini-Platz 5, 8093 Zürich
Durch einen Wald von Postkarten neben einem übergroßen Bücherregal sowie historischen Drucken, Büchern und Objekten zeigt diese Ausstellung einige der Ergebnisse von WoWA. Ausgehend von der Prämisse, dass Schreiben als räumliche Praxis betrachtet werden kann, präsentieren wir das Frauenschreiben als eine der Aktivitäten, die Architektur historisch sowohl als kulturelles Unterfangen als auch als gebaute Manifestation ausmachten.
Jede Postkarte stellt eine Frau aus dem 18. oder 19. Jahrhundert und ihre Texte vor, mit einem Bild, einem Zitat und einem kurzen Text, der ihre Rolle zu dieser Zeit und das Potenzial ihrer Architekturgeschichte erklärt. Wir fragen: Was würde ohne sie fehlen? Und was wäre, wenn wir sie immer zu den Quellen gehört hätten, die wir lesen?
Ein übergroßes Bücherregal dreht Bücher auf den Kopf: große Pappmodelle von Büchern halten und bewahren die vergrößerten Seiten, die ursprünglich gedruckt und an den Wänden unserer Werkstatträume in Zürich, Rengo (Chile) und Montreal hingen. Post-its und Highlight-Markierungen zeugen davon, dass wir langsamer werden, um neu und anders zu lesen. Besucher sind eingeladen, Seiten – als Bücher – herauszuziehen und sie im Lesefenster zu lesen. In Vitrinen platziert, zeigen Druckerzeugnisse, Bücher und Zeitschriften sowie historische Illustrationen und Objekte, dass Frauen stets als aktive Akteurinnen der gebauten Umwelt dabei waren.
Sie gewähren einen Einblick in die Menge an gedruckten Ausgaben, die Frauen in dieser Zeit produzierten, und berichten, dass sie ein Publikum gefunden haben – das viel genutzte Fragment des englischen Kochbuchs des 18. Jahrhunderts mit wer weiß welchen Lebensmittelflecken oder die Liste der Abonnenten in der deutschen Frauenzeitschrift sprechen für sich.
Text: WoWA
Buchpräsentation mit Podiumsdiskussion
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Ausstellung
Ort: HIL D 50.5 Foyer, ETH Zürich, Wolfgang-Pauli-Strasse, 8049 Zürich
Internationale Tagung der Bauhaus-Universität Weimar
Wie verändert sich Wohnen in Zeiten multipler Krisen? Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen gesellschaftlichem Wandel und der materiellen Gestaltung von Architektur, Quartieren und Infrastrukturen? Diesen Fragen widmet sich am 7. und 8. Mai 2026 die Tagung »Weiter wohnen wie gewohnt? Gesellschaftliche Transformation und räumliche Materialisierung des Wohnens« an der Bauhaus-Universität Weimar.
Die Konferenz ist zugleich Jahrestagung des Instituts für Europäische Urbanistik (IfEU) sowie Veranstaltung des DFG-Graduiertenkollegs »Gewohnter Wandel. Gesellschaftliche Transformation und räumliche Materialisierung des Wohnens«. Sie richtet sich an (Nachwuchs-)wissenschaftler*innen sowie Praxisakteure aus Planung, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft, die sich mit aktuellen Wohnungsfragen befassen.
Ein Höhepunkt der Tagung ist der öffentliche Abendvortrag von Ute Lehrer (York University Toronto) am Donnerstag, 7. Mai 2026, um 18.15 Uhr im Maurice-Halbwachs-Auditorium. Unter dem Titel »High-rise living: From whom? And why?« spricht sie über internationale Entwicklungen des Hochhauswohnens.
Die ressourcen- und klimaschonende Transformation des Gebäudebestands gehört zu den wichtigsten Aufgabenstellungen des gegenwärtigen politischen Handelns. Themen wie das einfache, robuste, klimaangepasste und bezahlbare Bauen und Wohnen haben diesbezüglich eine hohe Priorität und werden in Fachkreisen und der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Diesem Diskurs bietet das Lowtech-Symposium bereits seit 2019 ein Forum für Austausch und Weiterentwicklung unterschiedlicher Positionen und Perspektiven.
Die vierte Auflage des Symposiums möchte die Frage stellen, ob einfach auch gerecht ist. Den Diskussionsgegenstand liefert das Bedürfnisfeld des Bauens und Wohnens, das als ein komplexes und weit verzweigtes Beziehungsgeflecht das gesamtgesellschaftliche System durchdringt. Daraus leitet sich dessen große Bedeutung für einen nachhaltigen Transformationsprozess ab, der sowohl die Verteilungsgerechtigkeit von Wohnraum auf lokaler Ebene als auch die Ressourcen- und Klimagerechtigkeit im globalen Kontext umfasst. Wohnung, Haus und Quartier bilden praxisnahe Betrachtungsebenen, vor deren Hintergrund soziale, regulative und ökologische Aspekte diskutiert werden sollen: Wie kann neuer Wohnraum möglichst bezahlbar und ressourcenschonend geschaffen werden? Welche Optionen bietet der Bestand? Wie lässt sich sozialer Wohnraum erweitern? Wie kann eine gerechte Verteilung von Raum im Quartier gewährleistet werden? Und was hat das Ganze mit dem Klima zu tun?
Veranstalter des Symposiums sind das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und das Natural Building Lab (NBL) der TU Berlin, finanziert wird es durch das Innovationsprogramm Zukunft Bau des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB).
Text: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
Für Mitglieder der Architektenkammer Berlin kann die Veranstaltung mit 8 Unterrichtseinheiten als Fortbildung anerkannt werden. Für Mitglieder anderer Architekten- und Ingenieurkammern muss die Anerkennung ggf. individuell angefragt werden.
Symposium, 9–19 Uhr
Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin