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04.09.2017

Licht und Melancholie

Wohnpavillon in Australien von Branch Studio


Als das Australische Büro Branch Studio den Auftrag die Erweiterung eines  Wohnhauses aus dem Jahr 1990 erhielt, stand für die Architekten Nicholas Russo, Simon Dinh und Rowena Henry fest: Sie würden den Anbau so gut wie möglich in den Garten integrieren und keinen der Bäume fällen wollen. Tatsächlich ist ihnen das mit einfachen formalen Gesten glungen. Da ist zunächst die Verbindung zum Haupthaus, ein Gang, der dem Anbau erlaubt, seine Eigenständigkeit zu bewahren. Den Grundriss generierten sie, in dem sie ein einfaches Rechteck zugunsten der Bäume modifizierten.

Der 85 Quadratmeter große Anbau wirkt wie ein Pavillon, er beherbergt die Master Suite des Hauses, ein Schlafzimmer mit Bad und zwei getrennten Ankleideräumen. An einer Längsseite ist eine lange Bank intergriert, von der aus man die Landschaft betrachten kann. Die Fenster stehen als Kästen heraus, um den Blick auf die Bäume und den Garten zu betonen.

Die eher roh wirkenden Materialen – mit Holzkohle bearbeiteter Stampflehm, Holz, Stahl und Glas – spiegeln das Umfeld und sollen mit der Zeit natürlich verwittern. Indirekt einfallendes Licht anstelle von Kunstlicht soll für eine intime Atmosphäre sorgen. „Ein melancholischer grauer Tag wird sich im Inneren ebenso direkt abbilden wie ein heller und sonniger Tag, der das Licht in Sprenkeln hinein wirft“, sagen die Architekten.

Text: Marta Busnelli


Fotos: Peter Clarke


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