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20.06.2017

Gehry und Caruso dabei

Shortlist für DAM-Preis 2018 veröffentlicht


Aus rund 100 Nominierungen hat die Jury des DAM-Preises 22 Projekte für die Shortlist ausgewählt. Unten ihnen sind Florian Nagler Architekten (München) mit der Parkplatzüberdachung am Dantebad, Gehry Partners (Los Angeles) mit dem Pierre-Boulez-Konzertsaal der Barenboim-Said-Akademie in Berlin und die Bremer Landesbank von Caruso St John (London/Zürich). In der Auswahl spiegeln sich auch aktuelle gesellschaftliche Themen wider, so wurden zum Beipspiel das Projekt Gemeinschaftshaus für die Flüchtlingsunterkunft Spinelli in Mannheim, entworfen vom Fachbereich Architektur der TU Kaiserslautern, und der Coworking Space Hafven von Mensing Timofticiuc (Berlin) in Hannover ausgewählt.

Klarer Fokus der Shortlist: Wohnungsbau. Sechs der 22 Beiträge stehen für  innerstädtisches Wohnen, beispielsweise ein Wohnhochhaus in Frankfurt oder Nahverdichtungsmodelle in Bremen und München. Ein Supermarkt in Oldenburg, ein Uni-Bau in Friedrichshafen und ein Wertstoff- und Straßenreinigungsdepot in Augsburg ergänzen das Thema städtisches Leben. Darüber hinaus sind Privatbauten, Bürogebäude sowie Kulturbauten vertreten. Alle Bauten wurden zwischen Ende 2015 und Frühjahr 2017 fertiggestellt. Die Elbphilharmonie taucht, wie schon beim Deutschen Architekturpreis, für den man sich im Gegensatz zum DAM-Preis aktiv bewerben muss, nicht auf. Die Jury unter dem Vorsitz von Fritz Auer (Auer Weber) nahm sie bewusst aus der Auswahl der möglichen Preisträger. Das Projekt von Herzog & De Meuron (Basel) erhält eine Besondere Erwähnung.

Bereits seit 10 Jahren vergibt das DAM den Preis für herausragende Bauten in Deutschland, erst zum zweiten Mal jedoch erfolgte die Auswahl in einem gestaffelten Juryverfahren aus Longlist, Shortlist und Finalisten. Letztere werden im Herbst 2017 von der Jury bestimmt. Außer Konkurrenz laufen die Bauten deutscher Architekten im Ausland, hervorgehoben wurden das Guga S’Thebe Children’s Theater von Design.Develop.Build in Kapstadt sowie Bund Soho in Shanghai von GMP (Hamburg).

Die 22 Projekte der Shortlist sind:

  • Tankturm in Heidelberg, AAg Loebner Schäfer Weber (Heidelberg)
  • Turnhalle von Almannai Fischer Architekten (München) in Heiming, Niederbayern
  • Jagd- und Forthaus Tannau, ARGE Ludescher + Lutz (Bregenz)
  • AS-IF Architekten (Berlin) mit dem Hauptcampus der Zeppelin-Universität, Friedrichshafen
  • Anneliese Brost Musikforum Ruhr, Bez + Kock Architekten (Stuttgart)
  • Wohnanlage wagnisART, bogevischs buero (München) und SHAG Schindler Hable Architekten (München)
  • Caruso St John (London/Zürich), Bremer Landesbank
  • Villa F - das Off-Grid-Haus im Sauerland, Christoph Hesse Architekten (Korbach)
  • Büro- und Geschäftshaus Goethestraße 34 in Frankfurt/Main, Christoph Mäckler Architekten (Frankfurt/Main)
  • Gemeinschaftshaus Flüchtlingsunterkunft Spinelli in Mannheim, Fachbereich Architektur der TU Kaiserslautern
  • Wohnen für alle – Parkplatzüberdachung am Dantebad, Florian Nagler Architekten (München)
  • Pierre-Boulez-Konzertsaal an der Barenboim-Said-Akademie, Gehry Partners LLP (Los Angeles)
  • Grüntuch Ernst Architekten (Berlin) mit dem Umbau des Hauptbahnhofs Chemnitz
  • Haus Kallen, Johannes Götz und Guido Lohmann (Köln)
  • Wertstoff- und Straßenreinigungsdepot Nord in Augsburg, Knerer und Lang Architekten (Dresden)
  • Bremer Punkt, Wohngebäude, LIN Architekten Urbanisten (Berlin)
  • Meixner Schlüter Wendt Architekten (Frankfurt/Main): Axis Hochhaus in Frankfurt/Main
  • Coworking Space Hafven von Mensing Timofticiuc (Berlin)
  • Neubau Vollversorger, neun grad architektur (Oldenburg)
  • Haus Neiling II, Peter Grundmann (Berlin)
  • Philosophicum, Sanierung und Umbau zu Studentenappartments, Stefan Forster Architekten (Frankfurt/Main)
  • Seniorenwohnhaus St. Josef, Waechter + Waechter Architekten (Darmstadt)

Die Preisverleihung findet am 26. Januar 2018 im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main statt. (kat)


Zum Thema:

www.dam-preis.de


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Die Jury des DAM-Preises 2018 unter der Leitung von Fritz Auer (Mitte).

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Wertstoff- und Straßenreinigungsdepot Nord in Augsburg von Knerer und Lang Architekten.

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Wohnanlage wagnisART in München, bogevischs buero architekten

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Tankturm in Heidelberg, AAg Loebner Schäfer Weber

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